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Jackbot & George Band 1: Die Roboter sind los von Richards, C. J. (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 12.03.2015
  • Verlag: Kerle
eBook (ePUB)
7,99 €
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Jackbot & George Band 1: Die Roboter sind los

George ist eher ein unbemerkter Außenseiter. Doch das ändert sich, als er seinem Roboter ein Upgrade verpasst. Auf einmal verfügt Jackbot über eine Art künstliche Intelligenz. Das erregt die Aufmerksamkeit von Dr. Micron, dem zwielichtigen Leiter der Roboterabteilung bei TinkerTech Enterprises. Als Jackbot plötzlich gekidnappt wird und alle Roboter der Stadt außer Kontrolle geraten, ist George gefragt. Wird es ihm gelingen, die Stadt aus der Gewalt der Roboter zu befreien?

Der Autor C. J. Richards tüftelte schon als Kind gerne an alten Geräten herum. Er erinnert sich noch gut an den Tag, als das Radiogerät seines Vaters versehentlich explodierte, nachdem er an den Kabeln herumgebastelt hatte. Er lebt mit seiner Frau, seiner Katze und acht Fernsehgeräten zusammen.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 160
    Erscheinungsdatum: 12.03.2015
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783451803314
    Verlag: Kerle
    Serie: Jackbot & George Bd.1
    Größe: 3991 kBytes
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Jackbot & George Band 1: Die Roboter sind los

1

Eine Stimme dröhnte durch die Dunkelheit.

"STEH AUF, DU FAULE SCHLAFMÜTZE!"

George Gerling öffnete die Augen und hob, noch halb im Schlaf, den Kopf vom Kissen. "Wer? Was?"

"AUF DEN BODEN UND ZWANZIG LIEGESTÜTZE, ERBSENHIRN!"

George rieb sich die Augen. Plötzlich blendete ihn ein grelles Licht.

"RAUS AUS DEM BETT, MISTER!"

George hatte versucht, seinen Soldat-Weck-Mich-Wecker umzuprogrammieren, damit er mit einer freundlichen, weiblichen Stimme sprach, doch irgendetwas war wohl schiefgegangen. Der Wecker hatte sich selbst auf die Werkseinstellung zurückgesetzt.

"ICH SAGE ES NICHT NOCH EINMAL!"

Am anderen Ende des Raums begann Soldat Weck-Mich auf Georges Schreibtisch wie ein Flügelhorn zu tröten. So laut, dass die Fenster schepperten.

George steckte sich die Finger in die Ohren. "Jackbot!", rief er.

Die Tür ging auf und zwei Füße aus Schrott und Ersatzteilen klapperten auf wackligen Beinen ins Zimmer. Jackbot neigte den Kopf in Richtung Bett, und seine grünen Augen blitzten auf.

"Ja, George", sagte er mit seiner ausdruckslosen mechanischen Stimme.

"Bring bitte das Ding da zum Schweigen!"

"Ja, George."

"ZWING MICH NICHT, ZU DIR RÜBERZUKOMMEN!"

Jackbot nahm den Wecker mit seiner rechten Greifzange und legte ihn auf den Boden. Mit surrenden Motoren hob er einen seiner Metallfüße.

"VON ALLEN NICHTSNUTZIGEN, UNGEHORSAMEN ..."

Knirsch.

Metall- und Plastikteile flogen durch den Raum. Das Horn jaulte noch ein letztes verzweifeltes Mal auf, dann wurde es still.

"Das war - äh - ein bisschen extrem", sagte George. Doch es nützte nichts, Jackbot die Schuld zu geben. Roboter tun einfach, was man ihnen sagt.

George setzte sich im Bett auf. "Könnte ich bitte meine Brille haben?"

Jackbot trottete vor und reichte George mit seinem Saugnapfarm die Brille. "Danke."

"Ja, George."

Mit der Brille auf der Nase konnte George das Durcheinander in seinem Zimmer klar sehen. Überall lagen Transistorplatten und lose Kabel herum, dazwischen ein Buch von Professor Droid mit dem Titel Robotertechnik für Fortgeschrittene. George hatte bis spät in die Nacht an einer neuen Baseballfunktion für Jackbot gearbeitet. Wenn er ihn so programmierte, dass er auch fangen könnte, würden ihre Spiele viel mehr Spaß machen.

George stand auf und bahnte sich einen Weg durch das Chaos zum Schrank, um sich etwas zum Anziehen zu suchen. Ein paar alte Fotos waren von der Tür gefallen, deshalb klebte er sie sorgfältig wieder an. Eines aus dem letzten Sommer zeigte Jackbot und George beim Angeln am See. Auf dem anderen war Jackbot zu sehen, wie er gefährlich auf Georges Skateboard kippelte. George grinste, als er daran dachte, wie Jackbots Gleichgewichtssensoren einmal an einem steilen Stück Gehweg vor Herrn Meiers Vorgarten ausgefallen waren.

"Weißt du noch, als du Herrn Meiers Rosenbusch plattgemacht hast, Jackbot?", fragte er. "Ich hatte schon Angst, dem platzt eine Dichtung!"

"Ja, George", sagte Jackbot.

George glättete vor dem Spiegel seine drahtigen braunen Haare, zog die Hose und einen Pulli an und hob Jackbot hoch, um ihn nach unten zu tragen. Er arbeitete schon ewig an einem Treppenprogramm, aber es war überraschend kompliziert.

Onkel Otto trug sein übliches schäbiges kariertes Arbeitshemd und eine vor Dreck starrende Jeans. Er balancierte seine fassförmige Gestalt auf einem klapprigen Stuhl am Küchentisch. Als George hereinkam, hob er nicht einmal den Kopf. Mit ölverschmierten Fingern tippte er auf einem ramponierten Tablet herum, während er auf einem Stück dunkelbraunem Toast kaute. Die Krümel purzelten in seinen halblangen Bart. Ein schmieriger Vergaser, an dem er gerade arbeitete, lag mitten auf dem Tisch.

"Morgen, Onkel Otto", sagte George. Er schaute seinem Onkel über die Schulter und sah, dass er durch einen Artikel über Autos scr

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