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Die Zeitlos-Trilogie 2: Die Wellen der Zeit von Regnier, Sandra (eBook)

  • Verlag: Carlsen
eBook (ePUB)
12,99 €
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Die Zeitlos-Trilogie 2: Die Wellen der Zeit

Das Sternbild des Großen Hundes verheißt seit jeher nichts Gutes. Jetzt funkelt es über dem Steinkreis von Lansbury und das bedeutet höchste Gefahr. Die Erde dreht sich immer langsamer und ausgerechnet Meredith soll verhindern, dass sie gänzlich stehenbleibt. Eindeutig zu viel für eine normalsterbliche Schülerin. Zum Glück kann ihr der attraktive Brandon dabei helfen, Zeit und Raum wieder ins Gleichgewicht zu bringen, wie es sich für einen ehemaligen Ritter gehört. Doch Meredith kann in seiner Gegenwart einfach keinen klaren Gedanken fassen ...
//Alle Bände der Reihe:
-- Zeitlos 1: Das Flüstern der Zeit
-- Zeitlos 2: Die Wellen der Zeit
-- Zeitlos 3: Die Flammen der Zeit//
Die Zeitlos-Reihe ist abgeschlossen.

Sandra Regnier ist in der Vulkaneifel geboren und aufgewachsen. Nach der Schule und einer Ausbildung zur Beamtin wollte sie lange nach Frankreich auswandern. Stattdessen heiratete sie einen Mann mit französischem Nachnamen und blieb zu Hause. Heute ist Sandra Regnier selbstständig und versteht es, den schönen Dingen des Lebens den richtigen Rahmen zu geben. Das umfasst sowohl alles, was man an die Wand hängen kann, als auch die Geschichten, die ihrer Fantasie entspringen.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 400
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783646927429
    Verlag: Carlsen
    Größe: 4480 kBytes
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Die Zeitlos-Trilogie 2: Die Wellen der Zeit

1. Kapitel

I ch war keine Heldin. Diese Feststellung war so sicher wie das nächste Gewitter. Mein Kopf war hohl und ich konnte keinen klaren Gedanken mehr fassen. Und das bei einem erwiesenen IQ von 140 , mit dem ich meine Mathe- und Physiklehrer immer verblüfft hatte. Sie wären erstaunt, wie unnütz mein Hirn in gewissen Situationen sein konnte. Colin würde vermutlich sagen: Kein Wunder, wenn du in den Lauf einer Pistole starrst, Meredith.

Wie hatte es so weit kommen können? Alles hatte doch relativ harmlos angefangen. Nun ja, mehr oder weniger. Mein bester Freund Colin, der für mich immer wie ein Bruder gewesen war, hatte mich geküsst. Colin, mit dem ich den Großteil meiner Zeit verbrachte und von dessen Geheimnis nur ich wusste. Er konnte allein mit der Kraft seiner Gedanken Sachen bewegen. Und er hatte Visionen. Bei der Berührung eines anderen Menschen sah er ebenjenen kurz vor seinem Tod. Zumindest war es über viele Jahre hinweg so gewesen. Seit der Gewitternacht - und dem Kuss - blieben die Schreckensbilder aus. Aber das war längst nicht alles.

Für meinen heimlichen Schwarm Brandon war ich mit einem Mal keine Unsichtbare mehr. Und dann war auch noch diese Elizabeth aufgetaucht mit ihren feuerroten Haaren und ihrem noch feurigeren Temperament. Sie hatte Colin angebaggert und mit ihrem außergewöhnlichen Talent, Flammen allein durch ihren Willen zu entfachen, Stuart Cromwell auf sich und uns aufmerksam gemacht. Den Stuart Cromwell, Multimillionär und einflussreicher Firmeninhaber. Viele würden sich geschmeichelt fühlen, so jemandem aufzufallen. Ich nicht. Brandon, der genau wie Elizabeth und Colin ein Element mit purer Willenskraft steuern konnte, hatte mir erklärt, wie gefährlich Stuart Cromwell war, denn er war einer von ihnen - ein Elementträger.

Bei Brandon war es Erde, bei Elizabeth Feuer (was sonst) und bei Colin aller Wahrscheinlichkeit nach Wasser. Und Cromwell befehligte die Luft. Damit waren keine Blähungen gemeint, sondern vielmehr seine Fähigkeit, die Gefühle und Gedanken anderer zu manipulieren. Mit dieser Begabung hatte er zweifelsfrei sein Geschäftsimperium errichtet.

Und weil Cromwell überzeugt war, mehrere Platoniden am selben Ort stellten eine Gefahr dar, hatte er bislang jeden potenziellen Elementträger eliminiert. Das behauptete zumindest Brandon. Ich hatte ihm nicht geglaubt, bis ich mit eigenen Augen dabei zusehen musste, wie Cromwell Elizabeth ein Messer in den Bauch rammte. Sie hatte zwar überlebt und lag jetzt im Krankenhaus, aber ausgerechnet ich war ihm in die Hände gefallen. Ich, Meredith Wisdom, siebzehn Jahre alt, dunkle Haare, Brille, mit einer Vorliebe für dunkle Klamotten. Für die meisten Mitschüler am College langweiliger als ein Dr. Dr. Sheldon Cooper. Ich wurde nur interessant, wenn es auf irgendwelche Arbeiten in Physik oder Mathe zuging.

Und ausgerechnet jetzt war der Multimillionär Stuart Cromwell hinter mir her. Dafür gab es einen einfachen Grund: Er hielt mich für eine Platonidin. Er glaubte, ich beherrsche ein Element und könnte allein durch meinen Willen Gegenstände bewegen oder Wasser schneller fließen lassen.

Deshalb hatte er mich vor dem Krankenhaus, in das wir Elizabeth gebracht hatten, abgefangen. Jetzt saß ich in seiner Limousine ihm gegenüber und er zielte mit einer Pistole auf mich. Kein Wunder also, dass sich mein Hirn auf Stand-by geschaltet hatte.

"Ich habe ein wenig nachgeforscht, Meredith", sagte er mit seiner einnehmenden Stimme, die jeden in seiner Nähe verzauberte. Obgleich sie im Moment ein wenig nasal klang. Mit Genugtuung sah ich seine geschwollene Nase. Er hatte Elizabeth zu töten versucht und mit Brandon gekämpft. Der hatte ihm dabei die Nase gebrochen. "Du bist erst vor wenigen Jahren hierhergezogen. Nach dem Tod deines Bruders, um genau zu sein. Du bist im ersten Jahr am College in Lansbury. Vor eurem Umzug habt ihr

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