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Gebieter der Elemente - Gläserner Sturm von Cast, P. C. (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 02.05.2019
  • Verlag: HarperCollins
eBook (ePUB)
13,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
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Gebieter der Elemente - Gläserner Sturm

Foster ist kein normaler Teenager: Sie besitzt die Gabe, Gedanken zu manipulieren. Und nicht nur das: Als ihre Adoptivmutter durch einen Tornado stirbt, offenbart sich, dass sie das Element Luft nach ihrem Willen beeinflussen kann. Aber nicht nur sie ist dazu imstande, sondern auch Tate, der ihr den letzten Nerv raubt. Und beiden wurde ihre Gabe nicht zufällig zuteil, sondern sie wurden bewusst zu Gebietern der Elemente erschaffen. Doch von wem und mit welchem Ziel? Während Foster und Tate sich näherkommen, müssen sie erkennen: Nur gemeinsam können sie ihrem Schöpfer die Stirn bieten. Zusammen mit mehreren Haustieren lebt das erfolgreiche Mutter-Tochter-Autorenduo in Oklahoma. P.C. Cast hat 15 Jahre als Highschool-Lehrerin gearbeitet, bevor sie das Schreiben zu ihrem Beruf machte. Mit ihrer Tochter Kristin teilt sie die Leidenschaft für spannende Geschichte. Wenn Kristin nicht schreibt, liebt sie es, neue Restaurants zu entdecken oder neue Hobbys auszuprobieren.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 352
    Erscheinungsdatum: 02.05.2019
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783959678520
    Verlag: HarperCollins
    Originaltitel: The Dysasters
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Gebieter der Elemente - Gläserner Sturm

1

FOSTER

"Cora, warum sind wir hier? Das hier dürfte der Inbegriff von Einöde überhaupt sein." Stirnrunzelnd betrachtete Foster die Flecken auf dem Bettüberwurf und ließ sich auf die durchgelegene Matratze fallen. "Und dies muss das schäbigste Motel sein, in dem wir im letzten Jahr waren." Sie zog die Ärmel ihres Flanellhemds über die Hände und versuchte, nicht auf den Schmutzfilm zu achten, der auf sämtlichen Oberflächen lag.

"Sei still und freu dich, dass du ein Dach über dem Kopf hast. Manche Leute haben weniger Glück." Luft zischte aus dem Polster des Stuhls, als Cora sich setzte und näher an den kleinen Tisch unter dem kleinen Fenster in dem winzigen Zimmer rückte.

"Und manche Leute verbringen ihr Geburtstagswochenende nicht in Mistsouri ", entgegnete Foster stöhnend.

"Missouri", korrigierte sie Cora und zog ihren Laptop aus der zerkratzten Ledertasche, die sie immer bei sich hatte. "Homer, Missouri, um genau zu sein."

"Denkst du, alles normalisiert sich wieder, wenn wir diesen Typen gefunden haben?" Foster stockte und biss sich auf die Innenseite ihrer Wange. Seit ihr Adoptivvater, Doktor Rick, vor fünf Jahren bei einem Bootsunfall umgekommen war, hatten sie und Cora in Portland eine gewisse Routine entwickelt. Portland, Oregon, versteht sich, nicht Maine. Wer wollte schon nach Maine? Doch Fosters Ansicht, dass die Westküste definitiv die beste Küste war, spielte keine Rolle. Entscheidend war, dass ihr Leben sich in einen endlosen, stressigen, halb dreckigen (und nicht im guten, sexy Sinne dreckigen) Roadtrip verwandelt hatte, nachdem Cora vor einem sehr, sehr langen Jahr die Kinderwunschklinik von Doktor Rick verkauft hatte. Seither war gar nichts mehr normal. Und Foster wünschte sich sehnlichst ihr Leben zurück. Sie wollte ihr Zuhause zurückhaben.

Foster spürte förmlich Coras wissenden Blick, sah ihre besorgte Adoptivmutter an und ergänzte rasch: "Oder wird wieder so normal, wie es sein kann?"

"Wird sich zeigen. Jetzt hör auf zu jammern! Ich muss mich konzentrieren, und deinetwegen bekomme ich Kopfschmerzen." Sie murmelte etwas von lästigen Kindern vor sich hin, wandte sich erneut ihrem Laptop zu und massierte sich gedankenverloren die Wange.

"Du musst wirklich mal zum Zahnarzt. Bei der ganzen Schokolade, die du futterst, hast du garantiert schon einige Krater in den Zähnen. Oder vielleicht ist es auch dein Weisheitszahn." Während sie überlegte, trommelte Foster mit den Fingern auf ihrem Knie. "Nein, für Weisheitszähne bist du wohl zu alt. Was ist mit ..."

"Foster, sei still!"

Foster gehorchte, hielt den Atem an und wollte sich die Frage verkneifen, die ihr auf der Zunge brannte. Aber sie schaffte es nicht. Jedenfalls nicht lange. Nicht bei Cora. Beim Rest der Welt fiel es ihr leicht, den Mund zu halten. Tatsächlich zog sie es sogar vor und war ziemlich sicher, dass es sie ein kleines bisschen zickig wirken ließ. Na ja, womöglich sogar sehr zickig, doch eigentlich nur, weil sie wegen all der Dinge, die andere über sie sagten, durchdrehte und sich bemühte, nichts darauf zu geben.

Ehe ihr bewusst wurde, dass sie redete, war der Damm gebrochen, und es sprudelte nur so aus ihr heraus. "Warum sind wir überhaupt hier? Keiner bleibt in der Tornado Alley, es sei denn, er ist lebensmüde." Donner krachte und brachte die dünnen Fensterscheiben zum Vibrieren. "Siehst du! Hab ich's doch gesagt. Ich meine, das war jetzt wie abgesprochen, was irgendwie schon wieder gruselig ist", sagte Foster, hängte sich ihren Rucksack über die Schulter und lief zur Tür. "Hauen wir ab von hier."

"Beruhige dich, Kind." Coras stramme Dreadlocks streiften ihre Schultern, während sie den Kopf schüttelte. "Ein Stück weiter ist ein Krankenhaus. Ich habe es gesehen, als wir herkamen." Sie holte tief Luft und knetete ihre linke Schulter genauso mechanisch, wie sie vorher ihre Wange massiert hatte - fast so unwillkürlich und ged

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