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Die Wilden Fußballkerle - Band 13 Markus, der Unbezwingbare von Masannek, Joachim (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 07.04.2012
  • Verlag: Bastei Lübbe AG
eBook (ePUB)
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Die Wilden Fußballkerle - Band 13

Post kurz vor den Sommerferien: Eine andere Fußballmannschaft, die sich auch 'Die Wilden Kerle' nennt, behauptet, wilder und gefährlicher zu sein, als die echten Wilden Fußballkerle und fordert sie zum Duell! Natürlich nur, falls sie sich aus ihrem Wilde-Kerle-Land trauen und gegen sie spielen. Das lassen sich die Wilden Fußballkerle nicht zweimal sagen, besonders Markus nicht. Er ist schwer dafür, diese Herausforderung anzunehmen: Am ersten Ferientag brechen sie mit den Rädern auf und fahren quer durch Deutschland. Doch in der Stadt des Herausforderers erwartet sie mehr als ein Fußballspiel. Die Herausforderer entpuppen sich als coole Mädchen-Fußballmannschaft, bei der nur ein Junge mitspielt - und schnell wird klar, dass die Mädels den Wilden Kerlen an Wildheit und Gefährlichkeit um nichts nachstehen. Das anstehende Fußballspiel wird schlechthin zum Kampf um die Wilde-Kerle-Jungsehre! Seit Erscheinen der Buchreihe im März 2002 über 1 Million verkaufte Bücher und Hörbücher! Markus, der Unbezwingbare ist bereits 1 Woche nach Erscheinen auf der FOCUS - Belletristik-Bestseller-Liste auf Platz 4! Außerdem hat es Markus in der Stern-Bestsellerliste von 0 auf Platz 3 und in der Focus-Bestsellerliste von 0 auf Platz 4 geschafft!

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 300
    Erscheinungsdatum: 07.04.2012
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783838708584
    Verlag: Bastei Lübbe AG
    Größe: 22917 kBytes
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Die Wilden Fußballkerle - Band 13

Beim dampfenden Teufelsdreck!

Die Stille, die nach dem Brief auf Camelot herrschte, war eine Stille à la Maxi "Tippkick" und zwar zu der Zeit, als er wirklich stumm war und seine Beine aus Gummi.

Es war eine Ich-hör-das-Kochen-und-Brodeln-des-Blutes-in-meinen-Adern-Stille. Es war, als hörten wir das Gefühl, das uns wie heißkalte Kakerlaken den Rücken hinab und über das Steißbein bis in unsere Unterhosen huschte. Beim dampfenden Teufelsdreck! Und dabei hörten wir nichts. Nein! Wir konnten nichts hören, denn wir hatten Schiss! Die Luft um uns herum war plötzlich aus Watte. Sie erstickte jedes Geräusch und sie kroch uns bei jedem Versuch, den Mund nur zu öffnen, in die Kehlen hinein. Schleimschimmlige Hexenkobra! Selbst fluchen konnten wir nicht und wir drohten vor Wut schon zu explodieren, da sprang Leon endlich - und Gott sei Dank! - auf.

Er sprang auf und schlug die Faust durch die Watte. Er schlug sie mit aller Kraft gegen die Wand.

"Kaaaaacke veeeerdaaaaamte!", schrie er dabei, wie jemand, der mit dem Kopf unter Rübenkraut schreit.

Doch sein Schlag war so mächtig, dass die Bretter zerbarsten, und mit diesem Schlag befreite er uns. Die Watte verschwand. Wir konnten atmen und im nächsten Augenblick schwappte eine Welle aus Flüchen und Schimpfwörtern aus uns heraus.

"Südbrasilianische Meerschweinchenpisse!"

"Beim drei-hei-beinigen Ochsenfroschfurz!"

"Terro-touristische Stachelbeerbiester!"

Und:

"Heiliger Muckefuck!"

Raban zerknüllte den Brief und während wir fluchten, kickten wir den rosa Zettel durch das Baumhaus hindurch.

"Schlotterbein!"

"Schitte noch mal!"

"Kreuzhühnerkackkümmel!"

"Hippopotamusbullenpropellerschwanzmist!"

"Kacke verdammte!"

"Verflixt und vernäht!"

Und:

"Krumpelkrautrüben und krapfenkrätziger südsee-karibischer Schlitzohrenpirat!"

Mann-oh-Mann-oh! Das tat vielleicht gut. Danach fühlten wir uns alle tausendmal besser. Der Brief lag zerfetzt in der hintersten Ecke, doch dann fiel unser Blick auf den giftgrünen Ball. Er starrte uns an: aus seinem eiskalten Flederkatzentotenkopfauge und nur einen halben Atemzug später war alle Erleichterung weg. Sie verdampfte wie ein Wassertropfen auf der heißen Herdplatte.

"Na-ha bra-havo!", zischte Deniz, der Türke. "Und was machen wir jetzt?"

"Der 5. August liegt in den Ferien." Felix, der Wirbelwind, konnte vor Asthma kaum sprechen. "Da bin ich auf Helgoland und Maxi in Dänemark ..."

"Und ich", schimpfte Vanessa, die Unerschrockene, "lass mir gemeinsam mit meiner Oma Fango-Packungen geben."

"Ja, Krumpelkrautrüben! Und selbst wenn wir hier wären, würd uns das nicht viel nützen. Unser Opa wohnt in Hamm in Westfalen und das ist über sechshundert Kilometer weit weg." Marlon, die Nummer 10, der sonst nie die Fassung verlor, riss sich sein Stirnband vom Kopf und warf es zu Boden.

"Und ich", brummte Rocce, "ich bleib in Brasilien!" Der Zauberer riss sich den Fledermausflügel vom Hals. "Beim Santa Panther im Raubkatzenhimmel! Ich komme nie mehr nach München zurück."

"Wie bitte?", entfuhr es Annika. Die Drachenreiterin wurde ganz blass. Sie liebte den Zauberer und er liebte sie.

"Nein. Ich komm nicht zurück." Der Brasilianer blieb stur. "Ich denke nicht dran. Du kannst nicht erwarten, dass ich dann noch hier leb. Ich mein, nach den Ferien, wenn alle Welt denkt, dass ich, Rocce, Ribaldos Sohn, Bobby-Car fahr und in der Pampers-Liga spiel!"

"Okay!", fauchte Annika so trotzig wie er. "Dann bleib ich im Bayerischen Wald!"

"Und ich in den Alpen", beschloss Raban, der Held. "Ich lass mir 'nen Bart wachsen, dass mich keiner erkennt. Ich such mir 'ne Höhle, in der mich keiner mehr findet und dann werde ich klamm und ganz heimlich der erste Tiroler zen-buddhistische Mönch."

Er seufzte und setzte sich auf den Boden. Ja, und Joschka setzte sich auch.

"T

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