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Felis Überlebenstipps (1). Zettelkram und Kopfsalat Neue Schule, neues Glück von Einwohlt, Ilona (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 15.01.2015
  • Verlag: Arena Verlag
eBook (ePUB)

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Felis Überlebenstipps (1). Zettelkram und Kopfsalat

Plötzlich große Schwester! Obwohl die kleine Serena eine ziemliche Heulsirene ist, freut sich Feli über die weibliche Verstärkung in der Familie. Und weil so ein Mädchenleben manchmal ganz schön kompliziert sein kann, sammelt Feli in einer Zettelschatzkiste Tipps für ihre kleine Schwester und erzählt, was ihr so alles passiert - zum Beispiel auf der neuen Schule!

In bewährter Manier spickt Ilona Einwohlt Felis Erlebnisse mit fundiert recherchierten, nützlichen Ratschlägen für Schülerinnen: Von Tipps fürs Selbstbewusstsein bis zur Referathilfe.

Ilona Einwohlt ist ihren Lehrern schon als Schülerin mit etwas anderen Aufsätzen aufgefallen. Sie schreibt mit viel Liebe, Witz und Leidenschaft - und fällt mittlerweile mit erfolgreichen Büchern auf, nicht zuletzt deshalb, weil sie mit ihrem locker-einfühlsamen Ton über Themen schreibt, die Mädchen wirklich interessieren. Dass sie sich gerade in 'Mädchensachen' bestens auskennt, hat sie unter anderem in ihren Ratgeberromanen bewiesen. Der Bestseller 'Mein Pickel und ich' sowie die Folgebände sind inzwischen zur Pflichtlektüre in Sachen Pubertät geworden. Ilona Einwohlt, 1968 geboren, hat Germanistik und Romanistik studiert, bevor sie das Schreiben für sich entdeckt hat. Sie lebt mit ihrer Familie in Darmstadt. Foto © privat

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 176
    Erscheinungsdatum: 15.01.2015
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783401804484
    Verlag: Arena Verlag
    Größe: 30189 kBytes
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Felis Überlebenstipps (1). Zettelkram und Kopfsalat

Schulalarm
ODER:
Lach - und die Welt gehört dir!

"Rabäääh! Rabäääh! Wääähhh!!!"

Ohrenbetäubendes Babygeschrei reißt mich aus dem Tiefschlaf. Wo bin ich? Wer bin ich? Bevor ich dazu komme, mit dem kleinen Zeh zu wackeln oder mich in die Nase zu kneifen, steht Papa in meinem Zimmer.

"Felicitas, guten Morgen! Levantate! Aufstehzeit!" Schwungvoll zieht er die Jalousie hoch, helles Sonnenlicht blinkert in meine Augen.

"Grrrmpf!" Grummelnd ziehe ich mir das Kissen über den Kopf. Ich will in meinem Bett liegen bleiben! Für immer! Hier fühle ich mich warm, sicher, geborgen ...

" Venga, komm, heute ist dein erster Schultag! Schon vergessen?" Papa zieht mir gnadenlos die Decke weg.

"Ich will nicht!" Wer hat bloß das Aufstehen erfunden? Mein Vater wuschelt mir lieb durchs verstrubbelte Haar. "Zieh dich an und kämm dich ordentlich, wir sind sowieso schon spät dran ..." Schon ist er wieder zur Tür hinaus und in der Küche verschwunden, wo ich ihn kurz darauf mit dem Frühstücksgeschirr klappern höre. Das absolut nervtötende Rabäääh! meiner Babyschwester hat glücklicherweise aufgehört.

Ich grinse in mich hinein, während ich mich strecke und ausgiebig gähne. Kämm dich ordentlich - typisch Papa! Bien está lo bien peinado oder: Haare gut , alles gut, das ist Papas Lebensmotto. Er ist Friseur aus Leidenschaft und führt gemeinsam mit meiner Mutter den "Kopfsalat" in der dritten Generation. Vor Urzeiten hat ihn sein Großvater Pablo Morera in bester Lage in der Innenstadt eröffnet, die Kunden lieben unseren Salon mit Herz, wie viele ihn liebevoll nennen. Kein Wunder, denn unsere Eltern können nicht nur Haare schneiden, sondern auch gut zuhören, wenn jemand Sorgen hat. Das gilt für Kunden wie für uns Kinder. Nur morgens beim Aufstehen, da ist Papa unerbittlich.

Langsam steige ich aus dem Bett und schiele in meinen Kleiderschrank. Heute Morgen habe ich es überhaupt nicht eilig. Seit Tagen verspüre ich ein ungutes Gefühl, wenn ich an meinen ersten Schultag in der neuen Schule denke. Denn in meiner neuen Klasse kenne ich niemanden, das weiß ich schon jetzt. Meine beste Freundin Kim wohnt nicht mehr in unserer Stadt, weil ihre Mutter den Job gewechselt hat. Und die Mädchen aus meiner alten Klasse besuchen bis auf die langweilige Ellen alle andere Schulen.

Grummelnd stehe ich vor dem Spiegel und weiß nicht, was ich anziehen soll. Nicht, weil ich so eine Modetussi bin und mich nicht zwischen einem rosa Rock und einem pinken Kleid entscheiden könnte. Auch nicht, weil ich zu dick oder zu dünn wäre. Nein, es liegt viel mehr an dieser elementaren Alles-entscheidenden-Frage: Was zieht man am ersten Schultag an, um bei seinen neuen Klassenkameraden den richtigen Eindruck zu machen? Wahllos hole ich eine weiße Jeans hervor und ziehe ein schwarzes Shirt darüber. Sieht nach Opernballbesuch aus. Mit einer weißen Bluse viel zu sommerlich. Mit einer blauen Jeans laaangweilig. Und wenn ich diese Fellweste darüber trage? Soll ich meine Sneakers dazu anziehen? Oder die coolen Plateausandalen? Was werden die anderen von mir denken? Und was will ich, was die anderen von mir denken?

Aufgeregt, weil du niemanden kennst und nicht weißt, was dich erwartet? Mach dich nicht verrückt, anderen geht es ganz genauso! Damit du nicht vor Lampenfieber vergehst, konzentriere dich auf dich und deine guten Eigenschaften. Schreibe mindestens fünf Dinge, die du an dir magst, auf einen Zettel und stecke ihn in deine Hosentasche - oder hänge ihn gut sichtbar an deinen Spiegel.

Gute Mädchen hätten sich ihre Klamotten gestern bereits rausgelegt, schießt es mir durch den Kopf. Ich seufze und lege das bunte Tuch zur Seite, das ich mir um den Hals drapiert hatte, aber ich bin nun mal keins. Seit ich eine kleine Schwester habe, versuche ich jedoch, ein gutes Vorbild zu sein und mich entsprechend zu benehmen. Außerdem s

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