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Kiss Me Once von Tack, Stella (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 19.05.2019
  • Verlag: Ravensburger Buchverlag
eBook (ePUB)
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Kiss Me Once

Sein geheimer Auftrag: Dich zu beschützen. Das einzige Verbot: Sich in dich zu verlieben. Nie hätte Ivy Redmond damit gerechnet, bereits am ersten Tag an der University of Central Florida ihrem Traumtypen über den Weg zu laufen. Ryan MacCain ist nicht nur frech, sexy und geheimnisvoll tätowiert, sondern bekommt im Wohnheim auch noch das Zimmer direkt neben ihr. Jeder Blick aus Ryans grünen Augen, jede zufällige Berührung bringt ihr Herz zum Stolpern. Doch genau wie Ivy ist Ryan nicht, wer er zu sein vorgibt. Denn Ivy ist als Tochter aus reichem Haus inkognito an der Uni. Und Ryan ist ihr Secret Bodyguard. Charmant. Unverschämt sexy. Prickelnd. Bodyguard-Romance at its best

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 512
    Erscheinungsdatum: 19.05.2019
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783473479603
    Verlag: Ravensburger Buchverlag
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Kiss Me Once

Ryan

Ivy H. Redmond.

18 Jahre alt.

Blonde Haare.

Blaue Augen.

Sommersprossen.

1 Meter 62 groß.

Blutgruppe 0.

Schuhgröße ...

Ich ließ die Akte sinken und zog eine Augenbraue hoch. "Ernsthaft? Ihre Schuhgröße?"

"Du verbringst das Semester mit ihr, Junge. Irgendwann wirst du mir für diese ganzen Informationen noch danken." Harry lachte und schlug mir auf die Schulter.

Fuck! Der Mann mochte vielleicht über fünfzig sein, aber sein Schlag war alles andere als sanft. Ich zwang mich, nicht vor Schmerzen das Gesicht zu verziehen, und überflog erneut die Raw Facts über meine neue Klientin. Auch wenn mir ein paar der Informationen absolut unnötig vorkamen. Ich meine, ernsthaft? Warum musste ich wissen, dass sie heimlich Gatorade trank? Aber Harry - aka mein Dad - würde keine Ruhe geben, ehe er sich nicht sicher war, dass ich mir auch wirklich alle Details eingeprägt hatte. Dafür kannte ich Harry viel zu gut. Ein angepisster Harry war kein guter Harry, weshalb ich mich wieder auf die Akte konzentrierte.

"Wofür steht eigentlich das H. von Ivy H.?", erkundigte ich mich.

Mein Vater winkte ab. "Sie hat einen zweiten Namen, nach ihrer Großmutter oder so, ist aber nicht so wichtig. Lies weiter."

Ich schaffte es gerade noch, nicht genervt die Augen zu verdrehen. Stattdessen fasste ich musterschülerhaft den nächsten Absatz zusammen.

"Ivy ist in Florida geboren und aufgewachsen. Einzelkind. Erbin von geschätzten dreißig Milliarden Dollar der Firma RedEnergies, inklusive diverser Tochterunternehmen. Hervorragender Notendurchschnitt in sämtlichen Fächern. Sie hat Harvard und Princeton abgelehnt, um ein Stipendium an der UCF anzunehmen. Sie hat ... Warum zum Teufel lehnt man Harvard ab?" Erneut ließ ich die Akte sinken und starrte Harry an.

"Ivy ist ein kleiner Sturkopf", brummte mein Dad, während er sich im Nacken kratzte. "Ich arbeite jetzt schon ... was in etwa fünfzehn Jahre für die Redmonds. Zumindest lange genug, um noch zu wissen, dass sie schon als kleines Kind immer mit dem Kopf durch die Wand musste. Ihr Vater ist ein ehemaliger Absolvent von Harvard und investiert, soweit ich weiß, auch in einige fakultäre Fachbereiche. Bei ihrer Mutter verhält es sich ähnlich mit Princeton. Ich glaube, Ivy hatte daher auch das Gefühl, dort nicht die Anonymität zu besitzen, die ihr die UCF bietet."

Ich konnte nur den Kopf schütteln. Typisch reiche Kids. Ich konzentrierte mich wieder auf die Akte in meiner Hand und überflog die nächste Zeile: Isst am liebsten Froot Loops zum Frühstück. Ich schnaubte. Welche Achtzehnjährige tat das? Und warum zum Teufel musste ich das wissen? Sollte sie nicht eher goldbestäubten Kaviar oder so essen?

Unwillkürlich musste ich an diese Reality-Shows über die Reichen und Schönen denken, die sich meine Mom so gerne ansah. Da warfen die Kids ständig Champagner auf Boote und verpulverten in Nachtclubs an einem Abend mehr Kohle, als ich in einem Jahr verdiente. Ivy Redmond war bestimmt genauso.

Ich seufzte. Meinen ersten Job hatte ich mir irgendwie anders vorgestellt. Ich hatte mir in der IBA , der International Bodyguard Association, die Seele aus dem Leib trainiert. Hatte mir zweimal die Nase brechen lassen und insgesamt fünf Nasen zurückgebrochen. Plus/minus einen Arm. Aber das war ein Unfall gewesen. Als ich endlich meine Ausbildung in der Tasche gehabt hatte, kreisten meine Jobvorstellungen eher darum, wichtige Politiker zu beschützen. Nicht darum, verzogene Achtzehnjährige davon abzuhalten, sich mit einem Hundert-Dollar-Schein Koks durch die Nase zu ziehen.

"Hier steht, dass sie mit einem Pseudonym an der Universität eingeschrieben ist. Als Iv

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