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Impress Reader Sommer 2015: Tauch ein in bittersüße Sommerromane von Riemer, Martina (eBook)

  • Verlag: Impress
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Impress Reader Sommer 2015: Tauch ein in bittersüße Sommerromane

Hol Dir den Sommer auf Deinen E-Reader!
Wer kennt sie nicht, die alljährliche Suche nach der perfekten Sommerlektüre? Oder die Enttäuschung, wenn die Geschichte nicht hält, was das Cover verspricht? Mit dem Impress Reader ist damit jetzt Schluss. Tauch ein in die XXL-Leseproben dreier bittersüßer Sommerromane und entscheide selbst, welcher Roman deinen Sommer wert ist!
Im Reader enthalten sind XXL-Leseproben von:
Martina Riemers "Road to Hallelujah"
Mit einem Kerl und einer Gitarre nach Amerika
Nach dem Tod ihrer Großmutter beschließt Sarah sich ihren großen Traum zu erfüllen: eine Reise nach New York mit nichts als ihrer Gitarre im Gepäck. Doch dann wird sie von ihrem besorgten Bruder dazu überredet, mit dem Aufreißer und Weltenbummler Johnny die Reise anzutreten. So hatte sich Sarah die Erfüllung ihres Traums nicht vorgestellt. Und Johnny sich seinen Amerika-Trip ganz sicher auch nicht. Zu allem Überfluss wird auch noch Sarahs geliebte Gitarre während des Flugs zerstört. Nur gut, dass Sarah nicht die Einzige mit einem Instrument im Gepäck ist ...
Tanja Voosens "Sommerflüstern"
Per Schnitzeljagd zur großen Liebe
Fange an deinen Lieblingssong zu hassen! Als Taylor an ihrer neuen High School diese merkwürdige Botschaft in ihrem Spind vorfindet, weiß sie zunächst einmal nichts damit anzufangen. Bis sie Monate später auf Hunter Reeves trifft, der nach längerer Abwesenheit seinen – ihren! – Spind wiederhaben will. War die Botschaft etwa für ihn bestimmt? Als sich der Spruch dann noch als Code herausstellt, der zu weiteren Hinweisen führt, ist Taylors Interesse geweckt. Und Hunters auch. Aber seines gilt eher Taylor als der aufkommenden Schnitzeljagd ...
Felicitas Brandts "Gewitterherzen"
Regenschauer und Sommergefühle in Berlin
Ein Zusammenstoß in den Straßen Berlins verknüpft das Leben der zurückhaltenden Eve mit dem des draufgängerischen Musikers Nate. Bei ihm findet Eve ein Zuhause – etwas, das sie schon vergessen glaubte. Und obwohl Nate nahezu nichts über sie weiß, ist Eve seit langem die Erste, die sein Herz berührt. Doch beide umgibt eine Mauer aus Geheimnissen und Schweigen. Schnell erkennt Eve, dass in Nates Herzen zwei Seelen wohnen, die eine unbeschwert und fröhlich, die andere verschlossen und kalt. Immer wieder ist sie kurz davor, ihm das Geheimnis um ihre Vergangenheit anzuvertrauen, doch das könnte alles zerstören.

Martina Riemer wurde 1985 in Niederösterreich geboren und wohnt nun in Wien. Zurzeit ist sie als Sachbearbeiterin mit eher zahlenlastigen Arbeiten beschäftigt. Privat geht sie ihrer Leidenschaft Bücher zu lesen und eigene Geschichten zu schreiben mit Freude nach. 2014 hat sie ihre ersten beiden Bücher veröffentlicht und es damit bei Lovelybooks sogar auf Platz 3 der besten Debütautoren des Jahres geschafft.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 410
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783646601640
    Verlag: Impress
    Größe: 6605kBytes
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Impress Reader Sommer 2015: Tauch ein in bittersüße Sommerromane

1. Kapitel

Avicii - "Wake me up"

Sarah - 2 Monate vor dem Abflug

"Das macht nichts, Oma. Lass nur. Ich mach' das gleich sauber", rief ich mit einem Lappen in der Hand und eilte von der Küche durch den vollgestopften Flur zurück ins Wohnzimmer. Meine Großmutter beugte sich vor, um nach meinen Putzutensilien zu greifen. "Gib mir das Tuch, Sarah-Schatz."

