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Keep your secret von Mond, Diana (eBook)

  • Verlag: TWENTYSIX
eBook (ePUB)
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Keep your secret

Als in Lucys Leben gerade alles perfekt scheint, passieren schlimme Dinge. Irgendjemand scheint ihr schaden zu wollen. Der Junge, den sie mag, wendet sich ohne Grund von ihr ab und Auszüge aus ihrem Tagebuch werden veröffentlicht. Lucy findet Dinge über ihre Klassenkameraden heraus, die sie ihnen nie zugetraut hätte. Denn jeder hat ein dunkles Geheimnis. Diana Mond ist eine deutsche Jugendbuchautorin. Im Alter von nur sieben Jahren fing sie an, ihr erstes Buch zu schreiben, und seitdem besteht ihr Leben nur aus Geschichten. Heute schreibt sie leidenschaftlich gerne Romane und führt ihren Blog dianamondsite.wordpress.de.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 372
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783740737238
    Verlag: TWENTYSIX
    Größe: 591 kBytes
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Keep your secret

Kapitel 1:

Liebes Tagebuch,

ja, ich habe angefangen, Tagebuch zu schreiben. Darum soll es in diesem ersten Eintrag gehen. Ich möchte mich ein bisschen vorstellen und erzählen, warum ich überhaupt schreibe. Ich habe noch nie Tagebuch geschrieben und weiß auch gar nicht so genau, wie das geht. Aber ich fange einfach mal an...

Warum schreibe ich Tagebuch?

Ich schreibe nicht, weil ich irgendwelche spannenden Dinge aus meinem Leben festhalten will. Ich würde mein Leben keinesfalls als langweilig bezeichnen, aber darum geht es hier nicht. Ich schreibe als eine Art Selbsttherapie. Immer, wenn ich mich mit jemandem streite oder so, denke ich den ganzen Tag darüber nach. Es macht mir jedes Mal zu schaffen.

Ich denke über die Dinge nach, die ich den anderen am liebsten sagen würde, aber das tue ich nicht. Und ich glaube, dass es mir gut tun würde, alles hier drinnen rauszulassen.

In einem Streit sagt man oft Sachen, die man später bereut.

Diese Sachen schreibe ich dann einfach hier auf. Daher will ich auch nicht, dass irgendjemand mein Tagebuch liest.

Worüber werde ich schreiben?

Keine Ahnung. Ich werde alles schreiben, was mir einfällt oder mich beschäftigt. Mal sehen. Ich weiß es noch nicht.

Wer bin ich?

Mein Name ist Lucy und ich bin 16. Ich gehe in die 10. Klasse eines Gymnasiums, habe einige Freunde und führe ein relativ normales Leben. Es ist nicht langweilig, bei mir und meiner Clique ist immer etwas los. Über meine Freunde kann ich auch mal etwas schreiben, aber ich gehe davon aus, dass ich das sowieso schon tun werde.

So, das war mein erster Eintrag. Ich weiß nicht genau, wie viel oder wie oft ich schreiben werde. Vielleicht höre ich auch in zwei Wochen schon wieder auf, weil ich keine Lust mehr habe. Mal sehen.

Bis dann!

Lucy

Ich packte mein Tagebuch in meine Tasche und verließ den Bus. Die Osterferien waren seit zwei Tagen vorbei, was mir überraschend wenig ausmachte. Nur noch wenige Wochen bis zu den Sommerferien! Ich freute mich jetzt schon.

Vor der Schule stand wie immer Mike.

"Hey Lucy! Darf ich dir irgendetwas anbieten?"

Es war kein Geheimnis, dass Mike in der Schule Süßigkeiten verkaufte, die er zuvor wahrscheinlich in irgendeinem Supermarkt besorgt hatte. Wie genau er sich organisierte, wusste ich nicht, aber man bekam bei ihm die Süßigkeiten, die es sowieso am Schulkiosk gab, nur günstiger. Die Preise an dieser Schule waren aber auch übertrieben hoch! Im Discounter um die Ecke gab es die Sachen zum halben Preis! Daher war Mikes Aktion genial. Er verdiente sich eine goldene Nase daran. Dennoch musste Mike immer aufpassen, dass er nicht von den Lehrern erwischt wurde, da es natürlich illegal war.

"Nein, lass mal", erwiderte ich.

"Die Osterschokolade gibt es jetzt zum halben Preis!", erwähnte Mike.

Er lächelte mich an. Ich ging zu ihm.

"Zum halben Preis?", fragte ich ungläubig nach.

"Ja, Ostern ist vorbei und ich muss das Zeug loswerden."

Ich nickte.

"Okay, dann nehme ich so einen Hasen."

Ich bezahlte meine Schokolade und verabschiedete mich von Mike. Er war ein guter Typ, konnte aber auch wirklich wütend werden. So waren Süßigkeitendealer eben.

Ich ging zu meinem Klassenraum, vor dem schon einige meiner Mitschüler warteten. Nachdem ich meine Tasche abgestellt hatte, ging ich zum Schließfach. Da betrat Mira den Gang. Sie trug wie immer nur goldene und pinke Sachen. Ihre Haare waren perfekt frisiert, jede Strähne saß. Mit ihrem Make-Up und ihrem Styling sah sie aus wie ein Model.

"Warum brezelst du dich denn heute so auf?", fragte ich, während sie an mir vorbei ging.

Sie blieb stehen und drehte sich um. Mit ihren Händen umklammerte sie eine kleine Handtasche und in ihrem Blick sah ich, dass sie die Frage nicht verstand.

"Heute ist vielleicht dieser eine Tag, der mein Lebe

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