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Hannah weiß, was sie will von Birkigt, Marion (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 01.01.2008
  • Verlag: Verlag der Francke-Buchhandlung
eBook (ePUB)
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Hannah weiß, was sie will

Was ist bloß los auf dem ,Eichenhof'? Ein Teil der neuen Schüler passt so gar nicht hierher: ,Alles Asoziale', findet Vanessa. Aber heißt es nicht in der Bibel: ,Liebet eure Feinde?' Hannah jedenfalls will versuchen, mit den Neuen auszukommen, selbst wenn es schwer fällt. Auch privat ist alles nicht so einfach, denn Simon wohnt nach bestandenem Abi nicht mehr im Internat. Hält die Beziehung trotzdem? Weiß Hannah wirklich, was sie will?

Marion Birkigt ist die Mutter der Krimi-Kinder. Ihre Leidenschaft sind Serien. Jeden Abend, auch im Urlaub. Früher sogar noch am Herd: 'Mit der einen Hand rührte ich um, mit der anderen machte ich Notizen.' erinnert sie sich. Marion Birkigt stapft durch ihren Garten in Wellingsbüttel bei Hamburg, unter einem Arm den Laptop, unter dem anderen einen Stapel Taschenbücher. Sie ist Autorin, schreibt Kriminalromane für Kinder, und das gleich serienweise. 17 Bände hat die Hamburgerin seit 1991 veröffentlicht, ein weiterer ist beim Verlag in Arbeit, einer steckt im Computer und zwei hat sie noch im Kopf.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 144
    Erscheinungsdatum: 01.01.2008
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783868278750
    Verlag: Verlag der Francke-Buchhandlung
    Serie: Internat Eichenhof Bd.3
    Größe: 267kBytes
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Hannah weiß, was sie will

1. "Herzlichen Glückwunsch!"

"Weißt du schon, was du zum Abi-Ball anziehst?" Leonie sieht mich gespannt an.

"Nö, ich werde mir wohl was Passendes kaufen müssen."

Natürlich ist es nicht u n s e r Abitur, das jetzt im Juni mit dem Ball gefeiert wird, sondern das des jetzigen Abi-Jahrgangs, zu dem auch Simon und Nils gehören. Leonie und ich gehen noch in die zehnte Klasse, nach den Sommerferien werden wir in der elften sein und traditionsgemäß ins "Erlenhaus" umziehen. Es ist schon cool, dass wir dann zur Oberstufe gehören und ein Wohnhaus für uns allein haben. Noch cooler aber ist, dass wir beim Abi-Ball dabei sind!

Zum Abi-Ball sind die Familienangehörigen der Abiturienten eingeladen, und alle Schüler der Klassen elf und zwölf können daran teilnehmen, die jüngeren dagegen nicht. Ausnahme: die festen Freunde und Freundinnen der Abiturienten. Also dürfen auch Isabell, Leonie und ich mitfeiern: Isa ist die langjährige Freundin von Didi, mit vollem Namen Dietrich von Hohenstein, der als Unternehmersohn als beste Partie des Internats gilt, aber kein bisschen arrogant ist. Simon, der "große Schweiger", der gar nicht so schweigsam ist, wenn man ihn näher kennt, ist seit rund zehn Monaten mein Freund, und Leonie geht seit einem viertel Jahr mit dem langen Nils, der wie ich erst vor knapp zwei Jahren ins Internat kam und ein ziemlich lustiger Typ ist.

Vanessa, die Schönheit unserer Wohngruppe, ärgert sich schwarz, dass sie keinen festen Freund unter den Abiturienten hat und deshalb vom Abi-Ball ausgeschlossen ist. Soll sie! Auf so eine Zicke wie Ness können wir gut verzichten. Schade ist allerdings, dass weder Conny, die nach Leonie meine zweitbeste Freundin ist, noch Lissy oder Ann-Kathrin mit von der Partie sein werden. Conny, die eigentlich Constanze heißt, ist neuerdings mit David zusammen, der in Hemmlingen wohnt, Lissys Freund geht ebenfalls nicht aufs Internat, und Ann-Kathrin ist leider noch solo, genauso wie Maja, mit der sie ihr Zimmer im "Lindenhaus" teilt.

Maja, die immer noch mit ihren vielen Pfunden kämpft, ist die Einzige, die uns drei nicht glühend beneidet.

"Ne, Leute, da würde ich mich nicht wohl fühlen", meint sie. "Und tanzen kann ich auch nicht."

"Ach, das muss man auch nicht können", winkt Isa ab. "Da sind so viele auf der Tanzfläche, dass man eh' nicht viel machen kann. Zu zweit, meine ich. Und zu Rock- und Popmusik die Hüften schwingen, das haben wir doch alle drauf!"

"Welche Hüften?", fragt Maja zurück und sieht demonstrativ an sich herunter. "Bei mir ist alles Fett. Als rollende Kugel muss ich nicht Karriere machen!"

"Wie wär's denn mal mit 'ner Diät? Spätestens bei deinem eigenen Abi-Ball musst du eine gute Figur abgeben auf der Tanzfläche." Das kommt natürlich von der gertenschlanken Vanessa.

Maja schiebt die Lippen vor. "Ich weiß gar nicht, ob ich das Abi machen will."

"Wieso? Willst du denn nicht studieren?"

Maja schüttelt den Kopf. "Ne, ich glaube, das ist nichts für mich. Ich will was Praktisches machen, etwas, wo ich Menschen helfen kann."

"Zum Beispiel?", fragt Conny.

"Krankenschwester vielleicht."

"Spinnst du?! Da rackerst du dich ab wie blöd, hast Nachtschicht und Wochenenddienst und wirst ganz mies bezahlt!" Ann-Kathrin macht ein ganz entsetztes Gesicht. "Werde doch lieber Ärztin!"

Maja zuckt die Achseln. "Ach, ich weiß nicht. Aber ich habe ja noch Zeit, drüber nachzudenken."

An unseren späteren Beruf verschwenden Leonie und ich im Moment keinen einzigen Gedanken, jetzt steht der Abi-Ball an und damit die alles entscheidende Kleiderfrage.

"Also, Grün würde mir stehen, aber ich glaube, das ist nicht so in. Isa geht natürlich in Schwarz, sie hat da so ein langes Schlauchteil, sehr elegant und bestimmt sündhaft teuer. Hast du's mal gesehen?"

Leonie nickt. "Ja, sie hat es mir vorgestern gezeigt. Ich hatte eigentlich auch vor, etwas schickes Schwa

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