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Essenz der Magie 2: Die Feuerprüfung von Kathrina, Lia (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 04.10.2018
  • Verlag: Impress
eBook (ePUB)
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Essenz der Magie 2: Die Feuerprüfung

Die Fortsetzung der süchtig machenden Fantasyserie über ein außergewöhnliches Talent! Harte Prüfungen für die Akademie der Magiebegabten Bis vor Kurzem hat die Vorbereitung auf den prächtigen Gabenball noch die ganze Akademie in freudige Erwartung versetzt. Nun kehrt das dabei entstandene Fiasko alles in eine Lawine aus Angst und Schrecken um. Zum ersten Mal in ihrem Leben muss Ria ihr Talent gegen eine echte Gefahr einsetzen und dabei alles anwenden, was ihr jemals beigebracht wurde. Doch es ist die unerwartete Hilfe an ihrer Seite, die ihr die notwendige Kraft gibt. Und bald auch ihr Herz höher schlagen lässt... Lia Kathrina führt uns in eine Welt voller übernatürlicher Fähigkeiten, magischer Herausforderungen, ernstzunehmender Rivalen und großer Gefühle.
//Beide Bände der magischen Dilogie: -- Essenz der Magie 1. Die Leerenbegabte -- Essenz der Magie 2. Die Feuerprüfung// Diese Reihe ist abgeschlossen. Lia Kathrina lebt mit ihren zwei Katzen und unzähligen Büchern und Manga in der lauten, vielfältigen und unfreundlichen Stadt Berlin - und möchte niemals weg. Sie arbeitet als freiberufliche Pressereferentin und im Office einer Berliner Firma. Nebenbei betreibt sie einen YouTube-Kanal über Bücher. Von klein auf dachte sie sich mit ihrer kleinen Schwester Geschichten aus und beschloss 2017, endlich ihren Traum zu erfüllen und ein Buch zu schreiben.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 273
    Erscheinungsdatum: 04.10.2018
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783646604702
    Verlag: Impress
    Serie: Essenz der Magie .2
    Größe: 2687 kBytes
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Essenz der Magie 2: Die Feuerprüfung

WIE MAN LERNT ZU SCHWEBEN

Das Beben verstärkte sich.

Noch vor einer Minute war ich in einem Odette Kostüm mit Sam über den Waldboden mitten in unserem Speisesaal gewirbelt. Jetzt konnte ich mich kaum auf den Beinen halten. Ich suchte den Raum hektisch nach Jara und John ab und endlich entdeckte ich sie, die beiden standen an der Bar und hielten sich an den Ästen fest. Layla und Chris standen ein paar Meter von uns entfernt.

"Layla! Heb uns hoch", rief ich ihr laut zu. Sie fokussierte mich und Sam und wir hoben vom Boden ab.

Jetzt konnte ich meine Gabe besser einsetzen.

Mit geschlossenen Augen ließ ich sie frei. Ich spürte deutlich, dass sich fremde Begabte in unserer Akademie befanden und wenn ich mir die Stärke ihrer Lebensessenz vor Augen führte, hätte ich mein Kleid darauf verwettet, dass die Eindringlinge Gesegnete waren. Dieser Erdbegabte, den ich erspüren konnte, war der gleiche wie letztes Mal beim Angriff auf unsere Akademie, als ich im Archiv feststeckte.

"Gesegnete", sagte ich. Sam rief es unseren Lehrern zu. Mr Riefer nickte nur. Er hatte es vor allen anderen bemerkt. Wie mächtig dieser Mann doch sein musste, dass er es gespürt hatte, bevor überhaupt ein Angriff begonnen hatte.

Was wollten die Gesegneten schon wieder hier? Was konnte so wichtig sein, dass sie erneut einbrachen? Was hatten sie letztes Mal übersehen?

Doch nicht etwa den Brief? Nein, dieser dämliche Brief konnte es nicht sein.

Langsam sanken wir wieder auf den Boden und ich befreite mich aus Sams Griff. Das war's wohl mit Romantik und verwirrenden Gefühlen. Aus einem Instinkt heraus lief ich Richtung Ausgang, denn ich musste dem Archiv näherkommen, um meine These bestätigt zu sehen.

"Moment! Wo willst du hin? Bist du wahnsinnig?! Letztes Mal hast du dich noch versteckt und jetzt rennst du ihnen als Erstes entgegen? Was stimmt nicht mit dir?", fauchte Sam und stellte sich mir in den Weg.

"Du sagtest doch, du willst mich nicht beschützen. Ich soll mich selbst verteidigen."

"Betonung liegt hier auf VERTEIDIGEN und nicht angreifen."

"Ich hatte aber einen begnadeten Lehrer."

Ich tauchte unter seinem Arm hindurch und rannte los. Gabe sei Dank hatte ich noch keine Blasen an meinen Füßen, sodass ich schnell vorankam.

"Verdammt, Nate bringt mich um!", hörte ich Sam noch sagen und dann Schritte hinter mir.

Natürlich hatte ich auch Angst, aber ich hatte es mir versprochen. Ich würde nicht mehr weglaufen und mich verstecken. Und wenn es damit begann, diesen Gesegneten entgegen zu rennen, um zu schauen, worauf sie es abgesehen hatten, dann war das eben so.

Das Beben hörte nicht auf, sondern wurde in Etappen mal stärker und mal wieder schwächer.

Bei der nächsten Erschütterung riss es mich fast von den Füßen, weil ich über mein Kleid stolperte. So ging das nicht, ich war nicht schnell genug. Ich zog meinen Rock bis zur Mitte meines Oberschenkels hoch.

"Woho! Also so sehr sehen wir dem Tod noch nicht ins Auge, wenn du dich mir gleich hier hingeben willst", sagte Sam und hob abwehrend die Hände.

"Natürlich, weil ich mir in dieser Situation auch nichts Schöneres vorstellen kann, als dir mein erstes Mal zu schenken", gab ich giftig zurück und griff nach meinem Messer. "Du bist noch Jungfrau? Sag doch sowas nicht. Diese Bilder bekomme ich nie wieder aus dem Kopf."

"Gern geschehen."

Einen Augenblick zögerte ich, doch vermutlich hatte ich keine Wahl, wenn ich die Wahrheit herausfinden wollte.

"Scheiße", fluchte ich und schnitt mir das Kleid auf Kniehöhe ab. Die Federn flogen zu Boden.

Diese Aktion war schmerzhafter gewesen als der Anblick von Liv und Rean. Bei Gelegenheit sollte ich nochmal über meine Prioritäten nachdenken.

"Was ist passiert? Warum rennen wir wie die Verrückten denen auch noch entgegen anstatt weg?", fragte Jara gehetzt, als sie zusammen mit John, Nate - wo

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