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Kein Kuss wie dieser von Voosen, Tanja (eBook)

  • Verlag: Impress
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Kein Kuss wie dieser

Pures Bauchkribbeln!
Auf Partys mit fremden Typen rumzuknutschen, gehört für Jessa zum Leben so sehr dazu wie eine Tüte Eis zum Sommer. Ein Kuss bleibt doch immer nur ein Kuss, an eine vermeintliche Magie glaubt sie nicht. Ganz anders sieht es der Mädchenschwarm Quinn Paxton, der für seine Bettgeschichten weit über die Schule hinaus bekannt ist, aber niemanden jemals küssen würde. Kein Wunder, dass zwischen den beiden Gegensätzen die Funken sprühen, wenn sie sich über den Weg laufen. Als sich während der Sommerferien dann auch noch herausstellt, dass Quinn der neue Angestellte in der Pension von Jessas Tante ist, bebt der Boden unter Jessas Füßen. Eigentlich hat sie genug eigene Probleme, als dass sie sich auch noch über einen dahergelaufenen Herzensbrecher Gedanken machen könnte, aber irgendetwas zieht sie immer wieder zu ihm...
//Textauszug:
"Ich habe etwas aus dem Laden gestohlen", erklärte ich. "Einen Kuss." Sein Mund öffnete sich, ohne einen Wortlaut der herauskam. "Du hast gesagt irgendetwas. Sind wir für heute fertig?" Quinn ballte eine Hand zur Faust. "Wieso hast du das getan?", fragte er und seltsamerweise klang seine Stimme etwas zittrig dabei. Ungläubig, als könne er nicht fassen, dass ich es gewagt hatte jemand Fremdes so nahe zu kommen. "Das ist einfach", sagte ich. "Du küsst niemanden, ich küsse viele. Eigentlich müssten wir eine wunderbare Freundschaft darauf gründen können."//

Tanja Voosen wurde 1989 in Köln geboren und lebt heute in der Nähe der Eifel. Während ihres Abiturs begann sie sich zum ersten mal mit dem Schreiben von Geschichten zu befassen und kurze Zeit später auch zu publizieren. Wenn sie nicht gerade damit beschäftigt ist, den Weg nach Hogwarts zu suchen, weil die Realität so schlecht ohne echte Magie auskommt, steckt sie ihre Nase in gute Bücher und treibt sich in der Welt der Blogger herum.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 360
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783646602722
    Verlag: Impress
    Größe: 2631kBytes
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Kein Kuss wie dieser

KAPITEL 1

Ich kannte nicht einmal seinen Namen und ließ mich trotzdem vom ihm küssen. Seine Lippen waren weich, aber kalt. Er war ein ziemlich guter Küsser. Seine Hände wanderten meinen Körper entlang und wollten unter mein Top fahren, aber das war der Moment, in dem ich ihn aufhielt. Er löste sich von mir und grinste mich an. Sein Atem kam in unregelmäßigen Zügen.

"Sag bloß, das ist alles gewesen, was ich bekomme?"

Er beugte sich vor, ganz offensichtlich mit der Absicht, mich erneut zu küssen. Aber ich legte einen Finger auf seinen Mund, bevor er meinem zu nahe kommen konnte.

"Ach, komm schon, Jessa!", protestierte er in beleidigtem Tonfall.

Dass er meinen Namen kannte, erstaunte mich dann doch.

"Das war nicht mehr als ein Spiel", erinnerte ich ihn.

"Unsere sieben Minuten sind sicher noch nicht um", erwiderte er und setzte dabei ein schiefes Lächeln auf. Seine Augen glitzerten verschwörerisch.

"Vielleicht nicht", erwiderte ich und schob ihn jetzt komplett von mir weg. Meine Hand ruhte auf seiner Brust, damit er erst gar nicht auf die Idee kam, den Abstand zwischen uns wieder zu überbrücken. Meine Lippen kribbelten noch immer von unserer wilden Knutscherei, auch wenn mein Herz ganz normal schlug. Es war aufregend gewesen, aber so aufregend nun auch wieder nicht, guter Küsser hin oder her. Manchmal fragte ich mich, ob ich überhaupt jemals einen Kuss von der Sorte "Filmreif" erleben würde. So richtig mit Pulsrasen und Alles-um-sich-herum-Vergessen. Wahrscheinlich nicht. Vielleicht war das vergleichbar mit dem Konsum von Medikamenten - je öfter man sie einnahm, umso weniger reagierte der Körper darauf, und je öfter ich jemanden zum Spaß küsste, umso geringer wurde meine Hoffnung, dass es wirklich weltbewegende Kuss-Momente gab. Der Gedanke irgendwie abzustumpfen war mir schon etwas unheimlich. Aber das hier war eben mein Ding. Einfach zurücklehnen und abschalten. Sich auf nichts Ernstes einlassen. Spaß haben. Das taten Teenager doch.

"Du konntest deine Hände nicht bei dir behalten, also selber schuld", fügte ich reichlich spät hinzu. "Das war total gegen die Regeln, ähm ..." Ich betrachtete eingehend sein Gesicht, aber mir war glatt sein Name entfallen. Plötzlich meldete sich mein schlechtes Gewissen, doch ehe ich das Ganze mit einem Witz überspielen konnte, hatte er meinen Patzer offensichtlich schon durchschaut.

"Ist das dein Ernst? Wir sitzen zusammen in Algebra drei."

Ich lehnte mich gegen die Wand in meinem Rücken. "Sorry, ich kann mir Gesichter nur schlecht merken." Vermutlich klang ich ziemlich unfreundlich, aber vielleicht war das auch besser so. Aus Erfahrung wusste ich, dass sich Kerle, deren Ego man verletzte, kein zweites Mal mit einem abgaben. Vielleicht hatte ich unterbewusst schon einen Selbstschutz-Mechanismus entwickelt, damit erst gar niemand auf die Idee kam, mich daten zu wollen. Jedes Mal, wenn ich durch die Flure meiner Highschool ging und irgendein Pärchen sah, lief es mir eiskalt den Rücken herunter. Nähe konnte schön sein, einen jedoch auch verletzen. Wahrscheinlich machte ich mich damit selber zum Klischee. Das Mädchen, das wahllos Jungen küsste, aber keine Beziehung wollte, aus Angst verletzt zu werden. Aber war es denn so verwerflich, wenn ich nicht wollte, dass man mir das Herz brach? Dass ich am Ende von Gefühlen erdrückt würde? Bisher hatte ich keine richtige Beziehung zu einem Jungen gehabt, sicher. Doch von jemandem verlassen zu werden, den man liebte ... das kannte ich nur allzu gut. Einmal reichte diese Erfahrung völlig.

"Kellen Thomas", nannte mein Wandschrank-Kuss-Freund mir mit ungläubigem Blick seinen Namen. "Wir haben uns gestern noch unterhalten!"

"Ach, du warst der Idiot, der mir im Bus ein Trinkpäckchen gegen den Kopf geschmissen hat, weil das deine Ansicht von Spaß war?", fragte ich, weil sich etwas in meiner Erinnerung regte, jetzt, da ich mir sein Gesicht im Schein d

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