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Helden des Olymp 4: Das Haus des Hades von Riordan, Rick (eBook)

  • Verlag: Carlsen
eBook (ePUB)
12,99 €
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Helden des Olymp 4: Das Haus des Hades

Percy und Annabeth haben es mit ihren Freunden auf ihrem Schiff, der Argo II, bis nach Rom geschafft. Doch nun steht alles auf dem Spiel: Die Erdgöttin Gaia und ihre Armee aus Riesen können sie nur aufhalten, wenn sie die Tore des Todes von beiden Seiten gleichzeitig verschließen. Gut, dass Percy und Annabeth ohnehin durch einen Felsschlund in die Unterwelt gestürzt sind, da können sie gleich auf die Suche nach ihnen gehen. Werden sie es rechtzeitig schaffen und den Untergang des Olymps verhindern?

Alle Bände der "Helden"-Serie:
Die Helden des Olymp – Der verschwundene Halbgott (Band 1)
Die Helden des Olymp – Der Sohn des Neptun (Band 2)
Die Helden des Olymp – Das Zeichen der Athene (Band 3)
Die Helden des Olymp – Das Haus des Hades (Band 4)
Die Helden des Olymp – Das Blut des Olymp (Band 5)

Rick Riordan war viele Jahre lang Lehrer für Englisch und Geschichte. Er lebt mit seiner Frau und seinen zwei Söhnen in Boston und widmet sich inzwischen ausschließlich dem Schreiben. Seine Percy-Jackson-Serie hat den Buchmarkt im Sturm erobert und ist in 40 Länder verkauft worden. Auch seine nachfolgenden Serien, "Die Kane-Chroniken", "Helden des Olymp", "Percy Jackson erzählt", "Magnus Chase" und "Die Abenteuer des Apollo", schafften auf Anhieb den Sprung auf die internationalen Bestsellerlisten.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 544
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783646922844
    Verlag: Carlsen
    Serie: Helden des Olymp Bd.4
    Größe: 3115 kBytes
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Helden des Olymp 4: Das Haus des Hades

I

Hazel

Beim dritten Angriff hätte Hazel fast einen Felsquader gegessen. Sie lugte gerade in den Nebel und fragte sich, wie es so schwer sein konnte, einfach eine blöde Bergkette zu überqueren, als die Alarmglocken des Schiffes ertönten.

"Scharf backbord!", schrie Nico vom Fockmast des fliegenden Schiffes.

Leo riss das Steuerrad herum. Die Argo II schlingerte nach links und ihre Luftruder durchschnitten die Wolken wie eine Reihe von Messern.

Hazel machte den Fehler, über die Reling zu blicken. Etwas Dunkles, Rundes jagte auf sie zu. Sie dachte: Was hat denn der Mond gegen uns? Dann wimmerte sie und schlug auf das Deck auf. Der riesige Felsbrocken flog so dicht über sie hinweg, dass er ihr die Haare aus dem Gesicht blies.

KRACK!

Der Fockmast stürzte um - Segel, Spiere und Nico knallten auf das Deck. Der Quader, der ungefähr so groß war wie ein Lieferwagen, jagte weiter in den Nebel, als ob er anderswo Dringendes zu erledigen hätte.

"Nico!" Hazel taumelte zu ihm hinüber, während Leo das Schiff wieder aufrichtete.

"Mir geht's gut", murmelte Nico und befreite sich mit heftigen Tritten vom Segeltuch.

Sie half ihm beim Aufstehen und sie stolperten zum Bug. Hazel schaute diesmal vorsichtiger über die Reling. Die Wolken unter ihnen teilten sich gerade lange genug, um den Gipfel des Berges sichtbar werden zu lassen, eine Speerspitze aus schwarzem Fels, die aus bemoosten grünen Hängen aufragte. Oben auf dem Gipfel stand ein Berggott - einer der vielen Numina montanum , wie Jason sie genannt hatte. Oder Ourae , auf Griechisch. Und egal wie sie genannt wurden, sie waren unangenehme Zeitgenossen.

Wie die anderen, mit denen sie schon Ärger gehabt hatten, trug auch dieser einen schlichten weißen Kittel und seine Haut war rau und dunkel wie Basalt. Er war an die drei Meter dreißig groß und ungeheuer muskulös, und er hatte einen weißen Rauschebart, struppige Haare und einen wilden Blick, wie ein verrückter Einsiedler. Er brüllte etwas, das Hazel nicht verstehen konnte, das aber sicher kein Willkommensgruß war. Mit bloßen Händen löste er einen weiteren Felsbrocken von seinem Berg und fing an, ihn zu einem Ball zu formen.

Die Szene verlor sich im Nebel, aber als der Berggott wieder losbrüllte, antworteten in der Ferne andere Numina , ihre Stimmen hallten in den Tälern wider.

"Blöde Felsgötter!", schrie Leo am Steuerruder. "Jetzt musste ich den Mast schon zum dritten Mal erneuern! Meinen die, die wachsen auf Bäumen?"

Nico runzelte die Stirn. "Masten werden durchaus aus Bäumen gemacht."

"Darum geht es hier nicht!" Leo schnappte sich eine seiner aus einem Nintendo-Wii-Stick hergestellten Fernbedienungen und ließ sie einen Kreis beschreiben. Einige Meter weiter öffnete sich eine Falltür im Deck. Eine Kanone aus Himmlischer Bronze kam zum Vorschein. Hazel konnte sich gerade noch die Ohren zuhalten, da schoss die Kanone auch schon ein Dutzend Metallkugeln in den Himmel, die grünes Feuer hinter sich herzogen. Die Kugeln fuhren mitten in der Luft Stacheln aus, wie Hubschrauberrotoren, und jagten in den Nebel davon.

Gleich darauf erscholl über den Bergen eine Serie von Explosionen, gefolgt von dem empörten Gebrüll der Berggötter.

"Ha!", schrie Leo.

Leider, vermutete Hazel auf Grund ihrer beiden letzten Begegnungen, hatte Leos neueste Waffe die Numina nur verärgert.

Ein weiterer Felsblock schoss pfeifend steuerbords an ihnen vorbei durch die Luft.

Nico schrie: "Hol uns hier raus!"

Leo murmelte einige wenig schmeichelhafte Kommentare über Numina , drehte aber am Steuerrad. Die Motoren summten. Magische Takelage spannte sich selbst und das Schiff drehte nach Backbord ab. Die Argo II wurde schneller und zog sich nach Nordwesten zurück, wie schon an den beiden vergangenen Tagen.

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