text.skipToContent text.skipToNavigation
background-image

Elya 3: Das Licht der Finsternis von Müller-Braun, Dana (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 03.01.2019
  • Verlag: Impress
eBook (ePUB)
3,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar

Online verfügbar

Elya 3: Das Licht der Finsternis

Bündnis mit den Flammen Ein Jahr befindet sich Elya nun schon in der trostlosen neuen Welt voller Dunkelheit. Ohne ihre Freunde und besonders ohne Levyn, der als schwarzer Drache ihr Gegenstück, die andere Hälfte ihres Herzens, bildet. Ein Jahr voller Einsamkeit, Reue und Sehnsucht. Doch dann taucht plötzlich Belamy auf, ein Pirat, der einst Teil der Welt des Mondes war undsie daran erinnert, dass es sichlohnt für ihre Freunde und das, was sie verloren hat, zu kämpfen.Er sorgt dafür, dass Levyn und die anderen den Weg zu ihr finden, sodass sie zusammen mit Elya für eine gemeinsame Zukunft in den Kampf ziehen können. Doch die vergangene Zeit hat eine scheinbar unüberwindbare Kluft zwischen Elya und ihre Freunde geschlagen, die es zunächst zu überwinden gilt... //Die romantisch-dramatische "Elya"-Trilogie umfasst die Bände: -- Elya 1: Der weiße Drache -- Elya2: Das Bündnis der Welten -- Elya 3: Das Licht der Finsternis// Dana Müller-Braun wurde Silvester '89 in Bad Soden im Taunus geboren. Geschichten erfunden hat sie schon immer - Mit 14 Jahren fing sie schließlich an ihre Phantasie in Worte zu fassen. Als das Schreiben immer mehr zur Leidenschaft wurde, begann sie Germanistik, Geschichte und Philosophie zu studieren. Wenn sie mal nicht schreibt, baut sie Möbel aus alten Bohlen, spielt Gitarre oder verbringt Zeit mit Freunden und ihrem Hund.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 442
    Erscheinungsdatum: 03.01.2019
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783646604801
    Verlag: Impress
    Größe: 2887 kBytes
Weiterlesen weniger lesen

Elya 3: Das Licht der Finsternis

K apitel 1

Arya

"Aryana, was gedenkst du da zu tun?"

"Wonach scheint es denn? Ich begleite dich!", entgegne ich und werfe mein Bündel auf Tymothys Bett.

"Du kannst mich nicht begleiten. Du bist die zukünftige Königin."

"Mir ist es gleich, was ich bin. Ich werde nicht hierbleiben."

Mit einem lauten Knall fliegt die Tür hinter uns auf. Ich starre in böse grüne Augen.

"Erklärt Euch, Prinzessin Aryana!", fordert Lanyras, mein Verlobter.

Ich schlucke Steine und lasse meine Augen Hilfe suchend zu Tym wandern.

"Es ist nur ein Jahr. Dann bin ich wieder da", raunt er mir zu, während Lanyras sich vernehmlich räuspert und seine Hand nach mir ausstreckt.

"Nur ... Du weißt nicht, was du da sagst", entgegne ich und gehe.

Lanyras führt mich in einen kleinen Raum und obschon ich weiß, was mich erwartet, erschrecke ich, als er seine Faust in meinen Magen rammt. Ich keuche und spucke - doch er schlägt wieder zu. Wieder und wieder. Bis ich zusammengekauert am Boden liege und stumm weine.

"Was sollte das werden?"

"Ich bin die Thronfolgerin! Ich kann tun, was ich will!", fauche ich mit meiner letzten Kraft.

"Du bist nichts!", brüllt er mich an und tritt mir in die Rippen. "Ich bin dein Verlobter! Und spätestens, wenn wir heiraten und dein Vater stirbt, werde ich dein König sein. Also zolle mir Respekt, du undankbares Weib!"

Meine Lippen beben, als ich mich wieder aufrichte und vor ihm knickse. Er hebt nur herablassend seine Brauen und geht - mit dem stummen Befehl, ihm zu folgen.

Tymothy weiß nicht, was er sagt, wenn er von nur einem Jahr spricht. Dieses Jahr, zusammen mit diesem Tyrannen, wird mich für immer verändern. Und wenn er von seinem Erfahrungsjahr zurückkehrt, wird er mich nicht wiedererkennen.

Ich folge Lanyras in den Besprechungsraum meines Vaters, wo er und seine Berater über Plänen stehen und laut diskutieren.

"Was ist los, Eure Majestät?", frage ich schwach und sehe skeptisch in ihre angespannten Gesichter.

"Piraten. Sie haben beinahe unsere Küste erreicht. Angeblich soll es die Whydah sein. Das Schiff, auf dem sich der rote Rubin befinden soll", erklärt Vater nachdenklich. "Aber keine Sorge, mein Stern. Ich werde diesen Belamy und seine Truppe vernichten und ihre Köpfe zur Warnung entlang unserer Küste aufspießen lassen."

Die laute Musik der Schenke dröhnt in meinen Ohren. Ich hasse laute Geräusche. Hasse diese Musik und hasse Menschen, wenn sie sich hektisch und unkoordiniert unterhalten. Schnaufend trinke ich weiter das Gesöff der Welt der Finsternis.

"Arya, kannst du nicht einmal in deinem Leben Spaß haben?"

Myr legt seinen Arm um mich und stößt mir seinen nach Alkohol stinkenden Atem in mein Gesicht. Angeekelt schiebe ich ihn von mir und sehe mich nach Levyn um.

"Du brauchst ihn nicht suchen, er ist sicher wieder bei einer Dirne." Myr lacht betrunken und kippt sich weiter dieses Gesöff in den Rachen.

"Hast du nicht auch manchmal das Gefühl, dass es ... nicht zu ihm passt?"

"Nicht zu ihm passt? Bist du bekloppt geworden?"

Ich hebe als Antwort nur meine Brauen. Eine Ermahnung, nicht in diesem Ton mit mir zu reden.

"Levyn macht doch nie etwas anderes. Es ist seine Art, vielleicht doch etwas zu fühlen."

"Oder er will dir nur weismachen, dass er das tut."

"Er ist mein bester Freund, Ary. Glaub mir. Ich kenne ihn."

"Na, wenn das so ist", brumme ich und deute auf Levyn, der gerade ohne Begleitung die Schenke betritt.

Augenblicklich tritt Stille ein, die Drachen erheben sich, nur um sich dann vor ihm zu verbeugen. Wie immer tut Levyn es mit einer Handbewegung ab und setzt sich zu uns.

"Wo warst du?", fragt Myr und hebt spielerisch seine Br

Weiterlesen weniger lesen

Kundenbewertungen