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Die Wächter von Aquaterra von Perplies, Bernd (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 21.08.2017
  • Verlag: Thienemann Verlag GmbH
eBook (ePUB)
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Die Wächter von Aquaterra

Aquaterra: Insel der Zukunft Durch Zufall trifft Finn auf die künstliche Intelligenz Omikron 1, die sich in seiner Datenbrille versteckt hat und seinem Uraltmodell ein geniales Update verpasst. Als plötzlich eine insektenartige Spezies auf einem Schwebemotorrad Jagd auf ihn, seine Freundin Anna und den jungen Karadeem Tresk macht, wird ihnen klar, dass irgendjemand Omikron 1 haben will. Koste es, was es wolle! Die drei müssen herausfinden, wer dahintersteckt und welchen fiesen Plan er verfolgt, mit Köpfchen und Tresks scharfen Krallen ... Bernd Perplies und Christian Humberg schreiben Bücher für große und kleine Leser - mal solo und seit 2008 auch immer wieder im Duo. Wenn sie mal nicht neue Geschichten erfinden, sieht man die beiden Autoren oft in Schulen und Büchereien, auf Conventions und Buchmessen, wo sie Lesungen abhalten und aus dem beruflichen Nähkästchen plaudern. Wer mehr über Bernd und Christian wissen möchte, erfährt es unter bernd-perplies.de und christian-humberg.de.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 256
    Erscheinungsdatum: 21.08.2017
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783522610759
    Verlag: Thienemann Verlag GmbH
    Größe: 1916 kBytes
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Die Wächter von Aquaterra

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E IN KLEINER BLAUER P LANET

Die Welt war blau mit weißen Sprenkeln und hatte die Größe einer Münze. Zumindest war das auf dem Bildschirm so, den Tresk anschaute. Der Monitor befand sich in der savannenbraun gestrichenen Wand der prunkvollsten Kabine an Bord des Raumschiffs Hachmarr , mit dem Tresk und sein Vater unterwegs waren.

Für den Kapitän und die Mannschaft war sein Vater der Botschafter von Katharrlon, der Gesandte der Heimatwelt der katzenartigen Karadeem, des bedeutendsten Volks in der ganzen Galaxis - zumindest sagte man so auf Katharrlon. Für Tresk war er schlicht Manurr, ein kluger und mutiger Mann, wenn er auch als Botschafter eher mit Worten als mit Waffen kämpfte.

Das war jetzt nicht direkt schlecht, aber den Beruf seiner Mutter fand Tresk spannender. Caita war der Kapitän eines Raumschiffs, das mindestens doppelt so groß wie die Hachmarr war und außerdem viel mehr Waffen und Unmengen Krieger an Bord hatte, was Tresk ziemlich beeindruckte. Der Nachteil, eine Mutter zu haben, die im Militär diente, lag jedoch darin, dass sie manchmal monatelang unterwegs war, etwa wenn ein Konflikt mit einem der kosmischen Nachbarn der Karadeem anstand. Und rund um Katharrlon gab es eine Menge streitsüchtige Völker.

Im Augenblick kämpften die Karadeem gerade mit den käferähnlichen Schreksianern um - wenn Tresk das richtig verstanden hatte - ein paar langweilige Planeten im All, auf denen man nicht einmal leben konnte, die aber reich an Bodenschätzen waren: Kutanium, Tritolium, solches Zeug eben, das man zum Bau von Raumschiffen brauchte. Tresk hielt es für ziemlich dumm, dass die Schreksianer und sein eigenes Volk viele Raumschiffe losschickten, die in Schlachten zerstört wurden, nur um ein paar Planeten zu erobern, mit deren Rohstoffen man dann neue Raumschiffe bauen konnte. Es war doch gewiss viel sinnvoller und billiger, diese Bodenschätze einfach untereinander aufzuteilen und im Gegenzug kein einziges Raumschiff zu verlieren. Aber als er seinem Vater diese Lösung des Problems präsentierte, hatte Manurr bloß gelacht und ihn mit seinen Krallen hinter den Ohren gekrault. "Du hast bestimmt recht, mein Sohn", hatte er gesagt, "aber so funktioniert Politik nicht." Wie genau Politik stattdessen funktionierte, hatte er Tresk allerdings auch nicht erklären können.

Jedenfalls waren Tresks Mutter und ihr Kampfkreuzer, die Iridoom , ebenfalls in diesen Konflikt verwickelt. Deshalb hatte sich Caita schon vor zwei Monaten von Tresk und Manurr verabschieden müssen. Seitdem lebten Tresk und sein Vater alleine - mal abgesehen von den etwa zwei Dutzend Bediensteten, darunter Berater, Sicherheitsleute, ein Koch und sogar ein persönlicher Fellpfleger, die zum Gefolge des Botschafters gehörten.

Und dann hatte sich diese "einmalige Gelegenheit" ergeben, wie Manurr es ausdrückte. Man hatte seinem Vater, bis dahin ein Diplomat zweiter Klasse in der Hauptstadt von Katharrlon, einen Posten als Botschafter in Aussicht gestellt. Eine neue Welt, ein interessantes, von der galaktischen Politik noch kaum berührtes Volk, das geradezu danach lechzte, von der Größe der Karadeem zu erfahren. Der Vorgänger von Tresks Vater hatte sein Amt aus gesundheitlichen Gründen niederlegen müssen, und daher war kurzfristig diese Chance entstanden.

"Ich werde zum Diplomat erster Klasse befördert und darf ganz Katharrlon vertreten", hatte sein Vater Tresk mit leuchtenden Augen erzählt. "Das ist eine große Ehre."

"Was ist der Haken?", hatte Tresk wissen wollen.

Der Haken war, dass der Posten mindestens für zwei Jahre besetzt werden musste, damit sich die Leute auf dieser Welt nicht ständig an einen neuen Botschafter gewöhnen mussten. Sie würden also ziemlich lange von zu Hause fort sein.

"Was ist mit Caita?", hatte Tresk gefragt. Als Karadeem sprach er sei

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