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Immer wieder für immer von Reynolds, Justin A. (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 31.10.2019
  • Verlag: Carlsen Verlag GmbH
eBook (ePUB)
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Immer wieder für immer

Das wunderbar witzige, überraschende und romantische Debüt aus den USA. Als Jack auf einer Party Kate trifft, ist er hin und weg. Schließlich kann man nicht mit jedem Mädchen eine Nacht lang auf der Treppe sitzen und über Cap'n Crunch und das Leben reden. Es ist der perfekte Beginn ihrer gemeinsamen Geschichte ... bis Kate stirbt und alles endet. Oder nicht? Denn plötzlich sitzt Jack wieder auf der Treppe und Kate taucht auf, gesund und munter! Jack kann es nicht glauben, aber egal. Dies ist seine Chance, Kates Tod zu verhindern. Das Problem: Bei Zeitreisen hat jede Veränderung ungeahnte Folgen. 'Lest dieses Buch, lest es noch mal und drückt es dann ganz fest an euer Herz.' Becky Albertalli, New-York-Times-Bestseller-Autorin von Nur drei Worte (verfilmt als Love, Simon) Justin A. Reynolds hat Englische Literatur studiert und u.a. als Nachtwächter, Teppichbodenleger und zuletzt als Krankenpfleger gearbeitet, bevor er sich ganz dem Schreiben zuwandte. Er lebt im Nordosten Ohios am Lake Erie. 'Immer wieder für immer' ist sein erster Roman. Mehr über ihn unter www.justinareynolds.com.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 448
    Erscheinungsdatum: 31.10.2019
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783646928143
    Verlag: Carlsen Verlag GmbH
    Originaltitel: Opposite of Always
    Größe: 3400 kBytes
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Immer wieder für immer

Treppen sind ein ständiges Auf und Ab

"Tschuldigung, bist du immer so breit?", sagt eine Stimme hinter mir.

"Was?" Ich fahre herum.

Es ist ein Mädchen mit blitzenden Augen und schulterlangem lockigem Haar. Sie trägt so eine Art Sweatkleid, wobei es für mich eher aussieht wie ein Oversize-Pulli, den sie in der Taille mit einem schmalen Gürtel gerafft hat. Ich erkenne sie wieder: Sie hat uns heute Nachmittag durch das Studi-Zentrum geführt.

"Du blockierst die Treppe. Du machst dich total breit."

"Sorry", murmele ich.

Ich rutsche zur Seite, und sie klatscht in die Hände. "Beweglich bist du immerhin."

"Ich geb mir Mühe", sage ich.

Ich warte darauf, dass sie an mir vorbei nach unten geht, aber sie rührt sich nicht. "Wenn du sie so magst, solltest du sie mal ansprechen."

"Häh?"

"Wenn du eine Frau darauf aufmerksam machen willst, dass es dich gibt, hilft es normalerweise, sie anzusprechen. Sie anzustarren wie ein gestörter Serienmörder bringt eher weniger."

"Wie ein nicht gestörter Serienmörder starren wäre besser, ja?", frage ich über die Schulter.

Sie schnippt mit den Fingern. "Bingo."

Ich runzele die Stirn. "Ich weiß nicht, wovon du redest." Natürlich weiß ich genau, wovon sie redet, aber ich bin gekränkt, dass es mir so leicht anzumerken ist.

"Du hast während der gesamten Führung an ihr geklebt, Mann."

"Echt?"

"Alter, eine Klette ist nichts dagegen."

"Danke für die Blumen."

Sie grinst. "Was ich sagen will: Beweg deinen Arsch in die Küche und red mit ihr."

"Muss ich doch gar nicht. Ich rede andauernd mit ihr. Sie ist meine beste Freundin."

"Wow. Ihr seid also beste Freunde, aber sie hat keinen blassen Schimmer, dass du in sie verknallt bist?"

Muss sie so laut reden? Schon klar, wir sind auf einer Party, aber sie hat ihre Stimme auf Sofort evakuieren hochgepegelt. Wäre das Recht, laut zu sprechen, für uns Amerikaner nicht genauso unveräußerlich wie das Streben nach Glück, dann würde ich den Finger auf die Lippen legen.

Ich flüstere: "Ich bin nicht in sie verknallt, okay?"

Sie beugt sich zu mir runter. "Was?"

"Ich bin nicht in sie verknallt" , wiederhole ich.

"Ich kann dich nicht hören. Warum flüsterst du?"

Ich gehe auf normale Lautstärke. "Ich sagte, ich bin nicht in sie verknallt. Ich finde sie echt nett, mehr nicht."

"Das ist ganz klar dein Problem. Du bist zu nett. Du wartest bestimmt auf die perfekte Gelegenheit, ihr deine Gefühle zu gestehen, und du wartest schon seit ..." Sie hält fragend inne.

"Drei Jahren."

Sie schlägt sich an die Stirn. "Das geht schon seit drei Jahren so? Und sie hat wirklich keine Ahnung, dass du sie flachlegen willst?"

"Ich gehe die Dinge eben gern langsam an."

"Keine Frage. Bei dem Tempo kannst du nur hoffen, dass irgendwer bald mal rausfindet, wie man Körper einfriert, damit man dich in zweihundert Jahren wieder auftaut und du sie dann fragen kannst, ob sie mit dir gehen will. Gleich nachdem du so künstlich gegähnt, dich gestreckt und wie zufällig deinen Arm um ihre Schultern gelegt hast. Echt smooth übrigens. Spoiler: Damit rechnet sie nie ."

"Hahaha. Pass auf, nett von dir, dass du mich coachst, aber wenn es dir nichts ausmacht ..."

Daraufhin bewegt sie sich endlich mal, aber nicht die Treppe runter. Stattdessen quetscht sie sich neben mich, und gemeinsam sind wir so breit, dass der Zugang zum ersten Stock jetzt offiziell gesperrt ist. Bis zum Ende unserer Wachschicht pinkelt hier niemand mehr.

"Ich bin Kate", sagt sie und streckt mir die Hand hin. Was ziemlich ungünstig ist, weil wir so eng aneinandergepresst sitzen, dass ich meinen Arm kaum frei kriege.

"Jack", sage ich und vollbringe mit Müh und Not den schlaffsten Handschlag

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