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Herz verspielt Band 1 von Elkeles, Simone (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 12.05.2014
  • Verlag: cbt Jugendbücher
eBook (ePUB)
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Herz verspielt

Als ihr Freund sie betrügt, indem er als Quarterback beim Erzrivalen anheuert, sieht die Football- Spielerin Ashtyn rot. Wenn sie die Meisterschaft nicht gewinnt, kann sie sich ihr Sportstipendium abschminken und wird in diesem elenden Nest in Illinois verschimmeln! Eine Idee muss her, um diese Schmach für das Team auszubügeln. Schnell hat Ashtyn einen genialen Plan ... Einziger Nachteil: Sie müsste diesen Bad Boy Derek einweihen. Einen Typen, der Ärger magisch anzieht. Sie weiß, es ist ein Spiel mit dem Feuer. Aber hat sie eine andere Wahl?

Simone Elkeles wuchs in der Gegend von Chicago auf, hat dort Psychologie studiert und lebt dort auch heute mit ihrer Familie und ihren zwei Hunden. Ihre 'Du oder das ganze Leben'-Trilogie, für die sie zum 'Illinois Author of the Year' gewählt wurde, wurde zum weltweiten Bestseller.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 400
    Erscheinungsdatum: 12.05.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783641129026
    Verlag: cbt Jugendbücher
    Originaltitel: Wild Cards no1
    Größe: 2618kBytes
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Herz verspielt

1

Derek

Erwischt zu werden hatte nicht zu unserem Plan gehört. Einen grandiosen Streich auf die Beine zu stellen, der noch Jahrzehnte lang in aller Munde sein würde, dagegen schon. Ich stehe mit fünf meiner Freunde im Büro von Schuldirektor Crowe und höre ihn nun schon seit einer Stunde darüber schwadronieren, dass unser letzter Streich nicht nur ihn, sondern auch die Förderer und Lehrer dieses altehrwürdigen Internats in Verlegenheit gebracht habe.

"Will irgendwer gestehen?", fragt Crowe.

Jack und Sam machen sich vor Angst in die Hose. David, Jason und Rich bemühen sich, nicht loszuwiehern. Ich bin mehr als ein Mal ins Büro des Direktors zitiert worden, seit ich an dieser Schule bin, also ist das hier nichts Neues für mich.

Während ihrer letzten Woche an der Regents Preparatory Academy, Kalifornien spielen die Seniors den Juniors einen Streich. Das ist so Tradition. Dieses Jahr haben die Seniors es geschafft, blaue Farbe in unsere Duschköpfe zu füllen und sämtliche Glühbirnen aus den Gemeinschaftsräumen unserer Wohnheime zu entfernen. Es war nur fair, diese Herausforderung zu erwidern, wenn auch in etwas extremerem Ausmaß. Die Seniors haben erwartet, dass wir ihre Wohnheime verwüsten, und waren sichtlich die ganze Woche in höchster Alarmbereitschaft. Sie postierten rund um die Uhr Wachen, bereit, ihr Territorium zu verteidigen.

Mein Zimmergenosse, Jack, hatte den genialen Einfall, drei Ferkel von der Farm seines Onkels mit Fett einzuschmieren und sie im Wohnheim der Seniors freizulassen. Sam meinte, wir sollten die Schweine stattdessen lieber während der Abschlussfeier ins Rennen schicken. Ich gestehe, es war meine Idee, die Schweine zu nummerieren ... 1 , 3 und 4 . Es waren sechs von uns nötig, um die Chose durchzuziehen. Das Einsetzen der Musik zum feierlichen Einzug der Absolventen war unser Zeichen, die Schweine freizulassen.

Ich hatte angenommen, damit durchgekommen zu sein, bis wir vor einer Stunde alle in Crowes Büro zitiert wurden.

Crowes Sekretärin, Martha, steckt den Kopf zur Tür herein. "Mr Crowe, Nummer 2 ist noch immer nicht gefunden worden."

Der Direktor knurrt frustriert. Wenn Crowe nicht so ein Arsch wäre, würde ich ihm sagen, er solle die Suche abblasen, weil es kein Schwein Nummer 2 gibt – das ist Teil des Streichs. Aber er gehört zu der Sorte Mensch, dem die Schüler scheißegal sind. Ihm ist wichtig zu zeigen, dass er die Macht hat; er liebt es, Verweise zu erteilen und Lehrer nach eigenem Gutdünken zu feuern. Ich habe im Lauf des vergangenen Jahres mehr als einmal miterlebt, wie er diese Macht missbraucht hat.

"Ich war's", stoße ich mit übertriebenem texanischen Zungenschlag hervor, weil ich weiß, dass Crowe bei dem Gedanken, einen Redneck an seiner edlen Schule zu haben, insgeheim mit den Zähnen knirscht. Er hat mich mehr als ein Mal für meine nicht gerade geschliffene Ausdrucksweise und das schnoddrige Vokalverschlucken zurechtgewiesen. Ich schätze, ich hab's gemacht, um dem Typen auf die Eier zu gehen.

Crowe steht dicht vor mir. "Welcher Ihrer Freundchen hier hat Ihnen geholfen?"

"Keiner von ihnen, Sir. Ich bin ganz allein dafür verantwortlich."

Er fuchtelt drohend mit dem Zeigefinger vor meiner Nase herum. "Wenn Ihr Vater hiervon erfährt, wird er garantiert sehr enttäuscht von Ihnen sein, Derek."

Durch meinen Körper geht ein Ruck. Mein Dad, auch bekannt als Commander Steven Fitzpatrick, ist mal wieder im Einsatz. Die nächsten sechs Monate wird er auf einem U-Boot verbringen, komplett abgeschnitte

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