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Finja & Franzi - Ein Herz und ein Hase Band 1 von Fehér, Christine (eBook)

  • Verlag: cbt Jugendbücher
eBook (ePUB)
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inkl. gesetzl. MwSt.
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Finja & Franzi - Ein Herz und ein Hase

Hanni & Nanni war gestern - jetzt kommen Finja & Franzi Na so was! Da kommt ihre Tante Tilda aus dem Urlaub zurück und erklärt Finja und Franzi, dass sie nach Mallorca auswandern wird. Und wer kümmert sich jetzt am Nachmittag um die Zwillinge? Gut, dass es das Internat Hummelmühle gibt, gelegen auf einer Insel mit Badestrand, einer Segelschule und Bauerngarten mit Tieren. Und ganz ohne Eltern! Ein kleines Paradies - wie Finja und Franzi schon am ersten Schultag herausfinden. Und spätestens nach der coolen Mitternachtsparty mit all ihren neuen Freundinnen sind die Zwillinge sicher: Etwas Besseres als die Hummelmühle konnte ihnen gar nicht passieren! Christine Fehér wurde 1965 in Berlin geboren. Neben ihrer Arbeit als Lehrerin schreibt sie seit Jahren erfolgreich Kinder- und Jugendbücher und hat sich einen Namen als Autorin besonders authentischer Themenbücher gemacht. Für ihr Jugendbuch "Dann mach ich eben Schluss" wurde sie 2014 mit dem Buxtehuder Bullen ausgezeichnet.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 224
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783641142407
    Verlag: cbt Jugendbücher
    Serie: Finja & Franzi Bd.1
    Größe: 14863 kBytes
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Finja & Franzi - Ein Herz und ein Hase

Tante Tilda dreht durch

"Franzi? Finja? Seid ihr so weit, wir müssen los! Eure Tante Tilda landet in einer halben Stunde, und wenn wir in einen Stau geraten, kommen wir zu spät zum Flughafen!", ruft Britta Renner, die Mutter der zwölfjährigen Zwillinge Franzi und Finja, in den Korridor. Aus Finjas Zimmer ertönt die kurze Melodie, die ihr Laptop immer beim Herunterfahren abspielt, dann ein rumpelndes Geräusch, als ob sie irgendetwas unters Bett wirft, ein kleiner Seufzer, doch im nächsten Augenblick tritt sie in den Korridor, wo Franzi, deren Zimmer nebenan liegt, bereits wartet. Franzi rückt ihre kurze Jeansweste zurecht, die sie noch rasch über ihr pinkfarbenes Glitzershirt gestreift hat. Auf der Gummikappe ihres rechten Turnschuhs prangt ein grinsendes Smiley. Finja hat sich wie immer schlichter angezogen und begnügt sich mit ihrer dunkelblauen Lieblingsstrickjacke, dazupassenden Ballerinas und einem Haarreifen, der ihre dunkelblonden Locken bändigt.

"Wenn Tilda überhaupt in der Maschine sitzt", gibt Finja zu bedenken. "Eine halbe Stunde vor Boardingschluss habe ich noch mit ihr geskypt! Tilda muss einen Helikopter genommen haben, um ihren Flug noch zu kriegen."

"Typisch", seufzt ihre Mutter. "Hat sie dir keine SMS geschickt, ob es geklappt hat?"

Finja hebt ihre Augenbrauen und schüttelt den Kopf. "Fehlanzeige. Bei Skype hat sie zum Schluss nur gesagt, dass sie eine Überraschung mitbringt. Und dass sie nicht weiß, ob uns diese Überraschung gefallen wird. Sie betrifft die ganze Familie, meinte sie."

Franzi verdreht die Augen. "Bitte nicht", stöhnt sie. "Ich hab jetzt schon keine Lust darauf."

Ihre Schwester wickelt eine Locke um den Zeigefinger und lässt sie wieder los. "Vielleicht bringt sie einen Hund oder eine Katze mit!", vermutet sie. "Auf Mallorca gibt es doch so viele streunende Tiere."

"Träum weiter, Süße", erwidert Franzi. "Bei deiner Tierverrücktheit hätte sie dann nie daran gezweifelt, dass zumindest dir die Überraschung gefallen würde. Es muss etwas ganz Unterirdisches sein!"

"Dann lasst uns mal losfahren." Britta Renner nimmt ihren Autoschlüssel aus der Kommodenschublade und blickt so grimmig drein, dass man meinen könnte, ihre Schwägerin Tilda habe die gesamte Hotelbelegschaft als Dankeschön für ihre Mühe zum Mittagessen eingeladen, welches natürlich Britta zubereitet. Mit entschlossenem Schritt stürmt sie voraus, Franzi hechtet dicht neben Finja her bis zum Carport neben der Doppelhaushälfte. Vollkommen synchron schlüpfen die Mädchen in ihre Sitze und lassen ihre Anschnallgurte einrasten. Ihr Vater Ewald, der schon vorgegangen ist, startet den Motor, gleich darauf biegen sie mit quietschenden Reifen in die Hauptstraße ein.

"Vielleicht hat sie sich bloß wieder eine neue Haarfarbe zugelegt", vermutet Finja. "Oder sie hat sich liften lassen."

"Die Überraschung betrifft die ganze Familie", kichert Franzi. "Wie sie herumläuft, ist aber ihre Sache – außer natürlich wenn wir uns mit ihr auf der Straße zeigen müssen. Knallrote Haare bei einer Tante über fünfzig – sie ist manchmal schon echt peinlich."

Mit diesen Worten stöpselt sie die Ohrhörer ihres MP 3-Players ein und drückt auf die Abspieltaste, während Finja aus dem Fenster schaut und offenbar nachdenkt. Auch Franzi schüttelt in Gedanken an ihre Tante den Kopf.

Tilda, die eigentlich Mathilde heißt, ist die ältere Schwester von Franzis und Finjas Vater Ewald.

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