Doch ich wich ihr aus, verstärkte den Griff um meine Beute, bückte mich und wischte eifrig den Boden und den Couchtisch trocken, die mit Apfelsaft bekleckert waren. "Auf keinen Fall. Leg dich wieder hin. Alles, was du machen musst, ist, bald gesund zu werden. Dann kannst du wieder den Haushalt führen und hinter mir herräumen. Abgemacht?"

Wir wussten beide, dass dies so bald nicht der Fall sein würde. Dafür war ich zu stur und Großmutter zu schwach. Trotzdem gaben wir uns diesem Wunschdenken hin. Als sie mir keine Antwort gab, blinzelte ich von meinem Platz auf dem Boden aus zu ihr hoch. Sie starrte gerade abwesend ihre zittrige rechte Hand an, aus deren Griff zuvor das volle Glas gerutscht war. Immer, wenn mir wieder bewusst wurde, wie alt sie schon war, drückte ein dumpfer Schmerz in meine Magengrube, der sich nicht verdrängen ließ. Mit ihrem geblümten Nachthemd, dem hellen Bademantel und den zerzausten weißen Haaren, die sich partout nicht in ihrer Spange halten wollten, sah sie so zerbrechlich aus. Und nicht mehr wie die lebenslustige, starke Großmutter, die ich noch vor einem Jahr gekannt hatte und liebte.

Schließlich drehte sie ihr Gesicht zu mir und ihr einnehmendes, freundliches Lächeln rutschte zurück auf ihre Lippen, als ob nichts gewesen wäre. "Ja, Schatz. Du hast Recht. Sobald es mir wieder besser geht, werde ich dich nach Strich und Faden verwöhnen, dass dir noch ganz langweilig sein wird."

Lächelnd stand ich vom Boden auf und steckte eine Strähne meiner widerspenstigen dunkelbraunen Locken zurück hinters Ohr.

"Hört sich klasse an, aber ich glaube nicht, dass mir langweilig werden wird, Oma. Bald steht doch mein Schulabschluss an und ich werde mit Lernen beschäftigt sein ..." Ich machte mich auf den Weg zurück in die Küche und sprach mehr zu mir selbst, als ich leicht frustriert vor mich hin murmelte: "... Damit ich auch nur ansatzweise eine Chance habe, diese ganzen unnötigen Fächer zu bestehen. Ich weiß nicht, wozu wir diesen ganzen Mist überhaupt lernen müssen, wenn wir ihn später sowieso nicht brauchen."

"Na, na, na, mein Kind. Nicht ausfallend werden."

Mit einer Grimasse drehte ich mich um und stapfte zu ihr ins Wohnzimmer zurück. Wenn ich lernen wollte, musste sie für diverse Soap-Operas oder Talkshows den Fernseher immer lauter drehen, aber was nicht für ihre Ohren bestimmt war, das konnte sie problemlos hören.

Ist ja klar. Trotzdem musste ich grinsen, als ich mich neben sie setzte und ihre Hand nahm. "Oma, ich bin seit einem Monat achtzehn und werde wie gesagt in zwei Monaten meinen Schulabschluss machen. Ich bin erstens kein Kind mehr und zweitens hab ich doch Recht, gib's zu."

Zuerst blickte sie mich empört an, wie es wohl jeder erziehende Erwachsene tun würde. Doch dann stahl sich ein Schmunzeln auf ihre faltigen Gesichtszüge, bevor sie wieder versuchte ernst dreinzublicken. "Sarah, du weißt, wie wichtig eine gute Ausbildung und Noten sind. Und ...", aber da musste ich sie bereits unterbrechen.

" Ach komm schon, als ob ich das nicht wüsste. Ich lerne ja, aber trotzdem ist so ein Blödsinn wie Rechnungswesen oder Mathe unnötig. Ich werde das nie wieder brauchen und trotzdem muss ich mich durch diese Prüfungen quälen. Ich meine, hallo, sehe ich etwa aus wie eine spießige, konservative Steuerberaterin?"

Seufzend ließ ich die aufgestaute Luft entweichen und verschränkte die Arme vor der Brust. Es brachte sowieso nichts, sich darüber zu beschweren. Das hatte ich ber

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