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Drachenzähmen leicht gemacht - Wilde Piraten voraus! von Cowell, Cressida (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 16.02.2016
  • Verlag: Arena Verlag
eBook (ePUB)
10,99 €
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Drachenzähmen leicht gemacht - Wilde Piraten voraus!

Ahoi, ihr Landratten! Plötzlich finden sich Wikingerjunge Hicks und sein Hausdrache Zahnlos bei stürmischem Seegang mitten im Piraten-Ausbildungsprogramm der Räuberischen Raufbolde wieder. Eigentlich sollen die Piraten-Lehrlinge ja nur ihr erlerntes Wissen bei einer Schatzsuche in die Tat umsetzen, aber dann geht mit einem mal alles drunter und drüber. Und natürlich muss sich auch Hicks als der zukünftige Häuptling des Wikinger-Stammes wieder unter Beweis stellen ... Cressida Cowell lebt mit ihrem Mann Simon, den Töchtern Maisie und Clementine sowie zwei Katzen namens Lily und Baloo in London. Neben der Aufzeichnung von Hicks' Memoiren hat sie auch verschiedene Bilderbücher geschrieben und illustriert, z. B. 'Was ist los mit dem Buh-Huu-Baby?' Foto: Copyright by Hachette Children's Books

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 199
    Erscheinungsdatum: 16.02.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783401806068
    Verlag: Arena Verlag
    Serie: Arena audio Tl.2
    Größe: 23176 kBytes
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Drachenzähmen leicht gemacht - Wilde Piraten voraus!

2. Der Kampf gegen Stinker

Stinker lief kampfbegierig auf dem Deck auf und ab und schnaubte vor Aufregung.

"MACH IHN KALT, STINKER!", schrie Rotznase Rotzgesicht, Stinkers engster Freund und natürlich ebenfalls ein Schlägertyp.

Rotznase HASSTE Hicks.

"Klar, mach ich", grinste Stinker.

"Dasss wird ein Masssaker!" , zischte Stinkers Drache Seeschlange, ein hässlicher, großer Gronckel mit platter Nase und äußerst üblem Charakter. "Mein Meissster wird ihm jedesss Glied einzeln ausreißßßen und den Möwen zum Fraßßß vorwerfen."

"Da-da-darauf würde ich nicht wetten" , sagte Zahnlos ohne rechte Überzeugung und biss Seeschlange noch schnell und fest in den Schwanz, bevor er sich unter einer der Ruderbänke in Sicherheit brachte.

Hicks schob sich langsam auf Stinkers hoch aufragende Gestalt zu. Er schluckte und versuchte krampfhaft sich zu erinnern, was im Handbuch für Helden über den Schwertkampf gegen einen stark überlegenen Gegner stand . . . Irgendetwas über ausweichen, den Feind ermüden, seine körperliche Schwerfälligkeit gegen ihn selbst ausspielen . . .

"D-du-du darfst dich nur nicht e-e-erwischen lassen!" , riet ihm Zahnlos, der für einen Augenblick unter der Bank hervorkam und dann gleich wieder in seinem Versteck verschwand, als sich Seeschlange auf ihn stürzte und die rasiermesserscharfen Zähne knapp hinter ihm mit lautem Krachen zusammenschlugen.

Leichtfüßig und selbstsicher trat Hicks vor und blickte Stinker direkt in die fiesen, kleinen Schweinsäuglein.

Stinker zeigte ihm sein gemeinstes Grinsen. Und ließ sein Schwert mit einem gewaltigen Schlag auf Hicks' Kopf niedersausen.

Hicks wich dem Schlag aus.

"Ja-ha, Hicks!", brüllte Fischbein. "So ist's richtig!"

Stinker schaute ziemlich verdutzt aus der Wäsche. Er holte zu einem neuen, noch gewaltigeren Schlag aus.

Und wieder wich Hicks aus.

Dieses Mal war er so schnell, dass Stinker stolperte und beinahe das Gleichgewicht verlor.

"HICKS! HICKS! HICKS!", brüllten die meisten Jungen. (Hicks war damals bei den anderen Jungen sehr beliebt, weil er nur einen Monat zuvor ganz allein einen Seedrachen getötet hatte, der drauf und dran gewesen war, den ganzen Stamm zu vernichten. )

Hicks verspürte in sich so etwas wie ein leichtes Glücksgefühl.

Die Sache lief großartig.

Aber Stinker wurde jetzt erst recht böse. Er schnaubte wütend, stürzte vor und zielte mit einem äußerst brutalen Stoß direkt auf Hicks' Herz. Hicks hüpfte wieder leichtfüßig zur Seite und . . . rutschte auf den schlüpfrigen Deckplanken aus. Und schon griff Stinkers fleischige Faust nach ihm, packte ihn am Hemd und hielt ihn fest. Das war nicht mehr so großartig.

Okay, dachte Hicks, nun hat er mich also. Was jetzt?

Zahnlos schoss unter seiner Bank hervor und flatterte ein paar Sekunden lang direkt vor Hicks' Nase. "E-e-ergib dich! E-e-ergib dich!" , schrie er so laut er konnte, bevor er wieder in sein Versteck zurückzoomte.

"Ich kann mich nicht ergeben!" , sagte Hicks würdig und beleidigt. "Schließlich soll ich hier doch als Piratenheld auftreten, oder? Piraten ergeben sich nicht."

"So ist's brav", sagte Stinker zufrieden und hieb mit dem Schwert ein paarmal kräftig auf Hicks' Helm. Hicks versuchte zwar, sich zu wehren, war aber zu langsam.

Das ist nun wirklich megapeinlich, dachte Hicks, als Stinkers Schwert zum dritten Mal auf seinen Helm krachte. Höchste Zeit für ein paar Ausfälle.

Zuerst versuchte er es mit der Abwehrparade. Er hatte den Bewegungsablauf klar und deutlich vor Augen - elegant und mit viel Stil. Aber als sein Gehirn versuchte, seinem Arm Anweisungen zu geben, reagierte dieser genauso ungeschickt und tölpelhaft wie immer. Stinker riss ihm einfach den schicken Beschleunigten Blutstecher aus der Hand und warf ihn üb

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