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Laura und der Fluch der Drachenkönige von Freund, Peter (eBook)

  • Verlag: hockebooks
eBook (ePUB)
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Laura und der Fluch der Drachenkönige

Das vierte Abenteuer für Laura auf Aventerra: Der Schwarze Fürst Borboron hält noch immer Lauras Vater gefangen. Laura muss deshalb unbedingt das sagenumwobene Sterneneisen finden. Nur damit kann das zerbrochene Schwert Hellenglanz, eine unverzichtbare Waffe zur Verteidigung des Guten, wieder zusammengeschmiedet werden. Allerdings befindet sich das seltene Metall im Besitz der Drachenkönige von Aventerra, und diese schützen es durch einen bösen Fluch. Laura ist völlig verzweifelt und scheint hoffnungslos verloren. Erst als sie sich auf ihre besonderen Gaben besinnt, schafft sie es, ihren Vater zu befreien. Aber die beiden wähnen sich zu früh in Sicherheit: Denn plötzlich taucht der doppelköpfige Drache Gurgulius auf, der Laura mit abgrundtiefem Hass verfolgt. Bücher, so aufregend wie große Kinofilme: Peter Freund (Jahrgang 1952) arbeitete während seines Studiums der Publizistik, Politikwissenschaft und Soziologie als freier Journalist beim "Tagesspiegel" und beim "Sender Freies Berlin". Seit 1980 ist er in der Film- und Fernsehbranche tätig - zunächst als Leiter und Manager verschiedener Kinos, dann im Filmverleih und seit 1993 als Producer. Darüber hinaus ist er als Autor, Dramaturg und Produzent für zahlreiche Fernsehserien und -filme verantwortlich. Peter Freunds bisher größter Erfolg ist die "Laura Leander"-Reihe. Sie begeistert Kinder wie Erwachsene gleichermaßen, stürmte die Bestsellerliste und wurde in 22 Ländern weltweit veröffentlicht. Der "Focus" meint: "Was Harry Potter kann, kann Laura auch." Peter Freund lebt und arbeitet in Berlin, wo auch seine allerneueste Fantasy-Reihe spielt: "Guardians of Secret Powers".

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 425
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783957512338
    Verlag: hockebooks
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Laura und der Fluch der Drachenkönige

Für meinen Papa,
einen wahren Krieger des Lichts
1. Kapitel:
Das verwunschene Tal

Der Himmel spannte sich wie ein riesiges blaues Zelt über die Welt von Aventerra. Die Sonne stand hoch im Zenit und sandte sengende Strahlen auf das Fatumgebirge hinunter. Um die schroffen Gipfel flirrte die Hitze, und selbst in den engen Gebirgstälern war es unerträglich heiß. Auch in der Talsenke, die sich in die Ostseite des Gebirges fraß, herrschten Temperaturen wie in einem Backofen. Die Luft, die sich unter dem dichten Dach der Baumwipfel staute, war so feucht, dass die Blätter und Blüten des tropischen Dschungels glänzten wie von frischer Farbe überzogen.

Das braune Lederwams klebte Laura Leander am Oberkörper, und ihre Jeans waren so schwer, als seien sie mit Wasser vollgesogen. Nur mit Mühe konnte das Mädchen in der schwülen Luft atmen. Der Rucksack mit den drei Bruchstücken von Hellenglanz, dem Schwert des Lichts, lastete gleich einem Mühlstein auf seinem Rücken. Keuchend vor Anstrengung, zügelte es das Pferd. Sturmwind blieb sofort stehen. "Ho, mein Alter, ho", ächzte Laura. "Lass uns einen Augenblick verschnaufen."

Der Hengst bewegte träge den Kopf und ließ ein zustimmendes Schnauben hören. Auch sein Fell war von dunklen Schweißflecken gezeichnet, Schweif und Mähne troffen vor Nässe. Lauschend stellte der Schimmel die spitzen Ohren auf und spähte aus den großen schwarzen Pferdeaugen aufmerksam nach vorn, wo sich der schmale Pfad zwischen den Bäumen verlor.

Laura war der Erschöpfung nahe. Kraftlos hing sie im Sattel. Sie fühlte einen stechenden Schmerz in der Brust, ihre Lunge rasselte wie ein asthmatischer Blasebalg. Schwerfällig wischte sie sich das nasse Blondhaar aus der Stirn. Salzige Schweißtropfen rannen ihr in die Augen und brannten wie Feuer. Für einen Moment konnte Laura den Dschungelpfad, dem sie seit dem frühen Morgen folgte, nur durch einen wässrigen Schleier erkennen. Wie ein endloser Riesenwurm wand er sich durch die dicht stehenden Urwaldriesen, die ihn säumten. Fleischige Lianen schlängelten sich von Baum zu Baum, Moos und Flechten hingen wie grüne Speichelfäden von den Zweigen. Unterschiedlichste Schlingpflanzen mit üppigen, farbenprächtigen Blüten spannten sich gleich einem gigantischen Netz zwischen den überwucherten Stämmen, sodass es fast den Anschein hatte, als lauere irgendwo im Verborgenen eine mordgierige Spinne auf Beute.

Erneut holte Laura tief Luft. Der faulige Geruch raschen Werdens und Vergehens stieg ihr in die Nase, während unheimliche Laute an ihr Ohr drangen: ein Knacken und Knistern, untermalt von höhnischem Keckern und bedrohlichem Knurren. Waren das wilde Tiere, die, verborgen in der grünen Pflanzenwirrnis, auf sie lauerten? Oder wurde sie von den Schwarzen Kriegern Borborons verfolgt? Oder von anderen gefährlichen Geschöpfen, die ebenfalls im Dienst der Dunklen Mächte standen und sie daran hindern sollten, ihre große Aufgabe zu erfüllen? Beklommen sah Laura sich um. Wann bin ich endlich am Ziel?, fragte sie sich. Wie weit ist es denn noch bis zu diesem verwunschenen Tal, in dem der wundersame See verborgen sein soll?

Der See, der das Geheimnis des Lebens kennt!

Wie aus weiter Ferne wehte ein Laut an ihr Ohr. Er war kaum vernehmbar - und dennoch schien es Laura, als schwinge darin eine Warnung mit. Trotz der Hitze beschlich sie ein Frösteln. Gänsehaut prickelte über ihren Rücken. Laura hielt den Atem an und spähte nach oben. Der Himmel schien mit einem Mal endlos weit entfernt zu sein. Die steilen Felswände der Schlucht dagegen rückten plötzlich näher zusammen.

Das ist doch nicht möglich, oder?

Ich muss mich täuschen!

Ein banges Gefühl stieg in Laura auf. Alle Zuversicht, die sie noch vor Kurzem erfüllt hatte, war mit einem Schlag wie weggeblasen.

Ein ungeduldiges Schnauben riss das Mädchen aus den Gedanken. Sturmwind scharrte unruhig mit d

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