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Loving or Losing. Als du in mein Leben kamst von Savas, Anna (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 06.12.2018
  • Verlag: Impress
eBook (ePUB)
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Loving or Losing. Als du in mein Leben kamst

Wenn Liebe und Verlust nah beieinander liegen... Everly ist ganz und gar nicht begeistert davon, dass sie künftig mit Liam, dem arroganten und draufgängerischen Sohn von Familienfreunden, unter einem Dach leben soll. Aber als sie herausfindet, dass die kleine Buchhandlung ihrer Eltern kurz vor dem Aus steht, ist es ausgerechnet Liam, der ihr Hilfe verspricht. Während sie gemeinsam versuchen den Laden vor der Schließung zu bewahren, gelingt es ihm nach und nach, die schüchterne Everly aus ihrem Schneckenhaus zu locken. Doch gerade als sie glaubt, ihm wirklich vertrauen zu können, stößt er sie zurück. Nur langsam erfährt sie von Liams Vergangenheit und womit er zu kämpfen hat... //"Loving or Losing. Als du in mein Leben kamst" ist ein in sich abgeschlossener Roman.// //Weitere bewegende Liebesgeschichten der Erfolgsautorin Anna Savas: -- Forbidden Love Story. Weil ich dir begegnet bin -- Heartbroken Kiss. Seit du gegangen bist// Anna Savas wurde 1993 in Herne geboren und studierte Komparatistik und Geschichte in Bochum. Schon als junges Mädchen entdeckte sie ihre Liebe zu Büchern und dem Verfassen eigener Geschichten, die immer länger wurden, bis schließlich ihr erster Roman entstand. Mit dem Schreiben bringt sie Ordnung in ihr Gedankenchaos, daher würde sie das Haus nie ohne ihr kleines Notizbuch verlassen.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 400
    Erscheinungsdatum: 06.12.2018
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783646604757
    Verlag: Impress
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Loving or Losing. Als du in mein Leben kamst

Kapitel 1

Everly

Das Blut rauschte mir in den Ohren, ich fühlte meinen Herzschlag in jeder Faser meines Körpers, während ich versuchte zu begreifen, was hier gerade vor sich ging.

"Everly, jetzt sag doch was!"

Ambers besorgte Stimme riss mich brutal zurück in die Realität. Ich blinzelte, mein Blick klärte sich und ich sah, dass sie mich mit hochgezogenen Augenbrauen musterte.

Ich suchte vergebens nach der Sorge in ihrem Blick, die ich gerade noch zu hören geglaubt hatte und mir wurde klar, dass Amber sich gar nicht dafür interessierte, ob es mir gut ging. Sonst hätte sie sich während der letzten Wochen vollkommen anders verhalten.

Wir saßen in einem kleinen Eiscafé in der Innenstadt. Dort gab es zwar das beste Eis der Welt, ich ging jedoch trotzdem nicht gerne hierhin. Mir war hier alles zu viel, es war zu laut und meistens vollkommen überfüllt. Was Amber wusste. Trotzdem hatte sie das Café als Treffpunkt vorgeschlagen. Noch dazu war heute einer der wenigen heißen, sonnigen Tage in diesem Sommer, sonst hatte es fast nur geregnet. Deswegen saßen um uns herum noch mehr Menschen als üblich und mein Eis war in den letzten Minuten zu einer undefinierbaren Masse zusammengeschmolzen.

Ich brachte noch immer kein Wort heraus und weil das Schweigen zwischen uns von Minute zu Minute unangenehmer wurde, brach Amber es schließlich. Wie jedes Mal.

"Hör zu, ich weiß, dass du ihn nicht magst und es tut mir ehrlich leid, dass ich dir noch nichts davon erzählt habe, aber es ist einfach so passiert. In den letzten Wochen war so viel los, dass ich einfach nicht dazu gekommen bin", sagte sie, klang aber gar nicht so, als würde ihr irgendwas leidtun. Und dass die Sache mit ihr und Jay einfach so passiert war, bezweifelte ich doch ganz stark.

In den Sommerferien geschah absolut gar nichts einfach so . Die meisten Leute aus der Schule bekam man in den Ferien gar nicht zu Gesicht, weil sie es sich in Ferienlagern oder an Stränden gut gehen ließen. Und das wiederum bedeutete, dass Amber und Jay sich verabredet haben mussten. Meine kombinatorischen Fähigkeiten waren wirklich genial. Fast hätte ich die Augen über mich selbst verdreht. Doch dann setzte mein Herz einen Schlag aus, als ich erkannte, was das Ganze bedeutete: Amber hatte mich die ganzen Ferien für Jay versetzt. Einen Jungen, den ich absolut nicht leiden konnte. Er war zu glatt, zu charismatisch und hatte immer einen blöden Spruch auf den Lippen. Von Anfang an hatte ich ein komisches Gefühl gehabt was Jay anging, ich konnte nicht einmal genau sagen, wieso. Denn abgesehen von mir mochte ihn beinahe jeder an der Schule. Noch vor ein paar Wochen war Amber auch meiner Meinung gewesen, aber so schnell konnte sich das ändern, wenn plötzlich einer der beliebtesten Jungen der Schule auf einen stand. Aber damit hätte ich leben können. Vielleicht hätte ich Jay sogar gemocht, wenn ich mich mal richtig mit ihm unterhalten hätte. Doch dazu würde es nicht mehr kommen, das wusste ich.

Mit großen Augen starrte ich Amber an und mir wurde klar, dass ich dieses Mädchen gar nicht mehr kannte. Die Amber von früher hätte sich nie so verhalten. Sie hätte mir alles erzählt und sich auch niemals wochenlang nicht bei mir gemeldet.

Amber und ich waren seit der ersten Klasse beste Freundinnen gewesen, wir hatten unsere gesamte Kindheit miteinander verbracht, bis wir auf die weiterführende Schule gekommen waren. Fast wären wir in diesem Jahr getrennt worden. Ambers Eltern hatten beschlossen sie auf eine Privatschule zu schicken, weil sie glaubten, so hätte sie bessere Chancen für ihr späteres Studium. Außerdem hatten sie das nötige Kleingeld dafür, also warum nicht? Für mich war der Gedanke, meine Teenie-Zeit ohne Amber durchstehen zu müssen, unerträglich gewesen. Sie war meine einzige Freundin, die Einzige, die mich wirklich kannte und die damit klarkam, dass ich so still und schüchtern war. Ich hatte mich imme

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