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Fanrea Die Prophezeiung von Eiserlo, A. E. (eBook)

  • Verlag: neobooks Self-Publishing
eBook (ePUB)
3,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
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Fanrea

Emma und Ben sind beste Freunde. Als Ben vom drohenden Verlust seines Augenlichtes erfährt, erhalten die beiden unerwartet Hilfe von der Elfe Amapola. Getrieben von der Hoffnung auf Heilung reisen sie mit ihr durch ein Weltentor nach Fanrea, um ihre Bestimmung in der uralten Prophezeiung als Krieger des Lichts zu erfüllen. Sie tauchen ein in eine Welt voller Abenteuer, mystischer Gestalten und Magie, aber auch Gefahr und Tod. Die zwei schließen Freundschaft mit Elfen, Drachen und Minotauren, die ihr Leben für sie riskieren. Auf ihrer Reise kämpfen Emma und Ben mutig für sich und andere, sie erleben Angst, Entbehrung und Schmerz. Fanrea öffnet den beiden Einblicke in die Tiefen ihrer Seelen und zwingt sie, sich ihren eigenen dunklen Seiten zu stellen. Gelingt es ihnen, die Prophezeiung zu erfüllen und die Finsternis zu besiegen? Ein Buch für junge Leser und junggebliebene Erwachsene! A. E. Eiserlo liebt Bücher und Geschichten seit ihrer Kindheit. Nach der Geburt ihrer Kinder wurde das Schreiben zur Leidenschaft. Fantasy ist ihr Lieblingsgenre, da dort Regeln gebrochen werden dürfen und kein Korsett aus Zwängen oder Vorgaben einengt.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 637
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783847619727
    Verlag: neobooks Self-Publishing
    Größe: 1024 kBytes
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Fanrea

Eine traurige Nachricht

Am nächsten Morgen holte Ben seine Freundin zu Hause ab. Die beiden gingen zur Schule, aber irgendetwas war anders als sonst. Emma bemerkte, wie schweigsam, blass und bedrückt Ben heute war. Aufmerksam betrachtete sie ihn von der Seite und erkundigte sich: "Stimmt was nicht?"

Ben brummte nur unwirsch.

"Hast du Hunger?"

"Nee!"

"Was ist los mit dir? Hast du Stress mit deinen Eltern?"

Da blaffte er sie an: "Nichts! Es ist nichts! Lass mich einfach in Ruhe und stell mir keine blöden Fragen!"

Emma war erstaunt, aber auch ein bisschen gekränkt über die barsche Antwort. So abweisend verhielt Ben sich ihr gegenüber normalerweise nicht.

Schweigend setzten sie den Weg fort, beide hingen ihren Gedanken nach.

Emma grübelte: Etwas wirklich Schlimmes bedrückte den Freund, andernfalls hätte er nicht so reagiert. Also hatte es keinen Sinn, beleidigt zu sein, Ben brauchte ihre Hilfe. Sie musste ihn zum Reden bringen.

Angestrengt schaute Ben auf den trostlosen Asphalt hinunter, als ob es dort etwas Interessantes zu entdecken gäbe. Es tat ihm leid, dass er Emma angeschnauzt hatte, die Worte waren einfach aus ihm herausgeplatzt. Er wollte nicht, dass sie ihn weinen sah, aber die Tränen ließen sich kaum noch zurückhalten.

Schließlich waren die beiden wortlos an der Schule angekommen. Unvermittelt blieb Emma stehen, versperrte Ben den Weg, während sie ihn fest an seiner Jacke packte. "Jetzt ist Schluss! Ich gehe hier nicht rein, bevor du mir gesagt hast, warum du so pampig bist. Wir sind Freunde, und Freunden kann man alles sagen!"

Ben nickte und flüsterte: "Ich, ich ... war doch gestern beim Augenarzt. Also ... das Ergebnis war nicht gut."

Da fühlte Emma, wie die Angst auf sie übersprang, gleichzeitig bemerkte sie Tränen in Bens Augen. Zögernd fragte sie: "Was, ... was meinst du damit? Was bedeutet nicht gut ?"

Länger konnte Ben sich nicht mehr beherrschen. Es brach aus ihm heraus: "Ich werde blind!"

Entsetzt starrte Emma ihn an. "Du wirst blind?"

Nun flossen Bens Tränen und es war ihm unglaublich peinlich. Leise bestätigte er: "Ja, der Arzt hat festgestellt, dass ich eine unheilbare Augenkrankheit habe. Das bedeutet, dass ich irgendwann nichts mehr sehen werde. Er sagte, es sei ein schleichender Prozess, der nicht aufzuhalten sei. Ich werde in ein paar Tagen mit meinen Eltern noch zu einem weiteren Spezialisten fahren, um eine zweite Meinung einzuholen. Meine Mutter kennt jede Menge guter Ärzte aus dem Medizinstudium, deshalb fahren wir zu einem ihrer alten Bekannten."

Emma war schockiert und suchte nach tröstenden Worten, aber es fielen ihr keine ein. Hilflos schaute sie zu Boden. "Wie schrecklich, Ben", sagte sie leise. Sie fühlte seine Not, konnte nun verstehen, warum er eben verschlossen und mürrisch reagiert hatte. Das Wort Blindheit beinhaltete für Emma so viel Schrecken, dass normale Alltagsprobleme wie Schnee in der Sonne dahinschmolzen und sich auf ein erträgliches Häufchen reduzierten. Die ewige Finsternis war einfach unvorstellbar! Völlig ratlos, wie sie Ben helfen sollte, nahm Emma dessen Hände und drückte sie fest.

Seine Augen suchten ihre. Emma sah nur Verzweiflung darin. Wut breitete sich in ihr aus, weil ihr weder eine Lösung noch tröstende Worte einfielen. Bens Gesicht war so vertraut, aber diesen resignierten Blick hatte sie noch nie an ihm gesehen. Schließlich stieß Emma hervor: "Du darfst die Hoffnung nicht verlieren! Vielleicht finden wir einen Ausweg. Du hast mir schon oft von Fußballspielen erzählt, bei denen deine Mannschaft im Rückstand war. Am Ende habt ihr durch euren Willen den Kampf

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