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FLOWER von Craft, Elizabeth (eBook)

  • Verlag: cbt Jugendbücher
eBook (ePUB)
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FLOWER

Unstillbare Sehnsucht. Rettungslose Liebe. Die achtzehnjährige Charlotte hat keine Zeit für Jungs, sondern setzt all ihren Ehrgeiz auf die Zulassung an der Stanford Universität. Da tritt ein fremder Junge in ihr Leben, der geheimnisvolle Tate. Charlotte verliebt sich auf den ersten Blick und will nur noch eins: Tate. Und Tate will sie. Dann der Schock: Tate ist nicht irgendwer, sondern ein Superstar, der bekannteste Sänger seiner Generation. Und er hat dem Rampenlicht - und Beziehungen - den Rücken gekehrt. Doch die Anziehungskraft zwischen Charlotte und Tate ist so stark wie das Schicksal selbst ... Elizabeth Craft ist Fernsehautorin und Produzentin. Nach ihrem Abschluss an der Columbia Universität schrieb sie ihre ersten Romane für Alloy, bevor sie dann nach Los Angeles zog, um fürs Fernsehen zu arbeiten. Sie hat an beliebten Fernsehserien wie Joss Whedons "Angel", "The Shield" und "Lie to Me" mitgearbeitet sowie an "The Vampire Diaries" und "The 100" für CW.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 288
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783641163501
    Verlag: cbt Jugendbücher
    Originaltitel: Flower
    Größe: 569kBytes
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FLOWER

1

Zwei Monate früher ...

In meiner Tasche klingelt das Handy, ein schrilles Pfeifen, wie von einem in der Ferne vorüberfahrenden Zug. Ich wühle mich durch Lippenbalsam, eine Starbucks-Serviette und jede Menge Kassenzettel, bis ich es endlich gefunden habe.

Es ist eine Nachricht von Carlos, meinem besten Freund seit der Mittelstufe. Was machst du?

Streng geheim , schreibe ich zurück und setzte noch ein paar Blümchen-Emojis dahinter. Carlos weiß genau, dass ich arbeite. Immerhin verbringe ich schon seit drei Jahren fast jeden Tag nach der Schule in einem exklusiven Blumengeschäft namens Bloom Room . Willst du nicht wenigstens EINE von Farrahs Partys mitnehmen, bevor wir unseren Abschluss machen? , meldet sich Carlos zurück.

Er möchte nur deswegen nicht allein aufkreuzen, weil sein Schwarm dort sein wird: Alan Gregory, der Mann mit den zwei Vornamen. Alan geht auf die Worther Prep, eine Privatschule in Beverly Hills, und flirtet mit Carlos, seit die beiden sich letzten Monat bei einem Debattierclub-Wettstreit kennengelernt haben.

Seufzend stütze ich die Ellbogen auf die Ladentheke. Sorry , schreibe ich. Aber du wirst auch ohne mich klarkommen, wie immer. Ich meide soziale Events: die Partys genauso wie die Discobesuche und die Ausflüge nach Venice Beach, bei denen sich alle den Sonnenuntergang ansehen und dabei an einem Flachmann nippen.

Wieder pfeift mein Handy: ICH BRAUCH MEINE CHARLOTTE !

Lachend puste ich mir die dunklen Ponyfransen aus den Augen.

Leider hat deine Charlotte Holly versprochen, heute den Laden für sie zuzumachen. Feier für mich mit! , tippe ich.

Das ist mein Leben: Schule, dreimal die Woche Blumenladen, zweimal Forschungspraktikum an der Uni, zurück in die winzige Wohnung, die ich mir mit meiner Großmutter und meiner älteren Schwester teile, Hausaufgaben, und dann wieder alles von vorn. Es ist zwar nicht mein erklärtes Ziel, zur langweiligsten Zwölftklässlerin von ganz Los Angeles gekürt zu werden, aber ich habe mir in den Kopf gesetzt, die erste Frau in meiner Familie zu werden, die es aufs College schafft.

Auf keinen Fall will ich enden wie meine Mutter oder meine Schwester. Nichts soll mich aus der Bahn werfen. Die beiden waren noch keine zwanzig, als sie ihr erstes Kind bekamen. Das hat jede Chance im Keim erstickt, etwas aus ihrem Leben zu machen. Deshalb habe ich trotz meiner achtzehn Jahre noch keinen Jungen geküsst, noch nie zwischen den Unterrichtsstunden auf dem Schulflur Händchen gehalten und war auch noch auf keiner einzigen Schulparty.

Carlos schickt mir eine Armee heulender Smileys.

Ich will gerade antworten, als mir ein Kribbeln den Nacken hochfährt. Ich schaue kurz auf - und mir bleibt fast die Luft weg.

Vor der Theke steht ein Typ, die Hände in den Hosentaschen, und beobachtet mich. Ich habe nicht mal die Ladenglocke gehört, als er reinkam. Weil ich so vornübergebeugt dastehe, ist der Ausschnitt meines Trägertops nach unten gerutscht und lässt den gewölbten Rand meines pinkfarbenen BH s sehen. Schnell richte ich mich auf. "Kann ich dir helfen?", frage ich und schiebe das Handy in die Gesäßtasche. Dabei versuche ich, die Verlegenheit zu überspielen, die auf meiner Haut prickelt.

Er hebt den Blick von meinem Schlüsselbein und starrt mich mit seinen dunklen Augen an, als wäre ihm die Antwort auf meine Frage entfallen. Dann sagt er: "Ich brauche Blumen."

Er sieht umwerfend aus: markante Wangenknochen, die Lippen eine gerade Linie ... diese Lippen fesseln meinen Blick eine Spur zu lange.

"Und an was hast du dabei gedacht?" Während ich den gewohnten Fragenkatalog abspule, mustere ich ihn immer w

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