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Die Zauberschneiderei (4). Ein märchenhafter Auftritt von Brandt, Ina (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 29.06.2018
  • Verlag: Arena Verlag
eBook (ePUB)
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Die Zauberschneiderei (4). Ein märchenhafter Auftritt

Clowns, Seiltänzer und Feuerspucker! Leni ist begeistert, als sie zum ersten Mal den 'Zirkus Magico' betritt. Alles ist so bunt und aufregend! Leni bekommt sogar einen kleinen Auftritt, für den ihr die Zauberschneiderin Ariane Arruga ein märchenhaftes Kleid näht. Doch dann fehlt plötzlich Geld in der Kasse und die Fahrgeschäfte werden beschmiert. Versteckt sich etwa ein Finster-Freund unter den Zirkusleuten? Eins steht fest: Leni und ihre Freundinnen werden alles tun, damit die große Show stattfinden kann! Ina Brandt arbeitete nach dem Germanistikstudium einige Jahre als Lektorin, bevor sie sich als Autorin selbstständig machte. Seitdem hat sie zahlreiche Kinderbücher veröffentlicht. Mit 'Eulenzauber' erfüllt sie sich einen lange gehegten Traum, den ihr ein kleiner Waldkauz in vielen Nächten aus dem Garten zugerufen hat. Die Autorin lebt mit ihrem Mann und ihren beiden Töchtern in der Nähe von Stuttgart.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 168
    Erscheinungsdatum: 29.06.2018
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783401807782
    Verlag: Arena Verlag
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Die Zauberschneiderei (4). Ein märchenhafter Auftritt

2

Geheimnisvolle Zirkuswelt

A m nächsten Tag in der Schule schweiften Lenis Gedanken immer wieder zu ihrem Besuch im Zirkus ab. Sie schaute durchs Fenster und sah Emilio vor sich, den begnadeten Zauberer, der bunte Tücher durch die Luft tanzen und dann plötzlich verschwinden ließ. So wie er das schon bei der Einweihungsparty der Zauberschneiderei getan hatte.

"Leni, kannst du uns das Ergebnis verraten?" Frau Ernst, ihre Lehrerin, stand vor ihr und blickte sie fragend an. Leni erschrak. Sie hatte die Aufgabe gar nicht mitbekommen. Hektisch schielte sie auf Flos Heft. Dort deutete die Spitze ihres Bleistifts auf eine Zahl.

"925!", stieß Leni hervor.

"Richtig! Erstaunlich, dass man sogar mit dem Kopf in den Wolken rechnen kann." Frau Ernst zwinkerte Leni zu. "Trotzdem möchte ich dich bitten, hier unten auch mal wieder anwesend zu sein."

Ein Lächeln huschte über Lenis Gesicht. Eigentlich müsste Frau Ernst eher Frau Lustig heißen. Sie war gar nicht so streng wie Lenis frühere Lehrerin in Grünhausen, die allerdings steinalt gewesen war. Nein, Frau Ernst war jung und trug ziemlich coole Klamotten. Die Jeans mit den ausgefransten Löchern, die sie heute anhatte, und die Bluse mit den lachenden Affenköpfen fand Leni super.

"Aber jetzt ist's genug mit der Rechnerei", fuhr Frau Ernst nun fort und klappte die Tafel zu. "Ich möchte euch noch ein neues Projekt für den Sachkundeunterricht ankündigen. Wir werden gemeinsam mit der Klasse von Frau Henne das Thema Haustiere ein bisschen vertiefen. Und zwar mit Gruppenreferaten!" Das letzte Wort hatte Frau Ernst mit einem verheißungsvollen Lächeln fast geträllert, denn sie hatte geahnt, was nun kam.

"Oh nein!"

"Nicht schon wieder!"

"Ätzend! Immer Referate!"

Frau Ernst hob die Stimme, um gegen das aufgeregte Gemurmel anzukommen. "Ihr dürft euch selbst aussuchen, zu welchem Tier ihr etwas sagen wollt. Einiges haben wir ja schon bei unserem Besuch im Naturkundemuseum erfahren." Da klingelte es zur Pause. "Wir besprechen das dann morgen!", rief Frau Ernst noch, während die Kinder schon nach draußen drängten.

"Haustiere, wie spannend!", stöhnte Maya und duckte sich, um einem vorbeifliegenden Turnbeutel auszuweichen.

"Wir könnten doch was zu Kaninchen machen", schlug Flo vor, als sie endlich den Pausenhof erreicht hatten. Sie nahm einen großen Bissen von ihrem Brot. "Immerhin kannst du dann was aus eigener Erfahrung berichten", nuschelte sie Leni mit vollem Mund zu.

"Hmm. Vielleicht darf ich Hoppel und Moppel sogar mitbringen", überlegte Leni. "Dann könnten sie die anderen mal streicheln. Das ist sowieso viel schöner, als sich nur was anzuhören."

"Ja, super!", rief Flo sofort. Maya nickte nur. Ständig tupfte sie mit dem Finger auf ihrer Nase herum. "Ich glaube, ich kriege einen Pickel", jammerte sie. "Das fühlt sich irgendwie komisch an."

"Zeig mal her", meinte Leni und zog Mayas Hand weg. "Quatsch, da ist doch gar nichts."

"Aber ich spüre es", beharrte Maya und betastete schon wieder ihre Nase.

Leni sah, wie Flo die Augen verdrehte. Immer ging es Maya ums Aussehen. Aber wahrscheinlich war das einfach so, wenn die Mutter Chefin eines Modemagazins war, dachte Leni. Da drehte sich schließlich alles nur um makellose Schönheit mit absolut null Pickeln.

Leni beschloss, das Thema zu wechseln. "Ich würde vorschlagen, jeder liest heute mal ein bisschen was zu Kaninchen. Und dann überlegen wir, wer was sagt."

Flo nickte. "Ich frag auch mal meine Mutter", schlug sie vor. "Die weiß sicher noch einiges von ihrer Arbeit im Tierheim."

"Hoffentlich nehmen nicht alle Kaninchen als Thema", sagte Maya. "Dann wird es ja noch langweiliger."

"Wir können auch was zu Spinnen vortragen", erwiderte Leni und grinste. "Da haben wir doch ein besonders schönes Exemplar im Museum gesehen."

"Iiih!" Maya verzog angewidert das Ge

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