text.skipToContent text.skipToNavigation
background-image

Herzbuben im Doppelpack, aus der Reihe Freche Mädchen - freche Bücher! aus der Reihe Freche Mädchen - freche Bücher! von Both, Sabine (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 28.09.2012
  • Verlag: Planet Girl
eBook (ePUB)
8,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar

Online verfügbar

Herzbuben im Doppelpack, aus der Reihe Freche Mädchen - freche Bücher!

Unglaublich! Wie können eineiige Zwillinge nur so gleich aussehen und doch so verschieden sein? Jenny liebt es, Hip-Hop zu tanzen, Kira arbeitet ehrenamtlich im Tierheim. Auch was Jungs angeht, schlagen ihre Herzen vollkommen unterschiedlich: Jennys Traumtyp ist ein supercooler Tänzer - Kiras ist hilfsbereit und megaintelligent. Doch um ihre Herzbuben zu erobern, müssen beide einen Trick anwenden, der nur bei echten Twins funktioniert ... Sabine Both, Jahrgang 1970, lebt und arbeitet als freie Autorin in Neuss. Eine rabaukige Kindheit, eine rebellische Pubertät und ein paar turbulente Jahre als Sozialarbeiterin haben genügend Stoff für jede Menge frecher Jugendromane angehäuft. Wenn Sabine Both gerade nicht auf den Spuren frisch verliebter Mädchen oder hormongesteuerter Jungen ist, küsst sie ihren Mann, beackert ihren Garten und bekocht ihre Freunde. Sabine Both, Jahrgang 1970, lebt und arbeitet als freie Autorin in Neuss. Eine rabaukige Kindheit, eine rebellische Pubertät und ein paar turbulente Jahre als Sozialarbeiterin haben genügend Stoff für jede Menge frecher Jugendromane angehäuft. Wenn Sabine Both gerade nicht auf den Spuren frisch verliebter Mädchen oder hormongesteuerter Jungen ist, küsst sie ihren Mann, beackert ihren Garten und bekocht ihre Freunde.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 192
    Erscheinungsdatum: 28.09.2012
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783522651783
    Verlag: Planet Girl
    Größe: 997 kBytes
Weiterlesen weniger lesen

Herzbuben im Doppelpack, aus der Reihe Freche Mädchen - freche Bücher!

Jenny sitzt in der Umkleide und seufzt. Sie denkt an Timo und bekommt sofort Gänsehaut. Allein weil sie weiß, dass sie jetzt zwei Stunden lang in seiner Nähe sein kann. Weil sie hofft, dass vielleicht eine zufällige Berührung zustande kommt.

Einmal ist so was passiert. Als Jenny bei einer Drehung übel umgeknickt ist, am Boden lag und ein Gesicht gezogen hat wie Christiano Ronaldo. Voll tapfer, aber auch voll Drama. Extra, damit Timo kommt. Und der kam dann auch. Mit Eisspray. Und dann hat er Jennys Schienbein untersucht. Mit bloßen Händen. Mindestens fünf Sekunden lang. Jenny kann nur hoffen, dass alle gedacht haben, Gänsehaut bekommt man auch bei starken Schmerzen oder zumindest von Eisspray.

Zu blöd, dass Jenny nicht Ringerin ist, die berühren sich dauernd. Oder Geräteturnerin, die Hilfestellungen kriegt, wenn sie was Neues übt. Zur Not auch Boxerin. Selbst von Timo eins auf die Nase zu kriegen, stellt Jenny sich schön vor. Oder eben klassisches Ballett. Da tanzen sie in Paaren. Beim Hip-Hop tanzt jeder für sich.

Vielleicht sollte Jenny sich einfach doof anstellen, wie Irene. Die kriegt dauernd einen Move nicht hin und dann muss Timo sich um sie kümmern. Manchmal bleibt er sogar länger und gibt ihr Einzelstunden, damit sie die Crew nicht aufhält. Irgend so ein schwarzes Schaf hat wohl jede Gruppe. Eine Extrawurst, die allen auf die Nerven geht und dauernd eine Sonderbehandlung bekommt.

Jenny kann sich nicht ungeschickter anstellen, als sie ist. Sie will nicht, dass Timo sie für untalentiert hält. Denn das ist sie nicht. Sie könnte richtig gut werden. Vielleicht so gut wie Timo. Das wäre es für Jenny. Tanzen, als Beruf, nicht nur als Hobby. Auf Abi hat Jenny sowieso keine Lust. Sie lernt nur mit dem Körper gern. Da hat sie Ehrgeiz, Disziplin und Leidenschaft. Fürs Nase-in-Bücher-Stecken ist Kira zuständig. Die ist der Kopf von den beiden.

Nach allem, was Jenny über Timo gehört hat, ist er auch nicht gerade gut in der Schule. Er hat wahrscheinlich ebenfalls keine Lust, Vokabeln zu lernen, Formeln zu pauken und zu kapieren, wie Fotosynthese funktioniert. Jenny und Timo sind schlichtweg Seelenverwandte. Zwillinge im Geiste. Viel ähnlicher als Kira und Jenny je sein könnten.

Jenny seufzt noch einmal sehnsüchtig und zieht sich dann die Trainingshose an. Im Proberaum hat Timo die Musik angemacht. Es geht los.

"... Milch."

Schon wieder ist Kira das passiert. Moritz sagt etwas und Kira bekommt maximal das letzte Wort mit. Sie ist so damit beschäftigt, normal zu wirken, unverliebt, locker, dass sie nicht mal mehr eine ganz einfache Kommunikation hinbekommt. Und das, wo Moritz endlich mal in ihrer Schicht ist. Wo sie sogar zusammen eingeteilt sind. Wo er direkt neben ihr steht und irgendwas gesagt hat, das mit Milch endet. Kira steht der Schweiß auf der Stirn. Und Moritz zieht die Nase kraus. Er wartet auf eine Antwort.

"Wie bitte?" Was Besseres fällt ihr nicht ein.

"Die Milch. Wir müssen sie den Kätzchen geben. Die Flaschen sind in deinem Korb."

"Oh!" Kira hat sich wie verrückt konzentriert. Und tatsächlich, der komplette Satz ist bei ihr angekommen und ergibt sogar einen Sinn. So muss sie das jetzt immer machen. Irgendwo anders hinstarren, wenn Moritz spricht. Nicht in seine Augen. Bloß nicht. Auch nicht auf seinen Mund. Nicht mal auf seine Hände.

Zwei winzige Fläschchen mit Ersatzmilch zieht Kira aus ihrem Korb. Moritz reicht ihr eins der Kätzchen im Tausch gegen eine der Flaschen.

Die Babys haben noch nicht mal die Augen auf. Sie sind winzig. Und doch schon ganz allein auf der Welt. Sie wurden auf einem Parkplatz ausgesetzt. In einem Schuhkarton.

So was versetzt Kira immer einen Stich in den Magen. Einen, der sich erst dann wieder auflöst, wenn jede Menge Schokolade dazugekommen ist. Schokolade ist aber erst mal nicht in Sicht.

"Ich verstehe nicht, wie man so hilflose Wesen auss

Weiterlesen weniger lesen

Kundenbewertungen