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Magic Diaries. Magische Sechzehn Magic Diaries Bd. 1 von Arold, Marliese (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 10.10.2012
  • Verlag: arsEdition GmbH
eBook (ePUB)
10,99 €
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Magic Diaries. Magische Sechzehn

Eben waren sie noch ganz normale Mädchen, doch mit einem Mal geschehen eigenartige Dinge: Victoria wacht plötzlich drei Tage später in der Zukunft auf, Stella kann scheinbar mit ihrer Gedankenkraft das Verhalten anderer beinflußen und Mary-Lou? Ihr begegnet nachts niemand Geringeres als der Geist ihres toten Bruders. Die Erklärung liegt auf der Hand: Die drei sind verrückt geworden! Oder? Da erhält Victoria ein 16 Jahre altes Tagebuch. Die Schrift der Aufzeichnungen ist ... ihre eigene! Können die mysteriösen Seiten klären, was im Dunklen verborgen liegt? Und wer sind die unheimlichen Watcher, die jeden ihrer Schritte zu beobachten scheinen? Die neue Serie von Marliese Arold - ein Muss für alle Magic Girls-Fans!

Marliese Arold wurde als jüngstes Kind von drei Geschwistern in Erlenbach am Main geboren. Das Nesthäkchen entdeckte sehr früh seine Liebe zu Geschichten und konnte von Büchern nicht genug bekommen, aber Bücher waren knapp. Um Abhilfe zu schaffen, beschloss Marliese Arold kurzerhand, selbst zu schreiben. Über hundert Geschichten hat die Autorin seither geschrieben.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 240
    Erscheinungsdatum: 10.10.2012
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783760791517
    Verlag: arsEdition GmbH
    Serie: Magic Diaries 1
    Größe: 2008 kBytes
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Magic Diaries. Magische Sechzehn

Piep piep piep piep piep piep piep piep

Oh nein! Victoria wälzte sich mühsam vom Bauch zur Seite und tastete nach dem Wecker. Wo war denn das blöde Ding? Da, der Knopf. Endlich Schweigen.

Victoria gab einen zufriedenen Laut von sich und bettete ihren Kopf wieder auf das Kissen. Schwarze Seide. Ihre Mutter hatte sich schrecklich über die Bettwäsche aufgeregt. Aber Victoria liebte Schwarz. Am liebsten hätte sie die Wände ihres Zimmers schwarz gestrichen, doch Mum hatte gedroht, sie rauszuwerfen, wenn sie das tat. Victoria seufzte. Sie blinzelte. Ein paar Sonnenstrahlen stahlen sich durch die Ritzen ihrer Jalousie und wärmten ihren Arm.

Victoria genoss das Gefühl. Dann bewegte sie ihren Arm, und ihr Blick landete auf einem Drachentattoo, das ihre rechte Schulter und den Oberarm zierte.

Sie brauchte einige Sekunden, um zu begreifen, was sie da sah. Es war ein wunderschönes Tattoo. So eines hatte sie sich schon lange gewünscht, und inzwischen hatte sie das Geld dafür fast zusammen.

Moment!

Victoria schnellte hoch und starrte ungläubig ihren Arm an. Sie wischte mit dem Finger darüber. Es war echt, kein Fake. Ein Drache, mit vier Füßen und rotem Auge, den edlen Kopf nach rechts gedreht. Die Schwanzspitze endete kurz vor ihrer Ellenbeuge. Perfekt!

Aber warum zum Teufel konnte sich Victoria nicht daran erinnern, wie sie sich das Tattoo hatte stechen lassen?

Sie schwang die Beine über die Bettkante und kämpfte dabei gegen das aufsteigende Panikgefühl an.

Gedächtnislücke? Filmriss? Hatte ihr jemand Drogen gegeben? Oder war sie einfach noch gar nicht wach, sondern träumte ihren Traum weiter?

Draußen zwitscherten die Vögel. Spatzen balgten sich laut in der Kastanie vor ihrem Fenster. Victoria stand auf, zog die Jalousie hoch und atmete tief die Morgenluft ein. Die Kastanie blühte, Victoria roch den Duft. Bienen summten um die rosa Blütenstände.

Alles wie immer. Ganz normal und sehr real.

Victoria drehte sich um und betrachtete die Wand über ihrem Schreibtisch. Dort hing ein riesiges Bild, genauer eine große Schwarz-Weiß-Fotografie. Sie zeigte Victoria mit ihren schwarzen Haaren und den stark geschminkten Augen, bleich wie ein Vampir, in Gothic-Klamotten, eine schwarze Braut. Ruben, ein Junge aus der Zwölften, hatte das Bild gemacht. Er war ein toller Fotograf und wusste, worauf es ankam.

Victorias Blick wanderte weiter, zu der Schatulle, in der sie ihren Silberschmuck aufbewahrte. Sie trat an den Tisch und fing an, ihre Lieblingsringe überzustreifen. Alles fühlte sich völlig normal an. Sie betrachtete sich im Spiegel. Ein wenig zerknautscht sah sie aus, das war alles. Das kurze schwarze Nachthemd mit den Spaghettiträgern trug sie am liebsten. Keine dicken Lider von irgendwelchen Alkoholexzessen. Warum also dann der Filmriss?

Das Tattoo war auch im Spiegel gut zu sehen. Saubere Arbeit, tadellos gestochen. Einer Eingebung folgend, stürzte Victoria zu ihrer Nachttischschublade, zog sie auf und holte die silberne Dose heraus, in der sie ihr Erspartes aufbewahrte. Die Dose war leer, das Geld weg.

Klar, so ein Tattoo bekam man ja nicht umsonst.

Victoria stellte die Dose zurück. Noch einmal strengte sie ihr Gehirn an, aber da war nicht die klitzekleinste Erinnerung. Sie wusste natürlich, wo der Tattoo-Laden war und wie er aussah. Aber sie hätte schwören können, dass sie nicht dort gewesen war, um sich ein Drachentattoo stechen zu lassen!

Mann, das ist ja völlig verrückt! Sie schüttelte ihren Kopf, dann stürzte sie ins Badezimmer. Aber selbst unter der heißen Dusche ließ sich das ungute Gefühl nicht a

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