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Laura und das Siegel der Sieben Monde von Freund, Peter (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 15.01.2015
  • Verlag: hockebooks
eBook (ePUB)
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Laura und das Siegel der Sieben Monde

Das Abenteuer geht weiter: Um ihren Vater Marius aus dem Kerker des Schwarzen Fürsten zu befreien, muss Laura Leander das große Geheimnis um das Siegel der Sieben Monde entschlüsseln, das zu den großen Mysterien der Menschheitsgeschichte zählt. Obwohl ihre Freundin Kaja und ihr Bruder Lukas ihr wieder treu zur Seite stehen, scheint ihr Unterfangen aussichtslos: Ihr kluger Mentor Professor Morgenstern, der Direktor ihrer Internatsschule, wird nämlich verdächtigt, den blinden Bibliothekar eines geheimen Archivs ermordet zu haben, und kann ihr deshalb nicht helfen. Doch zum Glück gibt es da den Knappen Alarik, den es durch die Geheime Pforte aus Aventerra auf die Erde verschlagen hat: Er unterstützt Laura mit wertvollen Vorschlägen. Doch als Laura sich nach ebenso aufregenden wie gefährlichen Prüfungen schon am Ziel ihrer Wünsche wähnt, stellt der Schwarze Fürst Borboron sie vor die schwerste Wahl ihres Lebens: Sie muss sich zwischen dem Kampf für das Gute und dem Leben ihres Vaters entscheiden. Nur das Siegel der Sieben Monde kann ihr jetzt noch helfen - aber dessen Rätsel hat noch niemand gelöst ... "Fantastisch. Voller schöner Details und mächtig viel Spannung - Laura Leander ist unschlagbar!" (Bild am Sonntag) Die Fantasy-Reihe um die spannenden Abenteuer der Laura Leander erzählt die ebenso aufregende wie fantastische Geschichte eines eigentlich ganz normalen Mädchens. Eigentlich, denn an ihrem dreizehnten Geburtstag erfährt Laura, dass ihr seit Anbeginn der Zeiten eine ganz besondere Bestimmung zugedacht ist. Nur sie kann verhindern, dass die vom Schwarzen Fürsten Borboron angeführten Mächte des Dunklen, der Finsternis und des Bösen die Überhand gewinnen. Dies hätte die Vernichtung der Welt zur Folge, und zwar nicht nur die der unseren, sondern auch die von Aventerra, der Welt der Mythen ... Die Romanserie besteht aus sieben Bänden: - Laura und das Geheimnis von Aventerra - Laura und das Siegel der Sieben Monde - Laura und das Orakel der Silbernen Sphinx - Laura und der Fluch der Drachenkönige - Laura und der Ring der Feuerschlange - Laura und das Labyrinth des Lichts - Laura und der Kuss des schwarzen Dämons Bücher, so aufregend wie große Kinofilme: Peter Freund (Jahrgang 1952) arbeitete während seines Studiums der Publizistik, Politikwissenschaft und Soziologie als freier Journalist beim "Tagesspiegel" und beim "Sender Freies Berlin". Seit 1980 ist er in der Film- und Fernsehbranche tätig - zunächst als Leiter und Manager verschiedener Kinos, dann im Filmverleih und seit 1993 als Producer. Darüber hinaus ist er als Autor, Dramaturg und Produzent für zahlreiche Fernsehserien und -filme verantwortlich. Peter Freunds bisher größter Erfolg ist die "Laura Leander"-Reihe. Sie begeistert Kinder wie Erwachsene gleichermaßen, stürmte die Bestsellerliste und wurde in 22 Ländern weltweit veröffentlicht. Der "Focus" meint: "Was Harry Potter kann, kann Laura auch." Peter Freund lebt und arbeitet in Berlin, wo auch seine allerneueste Fantasy-Reihe spielt: "Guardians of Secret Powers".

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 480
    Erscheinungsdatum: 15.01.2015
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783957510501
    Verlag: hockebooks
    Größe: 879 kBytes
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Laura und das Siegel der Sieben Monde

6. Kapitel:
Die einsame Abtei

Die Rotkreuz-Klinik lag außerhalb von Hinterthur, in einem kleinen Tal, durch das sich ein Bach schlängelte. Das schnell dahinfließende Wasser war nicht gefroren, das muntere Gluckern war weithin zu hören. Direkt vor dem Krankenhaus hielt ein Bus, sodass die Freunde ohne Mühe dorthin gelangten.

