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Finja & Franzi - Zweimal schwarzer Kater Band 3 von Fehér, Christine (eBook)

  • Verlag: cbt Jugendbücher
eBook (ePUB)
9,49 €
inkl. gesetzl. MwSt.
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Finja & Franzi - Zweimal schwarzer Kater

Feuerprobe für die Zwillinge! Bei Finja und Franzi im Internat Hummelsmühle stehen die Zeichen auf Sturm: Franzi ist ratlos, wie sie die Segelregatta meistern soll, während Finja sich Sorgen um Schulesel Pietro macht, der vor Einsamkeit krank geworden ist. Weil Finja kein Ohr bei Franzi findet (und umgekehrt), herrscht Funkstille zwischen den Zwillingen. Aber als dann eines Nachts Franzi wegen eines heimlichen Segeltrainings gedeckt werden muss, ist Finja zur Stelle. Und natürlich hält Franzi zu ihrer Schwester, als auffliegt, dass sie E-Mails im Namen der Schulleiterin geschrieben hat, um eine Eselsdame für Pietro zu finden. Ende gut, alles gut: Franzi bringt die Segel-AG aufs Siegertreppchen und Finjas Bio-AG darf sich demnächst um ein Eselspaar kümmern. Christine Fehér wurde 1965 in Berlin geboren. Neben ihrer Arbeit als Lehrerin schreibt sie seit Jahren erfolgreich Kinder- und Jugendbücher und hat sich einen Namen als Autorin besonders authentischer Themenbücher gemacht. Für ihr Jugendbuch "Dann mach ich eben Schluss" wurde sie 2014 mit dem Buxtehuder Bullen ausgezeichnet.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 208
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783641152963
    Verlag: cbt Jugendbücher
    Serie: Finja & Franzi Bd.3
    Größe: 15394 kBytes
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Finja & Franzi - Zweimal schwarzer Kater

Franzi Flatterherz

Franzi sitzt neben Marius auf dem Bootssteg und lässt ihre Füße ins Wasser hängen. Es ist Donnerstag und wie immer findet an diesem Tag die Segel- AG statt. In den Wochen nach Ostern haben sich Luft und Wasser rasch erwärmt und alle konnten es kaum erwarten, endlich segeln zu dürfen, statt immer nur im Bootshaus Theorie zu lernen und Reparaturarbeiten durchzuführen. Besonders Franzi hat darauf hingefiebert, denn sie war noch nie zuvor gesegelt. Als es schließlich so weit war, merkte Franzi schnell, dass sie es sich leichter vorgestellt hatte.

"Ich glaube, ich mache nie Fortschritte", beklagt sie sich bei Marius. "Wenn nur ein leichter Wind weht, geht es einigermaßen, aber sobald auch nur die harmloseste Böe kommt, stelle ich mich dusselig an!"

"Das stimmt nicht", versucht Marius sie zu beruhigen. "Du hast schon gute Fortschritte gemacht. Weißt du nicht mehr, wie du vor drei Wochen gerade noch das Ruder herumgerissen hast, als wir zu kentern drohten? An dem Tag war es echt kühl, ich hatte wenig Lust, mitsamt meinen Klamotten in den See zu fallen. Du hast super reagiert."

"Danke", antwortet Franzi und lächelt ihn zaghaft an. "Aber das war eine Ausnahme. Es nervt mich einfach, dass alle anderen schon viel weiter sind als ich. Ich möchte mithalten können!"

"Entspann dich mal", meint Marius. "Du bist doch erst letztes Jahr neu in die Hummelmühle gekommen und die Segelsaison dauert erst ein paar Wochen. Zweimal ist die AG sogar ausgefallen, als sich Herr Stiegel den Fuß verstaucht hatte. Für eine Anfängerin stellst du dich also gar nicht so dumm an."

"Danke für die Blumen." Franzi seufzt. "Aber als mir neulich beinahe der Großbaum gegen den Kopf geknallt wäre, hat Gloria über mich gelacht, und das fand ich nicht witzig."

"Du bist doch sonst nicht so empfindlich!" Marius beugt sich herunter und schnipst ein wenig Wasser zu Franzi. "Außerdem kennst du Gloria. Sie zickt immer wieder mal rum, aber eigentlich ist sie ganz lieb."

Franzi nickt. Von Weitem sieht sie Herrn Stiegel näher kommen, also geht es gleich los. Schnell verpasst sie Marius auch noch eine Ladung Wasser, aber beiden macht es an so einem heißen Tag nichts aus, insgeheim wünscht sich Franzi beinahe, sie dürften lieber Schwimmen gehen. Sie versucht jedoch, sich nichts anmerken zu lassen, und steigt, nachdem sie wie alle anderen ihre Regattaweste angelegt hat, tapfer in das Boot, welches der Lehrer ihr zuweist; ihre Partnerin ist dieses Mal zum Glück Annabelle. Das Wetter ist ideal, es weht eine leichte, gleichmäßige Brise, die die Segelboote sanft vorantreibt. Herr Stiegel hat allen die Aufgabe gestellt, die Insel einmal zu umsegeln und danach das Boot wieder sachgerecht zu vertäuen.

Annabelle übernimmt Ruder und Großsegel, damit Franzi als Vorschoterin das Vorsegel bedienen kann.

"Du musst immer auf den richtigen Wind-Winkel achten", erklärt Annabelle. "Der Wind muss, wenn wir kreuzen, ungefähr 45° zum dicht gezogenen Vorsegel stehen."

"Das werde ich nie kapieren", stöhnt Franzi. "Der Wind ist doch unsichtbar, woher soll ich also wissen, in welchem verflixten Winkel er steht? Das ist höhere Mathematik."

"Den Windwinkel kannst du doch prima oben am Mast an unserem schönen Windfähnchen ablesen", fährt Annabelle fort. "Wir tauschen kurz und ich zeige es dir noch einmal, danach bist du wieder dran. Wollen wir versuchen, Marius und Gloria zu überholen? Sie sind noch nicht weit gekommen."

Dieser Vorschlag weckt Franzis Ehrgeiz. Sie versucht, sich ganz auf ihr Gefühl zu verlassen und mit Annabelles Hilfe das Segel so auszurichten, dass sie den Wind optimal ausnutzen können. Nur zu gut erinnert sie sich noch daran, dass sie nach ihrer Ankunft im Internat am liebsten sofort losgesegelt wäre. Es sah immer so leicht aus, wie die Jollen und Kreuzer mühelos über das Wasser zu gleiten schienen. Vielleicht bin ich einfach nur unkonze

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