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Magic Girls - Das magische Amulett Magic Girls Bd. 2 von Arold, Marliese (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 06.09.2011
  • Verlag: arsEdition GmbH
eBook (ePUB)
5,99 €
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Magic Girls - Das magische Amulett

Im Band 2 der 'Magic Girls' muss Elena dem dunklen Geheimnis auf die Spur kommen, das sich hinter dem magischen Amulett verbirgt. Es gehört ihrem Vater, der in einen Leguan verwandelt worden ist. Besitzt das Amulett genügend Kräfte, um den Vater von seiner Tiergestalt zu erlösen? Aber nicht nur die dunklen Seiten der Magie beschäftigen die Magic-Girls Elena und Miranda in ihrem Hexil in der Menschenwelt. Auf einem Schulball setzen sie unvorsichtig ihre Zauberkräfte ein. Jetzt droht ihre Tarnung aufzufliegen. Wird man den Hexen auf die Spur kommen? Jetzt als E-Book für alle Magic Girls Fans!

Marliese Arold wurde als jüngstes Kind von drei Geschwistern in Erlenbach am Main geboren. Das Nesthäkchen entdeckte sehr früh seine Liebe zu Geschichten und konnte von Büchern nicht genug bekommen, aber Bücher waren knapp. Um Abhilfe zu schaffen, beschloss Marliese Arold kurzerhand, selbst zu schreiben. Über hundert Geschichten hat die Autorin seither geschrieben.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 176
    Erscheinungsdatum: 06.09.2011
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783760763934
    Verlag: arsEdition GmbH
    Serie: Magic Girls 2
    Größe: 2459 kBytes
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Magic Girls - Das magische Amulett

Am nächsten Morgen war Elena so müde, dass sie schon beim Frühstück beinahe wieder eingeschlafen wäre. In der Nacht war sie mehrfach von Amormagie gestört worden diesmal waren zwei weiß gekleidete Nonnen an ihr Bett getreten, gleich drei Mal hintereinander, jeweils im Abstand von einer halben Stunde. Danach hatte Elena kaum noch schlafen können. Sie hatte ständig über den Liebesbrief nachgegrübelt. Erst gegen Morgen war sie wieder eingeschlummert und dann hatte der Wecker geklingelt.

»Post für euch, Mädels!«, verkündete Mona fröhlich, die gerade aus dem Keller gekommen war. Sie ließ zwei große Umschläge auf den Frühstückstisch fallen. »Die neuen Lektionen für euer Hexendiplom sind da! Viel Spaß beim Lernen, ihr beiden!«

Elena stöhnte. »Schon wieder neue Lektionen. Wir sind mit den alten noch nicht durch.«

Miranda schob ihre Müslischüssel zur Seite, öffnete den Umschlag und blätterte neugierig die Unterlagen durch. Elenas Aufmerksamkeit aber galt Mona, die mit der Hexenpost drei Pakete bekommen hatte und gerade dabei war, sie aufzuschlitzen.

Der magische Briefkasten befand sich unten im Keller, hinter einer feuerfesten Klappe. Normalerweise kratzte der Kaminkehrer dahinter den Ruß heraus, und kein normaler Mensch wäre auf die Idee gekommen, dass das dunkle Loch ein Portal war, das zwei Welten miteinander verband. Durch dieses Portal konnte man sowohl Post empfangen als auch aufgeben. Wenn man nachsehen wollte, ob man Post bekommen hatte, dann musste man die Klappe öffnen, mit den Fingernägeln den Drudenfuß an der Wand daneben nachfahren und dabei einen Spruch aufsagen:

»Weltentor, so öffne dich!

Hast du heute Post für mich?«

Sogleich erschien in der Öffnung ein kaltes blaues Feuer, und in der Regel purzelten dann etliche Pakete und Briefe durch den Kamin herab. Gab es keine Post, ertönte ein melodischer Dreiklang, und eine tiefe Männerstimme sagte: »Es tut mir leid, ich habe heute nichts für Sie.«

Wenn Miranda einen Brief oder ein Paket an ihre Eltern in die Hexenwelt schicken wollte, dann legte sie ihre Post in die Öffnung, aktivierte durch Kratzen den Drudenfuß an der Wand und sagte:

»Weltentor, ich bitte dich,

leit weiter diese Post für mich!«

Besonders Großmutter Mona nutzte den Welten übergreifenden Versandservice. Schon in der Hexenwelt hatte sie oft und gerne Dinge bestellt, aber hier in der Menschenwelt tat sie es fast täglich angeblich, um den Anschluss nicht zu verpassen. Elena vermutete insgeheim, dass ihre Oma kaufsüchtig war. In der Menschenwelt konnte sie ihrem Kaufrausch frönen, ohne allzu sehr aufs Geld achten zu müssen. Da das Forschungsprojekt eine sehr wichtige Angelegenheit war, wurde es vom Landeszauberamt großzügig unterstützt, und die Bredovs lebten jetzt viel luxuriöser als noch vor kurzer Zeit, an die sich Elena nur schaudernd zurückerinnerte.

Sogar sonntags trafen Lieferungen ein, beispielsweise Zutaten für Zaubertränke und -salben, die Mona anmischen wollte. Oder es kam das neueste Hexenmagazin, in dem man sich über die aktuellen Modetrends informieren konnte.

An diesem Tag hatte Mona ein Set Spitzenunterwäsche, einen seidenen Morgenmantel und ein Paar violette Netzstrümpfe erhalten. Sie hielt die Wäsche kritisch gegen das Licht.

»Angeblich sollen die Sachen durch einen starken Zauber strahlenbeständig sein«, murmelte sie. »Ihr wisst ja, dieser schreckliche Elektrosmog, mit dem die Menschen alles v

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