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Fire & Frost, Band 2: Vom Feuer geküsst von Blake, Elly (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 19.09.2018
  • Verlag: Ravensburger Buchverlag
eBook (ePUB)
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Fire & Frost, Band 2: Vom Feuer geküsst

SEIN EIS KANN DICH VERBRENNEN. SEIN FEUER LÄSST DICH ZITTERN. SEINE LIEBE WIRD DICH RETTEN.

Ruby und ihre große Liebe Arcus haben den Thron des Frostkönigs zerstört, doch bis zum Frieden zwischen Firebloods und Frostbloods ist es noch ein weiter Weg. Zudem wurde ein Schattenwesen entfesselt, das nun mordend durchs Königreich zieht. Um es zu besiegen, muss Ruby ins Reich der mächtigen Feuerkönigin reisen - an der Seite des draufgängerischen Firebloods Kai, der eine unbekannte Sehnsucht in Ruby weckt ...

Elly Blake hat einen Abschluss in Literatur und hat sich nach dem Studium mit einer Reihe unterschiedlicher Jobs durchgeschlagen: Sie war Projektmanagerin, Verkäuferin, Grafikdesignerin, Reporterin für ein lokales Wirtschaftsmagazin und Bibliotheksassistentin. Sie lebt mit ihrer Familie und einem Husky, der definitiv ein Frostblood ist, im südwestlichen Ontario, Kanada. 'Fire & Frost' ist ihr Debüt.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 448
    Erscheinungsdatum: 19.09.2018
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783473479245
    Verlag: Ravensburger Buchverlag
    Originaltitel: Fireblood
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Fire & Frost, Band 2: Vom Feuer geküsst

Auf der ausgedörrten Erde wirbelten meine Stiefel Staubwolken auf, als ich den Frostblood-Krieger umkreiste. Ein einziger kleiner Fehler, eine winzige Unaufmerksamkeit, und ich wäre verloren.

Seine linke Faust zuckte, bevor die rechte mit einem Eiszyklon hervorschoss. Aber ich kannte all seine Tricks, seine Finten, seine Ablenkungsmanöver. Ich wich aus und schleuderte aus den Handflächen eine Feuerwand auf ihn.

Mein Blick umwölkte sich, und eine Erinnerung bemächtigte sich auf einmal meiner: Meine Hände, feuerrot, wie sie sich zum eisigen Thron von Fors hinreckten, zum zeitlosen Denkmal der Frostblood-Herrschaft, dessen blitzende, todbringende Scherben mein dürftiges Feuer zu verhöhnen schienen. Ich konnte den Thron nicht schmelzen. Ich konnte den Fluch darin nicht zerstören.

Aber dann gesellte sich der Frost eines anderen zu meinem Feuer, und statt es zu löschen, verstärkte er es durch eine grellblaue Flamme, die zum Thron strebte, seine Kanten schmolz, seine Ecken abrundete, das Eis vor Wut über die Niederlage aufheulen ließ. Ich hörte, wie König Rasmus entzückt lachte, als der Minax sich aus dem sterbenden Herzen des Throns löste, sich als Schattenwesen an meine Haut schmiegte, Einlass begehrte, mir die Seligkeit von eintausend Sonnenexplosionen versprach und dass ich nie, nie, niemals wieder Schmerz oder Schwäche würde erleben müssen.

Mit einem Ruck kehrte ich in die Gegenwart zurück, taumelte, als ein eisiger Stoß mich an der Brust traf. Ich wankte, gewann mein Gleichgewicht wieder, aber meine Sicht blieb angesichts der viel zu wirklichen Erinnerung verschwommen. Neben meinem Ohr, dort, wo der Minax mich gezeichnet hatte, brannte meine Haut, und ich schrie auf.

"Ruby!"

Zwei Hände legten sich auf meine Schultern. Ich unterdrückte den Impuls, sie abzuschütteln und wegzulaufen.

Arcus' Stimme drang tief und ruhig an mein Ohr, wollte mich besänftigen, aber der Schmerz darin war nicht zu überhören. "Atme ruhiger. Es geht vorbei."

Es ist nicht wirklich es ist nicht wirklich es ist nicht wirklich .

Mein Herz schlug mir wie mit Fäusten gegen den Brustkorb. Etwas schnürte mir die Kehle zu. "Ich kriege keine Luft."

Arcus schob eine Hand mit sanftem Druck zu meinem Brustbein, die abgespreizten Finger ruhten an meinem Hals. "Langsam und ruhig ... Alles ist gut. Ich bin hier. Du bist in Sicherheit."

Mit jeder Sekunde ließen die sanften Worte und seine Berührung meine Furcht ein Stück mehr schwinden. Ich blinzelte, bis ich den Schlossgarten sehen und den Duft der Rosen und der Silberkerzensträucher wieder wahrnehmen konnte. Kegelförmige Eiben standen rings um die große Lichtung Wache, dahinter beugten sich die höheren Ahornbäume und Birken über die immergrünen Büsche wie noble Herren über die Hand edler Damen. Die Wärme des spätsommerlichen Sonnenuntergangs beruhigte mich, ebenso wie das gelegentliche Rauschen der Blätter, die von der Hand von Cirrus, dem Westwind, gestreift wurden.

Ich wandte den Kopf und versank in Arcus' eisblauen Augen. Seine Brauen waren sorgenvoll hochgezogen. Arcus' Gesicht war bleich. Ich fuhr ihm mit einer zitternden Hand über die kalte Wange und lächelte, weil er nicht zusammenfuhr, als ich mit den Fingerspitzen seine Narben berührte.

"Deine Schübe häufen sich", sagte er.

Als ich mit den Schultern zuckte, löste sich seine Hand, die immer noch an meinem Hals gelegen hatte, und rutschte zur Wölbung meiner Brust hinunter. Offenbar bemerkten wir das beide zugleich, denn ich spürte, wie ich errötete, und Arcus senkte hastig den Blick und ließ seine Hand zu meinem Oberarm wandern.

Es gab immer noch unausgesprochene Grenzen, die wir nicht überschritten, und ich war mir nicht sicher, ob dies an Arcus' Selbstbeherrschung lag oder an der Tatsac

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