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Hope Forever / Looking for Hope Roman von Hoover, Colleen (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 09.12.2016
  • Verlag: dtv Deutscher Taschenbuch Verlag
eBook (ePUB)
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inkl. gesetzl. MwSt.
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Hope Forever / Looking for Hope

Eine Liebesgeschichte aus der Doppelperspektive von Sky und Dean von der Bestellerautorin Colleen Hoover. Preisattraktives eBundle! Die beiden Bestseller "Hope Forever und "Looking for Hope" jetzt als preisattraktives eBundle! Die 17-jährige Sky ist starken Gefühlen aus dem Weg gegangen – bis sie Dean Holder trifft, der ihre Hormone tanzen lässt. Doch dann tun sich Abgründe aus der Vergangenheit auf, die tiefer und dunkler sind, als Sky sich vorstellen kann. Und sie haben mehr mit Dean zu tun, als ihr lieb ist. Wenn es eine Zukunft für ihre Liebe geben soll, müssen beide, Sky und Dean, sich den Geistern der Vergangenheit stellen ... Colleen Hoover ist nichts so wichtig wie ihre Leser. Ihr Debüt ?Weil ich Layken liebe?, das sie zunächst als eBook im Selfpublishing veröffentlichte, sprang sofort auf die Bestsellerliste der ?New York Times?. Mittlerweile hat sie auch in Deutschland die Bestsellerliste erobert. Mit ?Nur noch ein einziges Mal? stand sie mehrere Wochen auf Platz 1. Weltweit verfügt sie über eine riesige Fangemeinde. Colleen Hoover lebt mit ihrem Mann und ihren drei Söhnen in Texas.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 933
    Erscheinungsdatum: 09.12.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783423430197
    Verlag: dtv Deutscher Taschenbuch Verlag
    Größe: 2104 kBytes
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Hope Forever / Looking for Hope

Samstag, 25. August
23:50 Uhr
Zwei Monate vorher

Ich bilde mir gern ein, dass ich in meinem siebzehnjährigen Leben hauptsächlich kluge Entscheidungen getroffen habe. Zumindest haben sie hoffentlich die dummen, die im Laufe der Zeit auch dabei waren, überwogen. Damit das so bleibt, werde ich als Nächstes allerdings ziemlich viele kluge Entscheidungen treffen müssen, um auf der Waage der Vernunft wieder auszugleichen, dass ich Grayson schon zum dritten Mal in diesem Monat nachts heimlich durchs Fenster in mein Zimmer klettern lasse. Ich fürchte nämlich, dass das auf der Dummheitsskala ziemlich massiv ausschlägt.

Jedenfalls wenn meine Mutter es mitkriegt.

Nicht dass hier ein falscher Eindruck entsteht: Ich bin keine Schlampe. Es sei denn, man wäre eine, nur weil man sich von Typen küssen lässt, ohne wirklich in sie verknallt zu sein. In dem Fall müsste man überlegen, ob es nicht vielleicht doch die passende Bezeichnung für mich wäre.

"Hey, was ist?" Grayson, der offensichtlich nicht versteht, warum ich mir so viel Zeit lasse, klopft ungeduldig an die Scheibe.

Ich lege den Riegel um und schiebe das Fenster so geräuschlos wie möglich nach oben. Karen ist zwar eine ziemlich untypische Mutter, aber wenn es um mitternächtliche Jungsbesuche geht, ist sie genauso streng wie andere Eltern auch.

"Schsch, nicht so laut", zische ich.

Grayson schwingt ein Bein übers Fensterbrett und steigt ins Zimmer. Weil unsere Fenster so niedrig liegen, ist es beinahe so, als hätte ich einen Extra-Eingang nur für mich allein. Meine beste Freundin Six und ich nehmen deshalb auch meistens den direkten Weg und ignorieren die Haustür. Karen ist daran gewöhnt und wundert sich nicht mehr darüber, dass mein Fenster fast immer offen steht.

Bevor ich den Vorhang zuziehe, sehe ich zu Six rüber. Sie winkt mir zu, während sie die andere Hand Jaxon hinstreckt, um ihm zu helfen, in ihr Zimmer zu klettern. Sobald er drin ist, dreht er sich noch einmal um.

"In einer Stunde bei deinem Wagen, okay?", ruft er Grayson leise zu, dann schiebt er mit einem Ruck das Fenster runter und schließt die Vorhänge.

Six und ich sind praktisch unzertrennlich, seit sie und ihre Eltern vor vier Jahren nebenan eingezogen sind. Dass sich unsere Zimmer direkt gegenüberliegen, hat sich als ausgesprochen günstig erwiesen.

Am Anfang war alles noch ganz unschuldig. Mit vierzehn schlich ich mich fast jeden Abend zu ihr rüber, und wir haben es uns mit einer Familienpackung Eis bei ihr im Bett bequem gemacht und DVDs geschaut. Als wir fünfzehn waren, kamen immer öfter heimlich Jungs aus ihrer Klasse zu Besuch, mit denen wir Eis gegessen und Filme geschaut haben. Mit sechzehn begannen die Jungs dann allmählich interessanter zu werden als das Eis und die Filme. Mittlerweile sind wir siebzehn, empfangen die Jungs getrennt in unseren jeweiligen Zimmern, und erst wenn sie wieder weg sind, gehe ich zum Eisessen und Filmeschauen rüber.

Six' Herz ist extrem leicht entflammbar. Sie verliebt sich alle paar Wochen neu und wechselt ihre Freunde ungefähr so häufig wie ich meine Lieblingseissorte. Ihr aktueller Favorit heißt Jaxon, meiner Rocky Road von Ben & Jerry's. Grayson ist Jaxons bester Freund, was auch der Grund dafür ist, dass er und ich uns näher kennen. Ich profitiere nämlich von Six' Männerverschleiß, indem ich mir immer die hübschesten Exemplare aus der Clique ihres jeweiligen Freunds aussuche. Und Grayson ist definitiv hübsch. Er hat einen tollen, durchtrainierten Körper, zerzauste Locken, funkelnde dunkle Augen ... mit anderen Worten: alles, was das Herz begehrt. Ich schätze, die meisten Mädchen würden sich schon geehrt fühlen, mit ihm in einem Raum sein zu dürfen.

Pech für ihn, dass sich meine Dankbarkeit in Grenzen hält.

Als ich die Vorhänge zugezogen habe und mich umdrehe, stoße ich fast mit ihm zusammen. Grayson ist offensichtlich bereit, gleich a

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