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Fanta Lemonski Die Sache mit dem Zombie-Pony von Konrad, Bob (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 09.03.2016
  • Verlag: Arena Verlag
eBook (ePUB)
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Fanta Lemonski

Bei Fanta Lemonski läuft es nicht rund! In der Schule ärgern sie die Zicken aus der Gemüsegruppe und ihr Schwarm Romeo will nichts von ihr wissen. Zum Trost schenkt Papa Dieter ihr das Zombie-Pony Charly Fluch. Fanta ist gleich ganz verliebt. Doch als sie Charly stolz mit in die Schule nimmt, wird alles noch schlimmer: Das Pony beißt Romeo! Während es dem Jungen in den nächsten Tagen immer schlechter geht, tut Fanta alles, um zu verhindern, dass er sich in einen Zombie verwandelt. Ob sie mithilfe einer Gurke und ihrer besten Freunde Krise und Senfi die Zombie-Katastrophe aufhalten kann?

Bob Konrad, 1968 in Heidelberg geboren, schreibt seit knapp 20 Jahren Hörspiele und Fernsehserien für Kinder, darunter Der Ohrenzeuge, OLIs Wilde Welt und Spur und Partner. Auch das ein oder andere Drehbuch für Löwenzahn stammt aus seiner Feder. Der frischgebackene Kinderbuchautor lebt und arbeitet in Berlin. Dort ist er jedoch nur selten anzutreffen, weil er sich die meiste Zeit des Jahres auf ausgedehnten Forschungsreisen in exotischen Ländern befindet - für die er jedoch selten das Haus verlässt. Foto © Amaya Konrad

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 224
    Erscheinungsdatum: 09.03.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783401805610
    Verlag: Arena Verlag
    Größe: 27283 kBytes
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Fanta Lemonski

2. Die Schmidt-Katzenbeisser, die GEMÜSEGRUPPE & ROMEO AUS der KLASSE über UNS

Es ist ja immer schwer, irgendwo neu hinzuziehen. Aber ich hätte mir niemals träumen lassen, wie schwer es hier in Wiesenberg werden würde. Eigentlich hatte ich mich auf meine neue Schule gefreut. Denn ich mag es, neue Leute kennenzulernen. In meiner alten Klasse waren wir alle irgendwie Freunde. Die kannten mich halt schon lange und da hat auch keiner blöd wegen meiner Familie oder Mama nachgefragt. Wir waren uns einig, dass die Dinge sind, wie sie sind, und der andere ist, wie er eben ist. Man kann da ja eh nichts machen. Aber hier liefen die Dinge anders. Das habe ich schnell gemerkt.

Das "Ruprecht-der-Tugendhafte-Gymnasium Wiesenberg" (kurz RdT6W ) liegt etwas außerhalb auf einem Hügel. Leider ist der ziemlich hoch und die Straße rauf ziemlich steil. Und das ist insgesamt ziemlich blöd. Denn ich komme mit dem Fahrrad da einfach nicht hoch, muss immer absteigen und das letzte Stück schieben. Das nervt total und kostet viel Zeit, deshalb komme ich auch immer zu spät. Am ersten Tag hat mich glücklicherweise mein Vater mit dem Auto gefahren. Wir hatten einen Brief der Schule dabei. In dem stand, dass wir uns im Sekretariat melden sollten, wo man uns "weiterhelfen" würde. Aber als wir das Sekretariat nach langem Suchen endlich gefunden hatten, mussten wir feststellen, dass an der Tür eine Ampel angebracht war. Du weißt schon, so ein Ding, wie man es von Fußgängerüberwegen oder Kreuzungen kennt, nur eben kleiner. Die hat rot geleuchtet und Papa und ich waren uns nicht sicher, was wir tun sollten. Eine Ampel an einer Tür hatten wir beide noch nie gesehen. Und dabei hat Papa echt schon viel gesehen.

"Warten wir lieber mal. Wir wollen ja nicht unhöflich sein", hat mein Vater vorgeschlagen und wir haben gewartet. Eine halbe Ewigkeit standen wir da, ohne dass etwas passiert wäre. Irgendwann hat es dann zum Unterricht geklingelt und alle Schüler sind schnell in ihre Klassen gerannt.

"Und jetzt?", hat mich mein Vater gefragt. Ich habe mit den Achseln gezuckt und Papa hat allen Mut zusammengenommen und an die Tür geklopft, trotz der roten Ampel. Drinnen saß eine Sekretärin mit einer Brille, Frau Messbecher. Sie hat missmutig von ihrem Computer aufgeschaut und uns mit ihren kleinen Äuglein so böse angefunkelt, als hätten wir gerade in den Topf ihrer Büropflanze gepinkelt. "Wer sind Sie, wenn man fragen darf?"

"Dieter und Fanta Lemonski", hat Papa freundlich geantwortet. "Wir sind gekommen, um Fanta in dieser Schule anzumelden. Wir sind neu in der Stadt."

"Und was lernt man in der Schule über rote Ampeln?", hat Frau Messbecher gefragt.

"Dass man wartet. Tut mir leid", hat Papa sich entschuldigt und wir sind wieder vor die Tür gegangen. Aber nur Sekunden später sprang die Ampel endlich von Rot auf Grün und wir sind wieder in den Raum zurückgekehrt. Jetzt stand die Sekretärin von ihrem Schreibtisch auf und kam nach vorne zum Tresen.

"Sie wünschen?"

"Na ja, wie ich bereits sagte: Wir haben einen Termin zur Anmeldung meiner Tochter", wiederholte mein Vater. "Wir sind diesbezüglich mit dem Herrn Direktor verabredet." Frau Messbecher schaute verächtlich. "Mein lieber Herr Lemonski, unser verehrter Herr Direktor ist nicht zu sprechen. Der Herr Direktor ist beschäftigt." Sie reichte uns einige Formulare herüber.

"Füllen Sie diese bitte wahrheitsgemäß aus, ich verständige die zuständige Klassenlehrerin."

Die besagte Dame hieß Frau Schmidt-Katzenbeisser und unterrichtete Biologie. Sie hatte lockiges Haar und trug einen hautengen Rollkragenpullover, der sie sehr streng aussehen ließ. Von ihrem gigantisch großen Busen baumelte eine Kette herab, wie ein Gebirgsbach, der sich über einen Felsvorsprung in die Tiefe stürzt. Tick-tick-tick - machte die Uhr an der Wand, während wir uns von der am Busen baumelnden Plastikkette hypnotisieren ließen. Frau Schmidt

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