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Kiss Me Twice - Kiss the Bodyguard 2 von Tack, Stella (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 05.06.2020
  • Verlag: Ravensburger Verlag
eBook (ePUB)
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Kiss Me Twice - Kiss the Bodyguard 2

Ihr wichtigster Job: den Prinzen zu beschützen. Die größte Gefahr: die Anziehung zwischen ihnen. Silver ist eine der wenigen Absolventinnen der Bodyguard-Academy in Miami. Sie ist knallhart und Jahrgangsbeste, und doch sind die Jobs rar. Bis Silver das Angebot erhält, undercover als Begleitschutz für Prinz Prescot zu arbeiten - niemand anderes als der Thronerbe von Nova Scotia. Von verwöhnten Royals hält Silver gar nichts, doch Prescot entpuppt sich als äußerst charmant. Und schon bald merkt sie, dass sie nicht nur Prescot vor politischen Feinden und Paparazzi schützen muss, sondern insbesondere ihr eigenes Herz vor dem unwiderstehlichen Prinzen. Der Folgeband des Bestsellers KISS ME ONCE! Stella Tack, geb. 1995, absolvierte nach ihrem Schulabschluss eine therapeutische Ausbildung. Ihre Leidenschaft für mystische Magier, freche Feen, depressive Vampire, abenteuerlustige Zeitreisende, sexy Dämonen, und Bad Boys motivierte sie, selbst in die Computertasten zu hauen. Mit ein wenig Glück, viel Spaß und einer großen Portion Selbstironie schreibt sie seither ihre eigenen knisternden Lovestorys und actiongeladenen Romantic-Fantasy-Stoffe, mit dem sie letztendlich nicht nur sich selbst begeistern konnte. Mit 'Kiss me once', 2019 erschienen bei Ravensburger, landet sie einen Bestseller und erzielte beim Leserpreis 2019 der Lese-Community Lovelybooks in der Kategorie 'Jugendbuch - Belletristik' den 2. Platz. Mehr über die neusten Projekte, das quirlige Schreib- und Familienleben der Autorin gibt es auf www.stella-tack.com, Facebook und Instagram.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 448
    Erscheinungsdatum: 05.06.2020
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783473510672
    Verlag: Ravensburger Verlag
    Größe: 2703 kBytes
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Kiss Me Twice - Kiss the Bodyguard 2

Silver

"Ich bin was? "

"Du bist gefeuert, Silver."

"Wiederhol das bitte noch mal, Boss. Ich habe mich sicher verhört. Für mich hat das gerade danach geklungen, als hätte mich dieser Schnöselschwanz gefeuert."

"Dass du deinen Klienten Schnöselschwanz nennst, könnte einer der Gründe sein, aus denen er dich gefeuert hat!", bellte mein Chef.

Harry MacCain lehnte sich mit verschränkten Armen in seinem Sessel zurück. Das Kunstleder knarrte, während er mich streng musterte, und die Uhr an der Wand neben ihm tickte viel zu laut und anklagend. Ein Ventilator versetzte die künstliche Zimmerpflanze in hektisches Flattern. Mein Herz flatterte panisch mit. Nein, nein, nein! Ich durfte diesen Job nicht verlieren. Nicht schon wieder! Obwohl ich innerlich vor Panik durch den Raum rannte, zog ich von außen sichtbar nur meinen linken Mundwinkel herab. Wenn ich was draufhatte, dann das Resting Bitch Face. Tief atmete ich durch und hob den Blick von der ausgedruckten E-Mail, die Harry mir in die Hand gedrückt hatte. Nein, nein, nein!

Hinter Harry zog sich an der Gebäudeseite eine gläserne Wand entlang, durch die man einen Blick quer über Miami werfen konnte. Wie überall in der Stadt wurde alles von dichtem Verkehr eingeschlossen, während weiter hinten die Meeresbrandung gegen den Sandstrand schlug. Die Sonne brannte selbst durch das Fenster auf meiner Haut, und die Klimaanlage hatte Mühe, ein wenig kühle Luft zu erzeugen.

Ich starrte so lange auf das Gatorade-Werbeplakat an der Hauswand schräg gegenüber, bis ich mir sicher war, dass ich Harrys Zimmerpflanze nicht durchs Fenster pfeffern würde. Oder mich selbst.

"Und warum genau hat der Schnö...", setzte ich an, und Harry zog warnend eine Augenbraue hoch, "... hat Mr Langton", verbesserte ich mich, auch wenn der Name mehr wie ein Knurren klang, "mich rausgeschmissen?" Ich pustete mir eine lange Strähne meines beinahe weißen Haars aus dem Gesicht.

Harry seufzte, was ebenfalls eher wie ein Knurren klang. Auch wenn er nicht mein leiblicher Vater war, erinnerten mich Augenblicke wie dieser daran, dass Harry mich quasi großgezogen hatte. Und mit meinen knapp einsachtzig war ich auch wirklich groß geworden.

"Das hab ich Mr Langton auch gefragt", sagte Harry und sah mich scharf an. "Und stell dir vor, sein Assistent hat mir daraufhin eine Beschwerdeliste gefaxt, die fünfzehn Seiten umfasst."

Harry entknotete seine muskulösen Arme und schob mir eine graue Mappe über den gläsernen Schreibtisch zu. Ich schnappte mir das Ding, schlug es auf und starrte fassungslos hinein.

"Himmel, Harry! Er lässt dir so einen Bullshit faxen? Faxen?! Welcher normale Mensch macht denn so was noch? Hat der Typ keine E-Mail-Adresse?"

"Überbezahlte Assistenten von Schauspielern machen so was. Von Schauspielern, die es nebenbei nicht gut finden, wenn du ihnen die Nase brichst", erwiderte er trocken, und für eine Sekunde glaubte ich, so etwas wie Amüsement in seinen grünen Augen aufblitzen zu sehen.

Ich blickte auf und wusste, dass ich dabei weder zerknirscht noch reumütig aussah, sondern verdammt noch mal stolz. "Der Kerl war sturzbetrunken und hat mir an den Hintern gegrapscht", sagte ich. "Er kann froh sein, dass es nur seine Nase war, die ich getroffen hab."

"Das hab ich ihm auch erklärt", sagte Harry ruhig. "Was der einzige Grund dafür ist, dass du nur deinen Job verloren hast, anstatt zusätzlich eine Klage wegen Körperverletzung am Hals zu haben."

"Klage? Dieser ... Was? Ich atme zu laut? Harry, in diesem Wisch steht, dass er meine Atmung zu penetrant findet, wenn ich neben ihm stehe." Fassungslos hielt ich ihm die Zettel unter die Nase und tippte auf Punkt 8.

"Ich weiß. Ich habe alle fünfzehn Seiten gelesen", brummte Harry mit der Leidensmiene eines Mannes, der zu alt für diesen Scheiß war.

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