Landemarkierungen auf der Wiese neben dem Hospital deuteten darauf hin, dass sie als Hubschrauberlandeplatz diente. Ein Krankenwagen mit Blaulicht fuhr die Rampe hoch, die zur Notaufnahme führte, und hielt mit quietschenden Reifen vor dem Eingang.

Die Schwester an der Rezeption war sehr freundlich. Ihr Name stand auf einem Schild, das in Brusthöhe an ihrem weißen Kittel befestigt war. Lächelnd blickte Schwester Claudia die jugendlichen Besucher an, die an den Empfangstresen traten. "Was kann ich für euch tun?"

Toll von Lukas, dass er den Namen des Blinden so schnell herausgefunden hat, dachte Laura und sagte: "Wir möchten zu Pater Dominikus. Können Sie uns bitte seine Zimmernummer sagen?"

"Pater Dominikus? Einen Moment." Die Schwester blätterte rasch durch die Patientenlisten, die auf dem Tresen vor ihr lagen. Schon Augenblicke später hatte sie den Gesuchten gefunden.

Er lag auf Zimmer dreizehn.

Das Krankenzimmer befand sich im Erdgeschoss. Als Laura an die Tür klopfte, erhielt sie keine Antwort. Sie klopfte erneut, etwas energischer als zuvor - doch wieder antwortete niemand. Vorsichtig drückte das Mädchen die Klinke hinunter und trat ein, nur um augenblicklich überrascht stehen zu bleiben. "Aber das gibt's doch nicht!"

"Was denn?" Lukas schob die Schwester zur Seite und betrat ebenfalls den Raum. Kevin folgte ihm, und so konnten die beiden Jungen endlich sehen, was Laura so sehr in Erstaunen versetzt hatte: Das einzige Bett war leer und von dem Mönch keine Spur zu entdecken.

Laura machte ein nachdenkliches Gesicht. "Das versteh ich nicht. Der Pater ist doch in der Belegliste verzeichnet. Was bedeutet, dass er noch nicht entlassen worden ist. Zumindest nicht offiziell."

Plötzlich stieg ein schrecklicher Verdacht in ihr auf: Was war, wenn die Dunklen wieder ihre Hände im Spiel hatten? Wenn sie den Mönch in ihre Gewalt gebracht und aus der Klinik entführt hatten?

Lukas blieb Lauras Beunruhigung nicht verborgen. "Was ist denn los?"

"Wir müssen rauskriegen, was mit Pater Dominikus passiert ist - und zwar schnell!"

Ohne die Antwort des Bruders abzuwarten, eilte Laura aus dem Zimmer. Im Flur erblickte sie einen jungen Mann mit schwarzen Rasta-Zöpfen, der unschwer als Pfleger zu erkennen war. Mit einem fröhlichen Pfeifen schob er einen Servierwagen vor sich her, auf dem Kaffeetassen und Teller mit Kuchenstücken standen.

Laura eilte auf ihn zu. "Entschuldigen Sie bitte, aber wissen Sie vielleicht, was mit dem Patienten aus Zimmer dreizehn passiert ist?"

Das Pfeifen verstummte. "Meinst du Pater Dominikus?", fragte der Pfleger freundlich.

"Ja."

"Der ist vor einer Viertelstunde abgeholt worden. Von einem netten älteren Herrn mit einem langen weißen Bart."

"Was?", entfuhr es Laura überrascht. "Kennen Sie zufällig den Namen des Mannes?"

"Tut mir leid." Der Pfleger zuckte bedauernd die Achseln.

Die Beschreibung aber, die er auf Lauras Bitte hin von dem Bärtigen abgab, beseitigte auch die letzten Zweifel: Es konnte sich um niemand anderen als den Direktor des Internats, Professor Aurelius Morgenstern, gehandelt haben.

"Wo er den Pater hingebracht hat, wissen Sie nicht?"

"Keine Ahnung. Pater Dominikus gehörte nicht zu meinen Patienten."

"Schade", sagte Laura enttäuscht. "Aber trotzdem vielen Dank."

Während sie an der Bushaltestelle warteten, rief Laura in Ravenstein an. Allerdings hatte sie nur die Nummer des Sekretariats in ihrem Handy gespeichert und musste darauf hoffen, dass der Professor sich zufällig im Büro des Internats a

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