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Essenz der Magie 1: Die Leerenbegabte von Kathrina, Lia (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 06.09.2018
  • Verlag: Impress
eBook (ePUB)
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Essenz der Magie 1: Die Leerenbegabte

Der Auftakt einer süchtig machenden Fantasyserie über ein außergewöhnliches Talent! Willkommen in der Akademie für Magiebegabte Aufgewachsen in einer Patchworkfamilie voller Magiebegabter fiebert die 18-jährige Ria schon seit Jahren ihrem Eintritt in die Akademie entgegen. Als Mischlingstochter zweier unterschiedlicher Elementträger fällt es ihr besonders schwer, ihre Fähigkeiten zu beherrschen - vor allem, da ihre Begabung beim ungewöhnlichen fünften Element der Leere liegt, die eine ganz besondere Art der Ausbildung braucht. Das erste magische Schuljahr startet demnach auch voller Herausforderungen, die bald nicht nur akademischer Natur sind und neben ungeplanten Gefühlen auch unerwartete Wahrheiten ans Licht bringen... Lia Kathrina führt uns in eine Welt voller übernatürlicher Fähigkeiten, magischer Herausforderungen, ernstzunehmender Rivalen und großer Gefühle. //Alle Bände der magischen Dilogie: -- Essenz der Magie 1. Die Leerenbegabte -- Essenz der Magie 2. Die Feuerprüfung// Lia Kathrina lebt mit ihren zwei Katzen und unzähligen Büchern und Manga in der lauten, vielfältigen und unfreundlichen Stadt Berlin - und möchte niemals weg. Sie arbeitet als freiberufliche Pressereferentin und im Office einer Berliner Firma. Nebenbei betreibt sie einen YouTube-Kanal über Bücher. Von klein auf dachte sie sich mit ihrer kleinen Schwester Geschichten aus und beschloss 2017, endlich ihren Traum zu erfüllen und ein Buch zu schreiben.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 267
    Erscheinungsdatum: 06.09.2018
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783646604634
    Verlag: Impress
    Serie: Essenz der Magie .1
    Größe: 2740 kBytes
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Essenz der Magie 1: Die Leerenbegabte

WIE MAN SICH DAS SHIRT VOLLSCHWITZT

Sein eiskalter Blick durchbohrte mich. Sein Lächeln sollte mir wohl ein beruhigendes Gefühl geben, als hätte ich nichts zu befürchten, doch ich wusste ganz genau, dass dieser Mann mein Feind war.

Ich stand in der großen offenen Wohnküche unseres dreistöckigen, völlig übertrieben großen und pompösen Hauses und versuchte krampfhaft meine Arme nicht vor meinem Oberkörper zu verschränken. Mein Lächeln auf den Lippen wirkte freundlich, so hoffte ich, aber ich biss die Zähne so fest aufeinander, dass sie schmerzten.

Dabei schenkte mir Robert keinerlei Aufmerksamkeit, nur seine bloße Präsenz schaffte es, mich in Alarmbereitschaft zu versetzen.

Ich war darauf gefasst, jede Sekunde meine Leerenbegabung einsetzen zu müssen. Denn unsere Familie gehörte nicht gerade zu der normalen Sorte Mensch. Wir alle verfügten über eines der fünf Elemente: Feuer, Wasser, Erde, Luft und Leere. Wir versteckten uns vor den normalen Menschen, auch Unbegabte genannt. Sie wussten nicht, dass unsere Gesellschaft existierte und dabei sollte es laut unserer Regierung auch bleiben. Die meisten der Unbegabten kannten nur die vier Elemente, die Leere als fünftes Element blieb ihnen verborgen. Dabei war sie wirklich mächtig, wenn sie nicht gerade von jemandem wie mir angewandt wurde. Im besten Fall sollte ich die restlichen vier Elemente kontern können, indem ich die Angriffe aufsaugte und sie selbst benutzte. So viel zur Theorie, in der Praxis lag der Erfolg jenseits meiner Reichweite. Bisher konnte ich lediglich die Reaktionen der inneren Begabungen von anderen im Auge behalten, wie jetzt jene von Robert. Auch wenn es vermutlich überhaupt nichts brachte. Gegen ihn würde ich nicht ankommen, was mich nur noch mehr frustrierte. Gut, meine Fähigkeiten zählten nicht zu den besten, aber auch ein Leerenbegabter mit vollständiger Ausbildung würde an Robert scheitern. Mein Vater Leonard saß mit ihm auf unserer Couch auf der anderen Seite des riesigen Raumes.

Unsere Wohnküche zählte zu den größten Zimmern in unserer Villa. Unsere Küche war hightechmäßig ausgestattet. Die neueste Technologie reihte sich aneinander, vom Kühlschrank über den Müllzerkleinerer bis hin zur vollautomatischen Küchenmaschine und alles verkleidet mit dem teuersten Marmor. Nicht, dass wir jemals selbst kochten, Essenz bewahre. Meine Eltern hielten nicht viel davon. In der Mitte zwischen Couch und Kücheninsel stand ein langer großer Tisch, ebenfalls aus weißem Marmor, mit Platz für sechzehn Leute. Auch diesen nutzten wir eher weniger. Harmonische Familie, die abends zusammen aß, war nicht so unser Ding. Mein kleines Reich lag zusammen mit Nates Zimmer im ersten Stock, während Mira, Moni und Chris ihre Räume im zweiten hatten. Das riesige Schlafzimmer meiner Eltern befand sich in der dritten und letzten Etage. Damit natürlich nicht genug, verteilt auf die drei Stockwerke hatten wir mehrere Arbeitszimmer, eine Bibliothek und einige Gästezimmer. Wie ich schon sagte, viel zu übertrieben, manche Zimmer betrat ich vielleicht einmal im Jahr und einige Gästezimmer überhaupt nicht. Emilia hatte dafür gesorgt, dass alle Räume in dem gleichen Einrichtungsstil ausgestattet waren. Nur unsere eigenen Zimmer hatten wir nach unserem Geschmack einrichten dürfen.

Robert und mein Vater saßen weit genug von uns entfernt, dass wir sie nicht hören konnten und sie unterhielten sich wie alte Freunde, auch wenn sie distanziert wirkten. Die beiden mussten in etwa gleich alt sein, während mein Vater jedoch bereits einen grauen Ansatz hatte, glänzte Robert mit seinen vollen braunen Haaren. Jedes Mal, wenn er zu Besuch war, bemerkte ich, dass sein ständiges Grinsen niemals seine Augen erreichte. Diese musterten mich und meine Schwestern, als wären wir seltene Tiere, die man im Zoo bewundern konnte. Manchmal hatte ich das Gefühl, Robert blickte mit seinen dunklen Augen sofort in den Abgrund der Seele.

Ganz im

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