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Drachenzauber von Busby, C. J. (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 16.09.2011
  • Verlag: Bastei Lübbe AG
eBook (ePUB)
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inkl. gesetzl. MwSt.
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Drachenzauber

Ausgerechnet! Max hat sechs Wochen Zauberschule bei Morgana, der fiesesten Hexe des ganzen Königreichs, gewonnen. Ob er die Zeit überleben wird, ohne in einen Tausendfüßler oder gar Schlimmeres verwandelt zu werden? Dann erhält Max den Auftrag seines Lebens: Der mächtige Zauberer Merlin bittet ihn, ein wachsames Auge auf Morgana zu werfen. Die Hexe führt offenbar Böses im Schilde. Wie gut, dass ihm seine Schwester Olivia, Hausratte Grimm und der tollpatschige Drache Adolphus bei diesem Abenteuer tatkräftig zur Seite stehen...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 160
    Erscheinungsdatum: 16.09.2011
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783838711935
    Verlag: Bastei Lübbe AG
    Originaltitel: Cauldron Spell
    Größe: 10348 kBytes
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Drachenzauber

Rettung naht (S. 155-156)

Auf dem dunklen Berg war es kalt und windig. Der Vollmond stand hoch am Himmel, wurde aber von Wolkenschleiern verdeckt. Es war schwer, mehr auszumachen als die vagen Umrisse der nahen Bäume und die hoch über ihnen aufragende Masse des Bergs. Sie standen vor einer Höhle. Caradoc wob kleine silberne Zauber über den Eingang. Artus stand neben ihm. Er trug seine Rüstung und sein langes Schwert – Excalibur. Der finster dreinblickende Merlin war ähnlich bewaffnet. Und Sir Bertram stand dicht bei Max und schärfte ihm zum zehnten Mal ein, in der Nähe zu bleiben, nicht wegzugehen und sich auf gar keinen Fall umbringen zu lassen. Max klammerte sich an den Zauberkessel, den Großtante Wilhelmina ihm gegeben hatte. Der Kessel war in einen Umhang gewickelt und sollte den ersetzen, den König Artus von Morgana erhalten hatte.

"Pass gut auf ihn auf, Max", sagte Merlin, als er die Zauberkessel austauschte. "Etwas sagt mir, dass du ihn zurückbringen musst, weil er zu dir gekommen ist." Als Caradoc vom Höhleneingang zurücktrat, konnten sie alle die dünnen silbernen Umrisse einer Tür in der Dunkelheit leuchten sehen. "Also", sagt Artus. "Es ist so weit. Sechs von uns brechen auf; sieben sollen wiederkehren. Halt nach uns Ausschau, Caradoc. Vor Tagesanbruch werden wir zurück sein." "Das müssen wir", sagte Merlin. "Bei Tagesanbruch ist der Zauberbann gebrochen, und wir werden nie wieder zurückkehren."

"Keine Sorge, wir werden da sein", sagte Sir Bertram schroff. "Griselda ist es gewohnt, ihren Willen zu kriegen." Einer nach dem anderen schritten sie durch den schimmernden Türrahmen. Max hatte Grimm auf der Schulter sitzen. Adolphus schlich etwas kleinlaut zu seinen Füßen. Als Max durch die silbrigen Umrisse der Tür ging, war ihm, als würde er in ein Meer waten. Die Schritte fielen ihm schwer. Überall um ihn herum herrschte hoher Druck. Dann war er plötzlich auf der anderen Seite. Es schien, als würde aus der Nacht Tag werden. Der Sonnenuntergang in Gore war zum Tagesanbruch in Annwn geworden: Eine fahle Sonne schien durch den frühen Morgennebel, Tautropfen glänzten im Gras. Und vor ihnen lag ein schäumender, sprudelnder, kühler Fluss mit pechschwarzem Wasser. "Ah", sagte Merlin. "Ich hatte gehofft, dass das nicht die erste Herausforderung sein würde." Artus drehte sich zu ihm um und runzelte die Stirn. "Und das ist?" "Der Pechschwarze Fluss", erklärte Merlin.

"Es ist ein verzauberter Fluss. Wir können ihn mit einer magischen Brücke überqueren. Aber das kann ich nur einmal machen, und es wird nicht funktionieren, wenn ich nicht hierbleibe und den Zauber aufrechterhalte. Ich befürchte, dass ihr von nun an allein weitergehen müsst. Ich warte hier auf eure Rückkehr." "Na toll", sagte Grimm. "Wir sind gerade erst angekommen und haben schon die eine Person verloren, die weiß, was zu tun ist." Artus drehte sich zu Max um und zog eine Braue hoch.

"Weißt du, Max, Merlin hat einmal einen ganzen Sommer damit verbracht, mich in verschiedene seltsame Wesen zu verwandeln. Mit dem nützlichen Ergebnis, dass ich jetzt die Sprache der Tiere verstehe. Also Grimm, sei beruhigt – Merlin ist nicht der Einzige hier, der weiß, was zu tun ist." Grimm quietschte und vergrub sich verlegen in Max' Tunika. Artus lachte. Sein Lachen war stark und klar. Seine blauen Augen funkelten amüsiert, wodurch sein Gesicht jünger wirkte. Auch Max musste lachen und fühlte sich gleich um einiges tapferer und zuversichtlicher. Sie wü

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