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Die Zeitdetektive 11: Marco Polo und der Geheimbund von Lenk, Fabian (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 20.11.2013
  • Verlag: Ravensburger Buchverlag
eBook (ePUB)
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Die Zeitdetektive 11: Marco Polo und der Geheimbund

Ein Krimi aus der Mongolei Julian, Kim und Leon reisen auf den Spuren von Verbrechern durch die Zeit. Doch die Zeitreisen sind alles andere als ungefährlich... Kambalu in der Mongolei - 1275 nach Christus. Der Entdecker Marco Polo wird Opfer eines Giftanschlags. Wem ist seine Ankunft im Reich des Kublai Khans ein Dorn im Auge? Die Zeitdetektive decken ein finsteres Komplott auf uns bringen sich dabei selbst in Lebensgefahr. Ich war schon immer ziemlich neugierig und auf der Suche nach Geheimnissen, Rätseln und Verborgenem.' Fabian Lenk, geboren 1963, studierte in München Diplom-Journalistik und ist seitdem als Redakteur tätig. Zuerst veröffentlichte er Krimis für Erwachsene, doch inzwischen schreibt er nur noch für Kinder und Jugendliche. Fabian Lenk mag alle Texte, die sehr spannend, witzig und zugleich informativ sind. Deswegen schreibt er bevorzugt Bücher, die mit Geschichte oder spannenden Orten zu tun haben - wie die erfolgreiche Reihe 'Die Zeitdetektive'. Gerne bezieht Fabian Lenk seine Leser auch in die Handlung mit ein: In seinen Ratekrimis beteiligen sich die jungen Leser an der Jagd nach dem Täter, indem sie Rätsel lösen. Fabian Lenk wohnt mit Frau und seinem Sohn in der Nähe von Bremen.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 160
    Erscheinungsdatum: 20.11.2013
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783473474752
    Verlag: Ravensburger Buchverlag
    Serie: Die Zeitdetektive Bd.11
    Größe: 4696 kBytes
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Die Zeitdetektive 11: Marco Polo und der Geheimbund

Ernste Zweifel

Tebelmanns Augen leuchteten. "Heute, meine Lieben", sagte der Geschichtslehrer feierlich, "heute wollen wir den letzten Schultag mit etwas Besonderem ausklingen lassen - mit einem Diavortrag."

Einige Schüler stöhnten. In der Klasse wurde es unruhig. Nach dieser Stunde begannen die Sommerferien, die Schüler standen bereits in den Startlöchern, um ins Freibad zu stürmen.

Beschwichtigend hob Tebelmann seine Hände. "Ruhe!", bat er. "Ich kann euch versprechen, dass es ein höchst unterhaltsamer und spannender Vortrag wird. Wir werden es gleich mit einem sehr berühmten Entdecker zu tun haben." Der Lehrer machte eine bedeutungsvolle Pause.

Leon, Kim und Julian warfen sich Blicke zu. Wen könnte der Lehrer meinen?

"Handelt es sich um Kolumbus ?", fragte Julian.

"Daneben!", rief Tebelmann. "Auch wenn Kolumbus sicher mehr als nur einen Dia-Vortrag verdient hat. Nein, meine Lieben, wir werden uns heute mit Marco Polo beschäftigen."

Wieder gab es jede Menge Getuschel.

"Wer ist denn das?", wollte jemand wissen.

Tebelmann verzog schmerzhaft sein Gesicht und drückte einen Knopf am Projektor. An der weißen Wand neben der Tafel erschien das Bild eines streng dreinblickenden Mannes mit einem dunklen Vollbart, sorgenvoll gefurchter Stirn, stechenden, klaren Augen und einer spitzen Nase.

"Bitteschön: Marco Polo!", stellte Tebelmann den Herrn vor. "So hat ihn einst ein Künstler gemalt. Wie kaum ein anderer steht Marco Polo für Reisen, Abenteuer und Entdeckungen!"

Julian blinzelte zu Kim hinüber. Das Mädchen reckte den Daumen nach oben. Ein mutiger Entdecker - das interessierte sie natürlich. Auch Leons Interesse war offenkundig geweckt. Er hing förmlich an den Lippen des Lehrers.

"Im Jahr 1271 begab sich Polo von Venedig aus auf eine ausgesprochen gefährliche Reise. Damals war er gerade mal siebzehn Jahre alt", fuhr Tebelmann fort. "Mit seinem Vater und seinem Onkel folgte Polo der Seidenstraße , bis er ins mongolische Großreich von Kublai Khan gelangte. Insgesamt vierundzwanzig Jahre war Polo unterwegs, bevor er ..."

"So lange?", platzte Kim heraus.

"Du hast richtig gehört", entgegnete der Lehrer und drückte abermals auf einen Knopf. Nun erschien eine Karte, auf der der Verlauf der Seidenstraße eingezeichnet war. "Aber es hat sich gelohnt. Marco Polo kehrte nicht nur als reicher Mann zurück, sondern verfasste auch den berühmtesten Reisebericht der Geschichte - über Länder, die nie zuvor beschrieben worden waren. Marco Polo nannte diesen Bericht ,Die Beschreibung der Welt'."

Tebelmann deutete auf die Karte. "Marco Polo hat eine unglaubliche Strecke zurückgelegt. Und ebenso unglaublich ist das, was er alles erlebt hat."

"Was ist das, die Seidenstraße?", fragte Leon.

"Oh, entschuldigt bitte", sagte Tebelmann. "Das könnt ihr schließlich nicht wissen. Also, die Seidenstraße verband im Mittelalter die Länder am Mittelmeer mit China. Auf dieser Straße wurden Gold, Edelsteine, Gewürze und vor allem Seide transportiert - daher der Name. Die Straße war viele Tausend Kilometer lang. Sie führte durch heiße Wüsten und schlammige Täler sowie über eisige Höhen. Und überall lauerten Banditen. Ich sage euch: Wer sich damals auf die Seidenstraße begab, riskierte viel - sogar sein Leben. Aber wem es gelang, in seine Heimat zurückzukehren, der war oft ein gemachter Mann."

Inzwischen hatte es der Lehrer geschafft, sämtliche Schüler für den Stoff zu faszinieren. Nach und nach zeigte er weitere Fotos und Karten von den Stationen der Polo-Reise.

Nach einer Viertelstunde stand Vanessa, die neben Kim saß, auf und sagte: "Das stimmt doch alles gar nicht!"

Verdutzt schaute Tebelmann sie an. "Was hast du da gerade gesagt?"

Alle Blicke waren jetzt auf Vanessa gerichtet. Sie wurde rot.

"Marco Polo war ein Betrüger", sagte

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