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Lesegören, Band 4: Emely - einfach abgefahren! von Schröder, Patricia (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 15.07.2016
  • Verlag: Planet Girl
eBook (ePUB)
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Lesegören, Band 4: Emely - einfach abgefahren!

Die Großstadt ruft - denn für Emely, Anna und Maylin geht es zum Schüleraustausch nach London. Kaum angekommen steht auch schon das erste Projekt an: Um Geld für einen guten Zweck zu sammeln, tüfteln Emely und ihre Freundinnen gemeinsam mit ihren englischen Austauschpartnerinnen an einer wohltätigen Aktion. Zickenalarm ist dabei noch das kleinste Problem, denn plötzlich tauchen auch noch Jonathan und Phineas auf und sorgen nicht nur bei Emely für reichlich Gefühlschaos ...

Patricia Schröder, 1960 geboren, lebt mit ihrem Mann und einer Handvoll Tieren auf einer Warft an der Nordsee. Ihr 'richtiger' Beruf ist Textildesignerin, noch lieber aber als Muster für Blusen, T-Shirts oder Krawatten denkt sie sich Geschichten für junge Mädchen aus, und so hängte sie ihren ersten Beruf vor einigen Jahren kurzerhand an den Nagel. Inzwischen gehört sie zu den erfolgreichsten und beliebtesten deutschen Kinder-und Jugendbuchautorinnen.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 192
    Erscheinungsdatum: 15.07.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783522653350
    Verlag: Planet Girl
    Größe: 3496kBytes
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Lesegören, Band 4: Emely - einfach abgefahren!

"Oh Mann!", stöhnt Maylin. "Irgendwie habe ich mir das viiieeel leichter vorgestellt."

Sie hält das dunkelblaue Kapuzenshirt, das sie gerade bearbeitet, hoch und betrachtet skeptisch ihr Werk.

Eine Handbreit unterhalb des Halsausschnitts prangt ein großes A aus knallgrünem Stoff, das sie mit einem orangen Faden in kleinen sauberen Stichen aufgenäht hat. Es sitzt nicht ganz in der Mitte und sieht auch ein wenig windschief aus, aber ich finde, das passt zu May. Außerdem ist es ihr allererster Nähversuch, und dafür ist er echt ziemlich gut gelungen.

Anna streicht sich eine rote Locke aus dem Gesicht und reckt den Daumen hoch.

"Sieht doch super aus!", lobt sie und schenkt Maylin ein strahlendes Lächeln.

"Deins ist besser", erwidert unsere Freundin nüchtern. "Und Emelys auch. Außerdem seid ihr schon fast fertig."

"Wir haben ja auch etwas mehr Übung", tröste ich sie.

"Oh Mann!", stöhnt Maylin ein weiteres Mal und verdreht die Augen. "Eigentlich wollte ich noch kleine Perlen in das A sticken. Aber ich glaube, das lasse ich lieber."

"Also, ich helfe dir gerne", bietet Anna sich sofort an.

"Ich natürlich auch", sage ich.

"Nee." May schüttelt den Kopf. "Wenn schon, denn schon. Ich hab ja nur drei Buchstaben", brummt sie, legt das Kapuzenshirt auf den Tisch zurück und greift nach einem geblümten Stoffrest. "Das werde ich ja wohl hinkriegen", setzt sie entschlossen hinzu.

"Klar tust du das", bekräftige ich. "Du hast ja noch zwei Tage Zeit. Anna und ich kümmern uns inzwischen schon mal um die Umgestaltung unseres Blogs."

Maylin nickt ein wenig frustriert.

"Eigentlich würde ich dabei auch gerne mitmachen", murmelt sie.

"Das kannst du ja noch", versichere ich ihr. "Anna und ich leisten die grobe Vorarbeit, und den Feinschliff erledigen wir später dann zu dritt."

"Hauptsache, die Hoodies werden rechtzeitig fertig", betont Anna. "Damit setzen wir ein echtes Zeichen."

"Ganz genau", pflichte ich ihr bei. "Wer weiß, ob Jane, Michelle, Franzi, Ann-Christin und die anderen aus der Klasse unseren Blog überhaupt beachten. Aber an den Kapu-Shirts können sie gar nicht vorbeischauen! Also ...", ich klopfe Maylin ermutigend auf die Schulter, "stell dir einfach vor, was unsere Klassenkameraden für Augen machen werden, wenn wir am Montag in der Schule auflaufen."

Auf Mays Gesicht breitet sich ein Strahlen aus.

"Joh", sagt sie, schnappt sich das große Papierschablonen-M und heftet es auf den Blumenstoff. "Mädels, das wird ein Spaß!"

Anna und ich sehen uns verstohlen an.

An einen Spaß glauben wir eigentlich eher weniger. Im Gegenteil. Vermutlich werden wir uns von den Oberzicken aus unserer Klasse jede Menge megadumme Sprüche anhören müssen.

Bisher galten Anna und ich in der Schule nämlich als so ziemlich untrennbare BFF, und darauf sind Jane, Michelle und Co. total neidisch. Ich bin sicher, sie gieren geradezu danach, dass wir uns mal so richtig fetzen - oder besser noch für immer zerstreiten. Seitdem wir hin und wieder auch mit May abhängen, stehen wir bei der Zickenriege jedenfalls extrem unter Beobachtung. Garantiert wäre es ein gefundenes Fressen für sie, wenn ausgerechnet Maylin Anna und mich auseinanderbringen würde.

Aber da können die Zicken lange warten!

Seit unserer gemeinsamen Ferienzeit an der Nordsee sind wir nämlich ein felsenfestes Dreiergespann. Und das soll ruhig jeder sehen! Vor allem diejenigen, die May schon seit Monaten mehr oder weniger offensichtlich dissen. - Bloß, weil sie ein bisschen spleenig ist!

"Was schätzt du, wie lange du noch brauchst?", fragt Anna mich.

Ich zucke die Achseln. "Weiß nicht. Vielleicht eine Stunde."

Ich habe für das E einen petrolfarbenen und für das M einen schwarz-weiß-karierten Stoff ausgewählt. Beide Buchstaben habe ich mit groben Stichen auf mein Kapuzenshirt geheftet, und nun bin ich gerade dabei, ihre Ränder mi

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