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Helden des Olymp 5: Das Blut des Olymp von Riordan, Rick (eBook)

  • Verlag: Carlsen
eBook (ePUB)
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Helden des Olymp 5: Das Blut des Olymp

Die Erdgöttin Gaia ist stark wie nie – ihre Armee aus Riesen ist auferstanden und sie selbst steht kurz davor! Sie braucht nur noch das Blut zweier Halbgötter, um vollends zu erwachen und die Herrschaft über die Welt an sich zu reißen. Und dieses Blut wollen ihr Percy und seine Freunde auf keinen Fall geben! Doch wie sollen sie gegen die Monsterarmee bestehen? Und wie können sie gleichzeitig den drohenden Krieg zwischen römischen und griechischen Halbgöttern daheim im Camp Half-Blood verhindern? Jetzt geht es um alles ...

Der spannende letzte Band der Serie - aber es geht weiter in "Die Abenteuer des Apollo"!

Alle Bände der "Helden"-Serie:
Die Helden des Olymp – Der verschwundene Halbgott (Band 1)
Die Helden des Olymp – Der Sohn des Neptun (Band 2)
Die Helden des Olymp – Das Zeichen der Athene (Band 3)
Die Helden des Olymp – Das Haus des Hades (Band 4)
Die Helden des Olymp – Das Blut des Olymp (Band 5)

Rick Riordan war viele Jahre lang Lehrer für Englisch und Geschichte. Er lebt mit seiner Frau und seinen zwei Söhnen in Boston und widmet sich inzwischen ausschließlich dem Schreiben. Seine Percy-Jackson-Serie hat den Buchmarkt im Sturm erobert und ist in 40 Länder verkauft worden. Auch seine nachfolgenden Serien, "Die Kane-Chroniken", "Helden des Olymp", "Percy Jackson erzählt", "Magnus Chase" und "Die Abenteuer des Apollo", schafften auf Anhieb den Sprung auf die internationalen Bestsellerlisten.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 528
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783646922851
    Verlag: Carlsen
    Serie: Helden des Olymp .5
    Originaltitel: Heroes of Olympus 5: The Blood of Olympus
    Größe: 1392 kBytes
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Helden des Olymp 5: Das Blut des Olymp

I

Jason

Jason fand es schrecklich, alt zu sein.

Seine Gelenke taten weh. Seine Beine zitterten. Als er versuchte, den Hügel hochzuklettern, rasselte seine Lunge wie ein Kasten voller Kiesel.

Er konnte glücklicherweise sein Gesicht nicht sehen, aber seine Finger waren knotig und knochig. Blaue Adern traten hervor und zogen sich kreuz und quer über seinen Handrücken.

Er roch sogar wie ein alter Mann - nach Mottenkugeln und Hühnersuppe. Wie war das möglich? In Sekundenschnelle war er von sechzehn auf fünfundsiebzig gealtert, aber der Geruch nach altem Mann war noch schneller da gewesen: Bumm! Glückwunsch! Du stinkst!

"Sind gleich da", Piper lächelte ihn an. "Das machst du großartig."

Sie hatte gut reden. Piper und Annabeth waren als reizende griechische Dienstmägde verkleidet. Nicht einmal ihre ärmellosen weißen Gewänder und ihre Sandalen mit den langen Riemen machten ihnen auf dem felsigen Pfad Probleme.

Pipers mahagonibraune Haare waren in einem Zopf um ihren Kopf gewickelt, silberne Reifen schmückten ihre Arme. Sie sah aus wie eine antike Statue ihrer Mom, Aphrodite, was Jason ein wenig einschüchterte.

Mit einem schönen Mädchen zusammen zu sein, war schon nervenaufreibend genug. Mit einem Mädchen zusammen zu sein, dessen Mom die Göttin der Liebe war ... na ja, Jason hatte immer Angst, aus Versehen etwas Unromantisches zu tun, worauf Pipers Mom dann vom Olymp herab die Stirn runzeln und ihn in ein Wildschwein verwandeln würde.

Jason warf einen Blick nach oben. Der Gipfel war noch immer hundert Meter entfernt.

"Blödeste Idee aller Zeiten." Er lehnte sich an eine Zeder und wischte sich die Stirn. "Hazels Magie ist zu gut. Wenn es zum Kampf kommt, bin ich nutzlos."

"Das wird schon nicht passieren", versprach Annabeth. Sie schien sich in ihrer Verkleidung als Magd gar nicht wohlzufühlen. Sie krümmte immer wieder die Schultern, damit ihr das Kleid nicht hinunterrutschte. Ihr blonder Haarknoten hatte sich hinten aufgelöst und ihre Haare baumelten herab wie Spinnenbeine. Jason, der ihren Hass auf Spinnen kannte, beschloss, das nicht zu erwähnen.

"Wir schleichen uns im Palast ein", sagte sie. "Wir besorgen uns die Informationen, die wir brauchen, und dann machen wir, dass wir wegkommen."

Piper stellte ihre Amphore ab, den großen tönernen Weinkrug, in dem ihr Schwert versteckt war. "Wir können ruhig eine Sekunde Pause machen. Damit du wieder zu Atem kommst, Jason."

Von ihrer Taille hing ihr Füllhorn herunter - das magische Horn des Überflusses. Irgendwo in den Falten ihres Gewandes war ihr Dolch Katoptris versteckt. Piper sah nicht gefährlich aus, aber bei Bedarf könnte sie mit Klingen aus Himmlischer Bronze zuschlagen oder ihren Feinden reife Mangos ins Gesicht feuern.

Annabeth lud sich ihre Amphore von der Schulter. Auch sie hatte ein verstecktes Schwert, aber auch ohne eine sichtbare Waffe sah sie tödlich aus. Ihre stürmischen grauen Augen überflogen die Umgebung und hielten Ausschau nach Gefahren. Wenn irgendein Dussel Annabeth um einen Schluck Wein angehauen hätte, dann würde sie dem Typen wohl eher einen Tritt ins Bifurcum verpassen, dachte Jason.

Er versuchte, ruhig zu atmen.

Unter ihm glitzerte die Bucht von Aphales, das Wasser war so blau, als ob es mit Lebensmittelfarbe behandelt worden wäre. Einige Hundert Meter vom Ufer entfernt lag die Argo II vor Anker. Ihre weißen Segel sahen nicht größer aus als Briefmarken, ihre neunzig Ruder wirkten wie Zahnstocher. Jason stellte sich vor, wie seine Freunde an Deck seinen Aufstieg verfolgten, abwechselnd durch Leos Fernglas schauten und versuchten, nicht zu lachen, während Opa Jason den Hügel hochhumpelte.

"Ithaka ist doof", murmelte er.

Dabei war die Insel ja durchaus schön, fand er. Ein Rückgrat aus bewaldeten Hügeln zog sich durch ihre Mitte. Kreideweiße Felsen fielen zum

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