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Magic Girls - Die große Prüfung Magic Girls Bd. 5 von Arold, Marliese (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 06.09.2011
  • Verlag: arsEdition GmbH
eBook (ePUB)
5,99 €
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Magic Girls - Die große Prüfung

Magic Girls: Mystery-Fantasy Leseabenteuer für Mädchen. Im 5. Band der Magic Girls schweben die Hexenmädchen Elena und Miranda in großer Gefahr. Spannung, Liebe und Freundschaft - große Gefühle machen das weitere Abenteuer spannend wie alle anderen Bücher der Magic Girls - Reihe. Kurz vor dem Hexendiplom geraten Mirandas Zauberkräfte völlig außer Kontrolle. Wird sie etwa von schwarzer Magie beeinflusst? Elena ist verzweifelt. Wie soll sie verhindern, dass ihre Freundin eine gefährliche Richtung einschlägt und die Seiten wechselt? Jetzt kann nur noch einer helfen - der junge Zauberer Eusebius ... Jetzt als E-Book für alle Magic Girls-Fans!

Marliese Arold wurde als jüngstes Kind von drei Geschwistern in Erlenbach am Main geboren. Das Nesthäkchen entdeckte sehr früh seine Liebe zu Geschichten und konnte von Büchern nicht genug bekommen, aber Bücher waren knapp. Um Abhilfe zu schaffen, beschloss Marliese Arold kurzerhand, selbst zu schreiben. Über hundert Geschichten hat die Autorin seither geschrieben.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 176
    Erscheinungsdatum: 06.09.2011
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783760786889
    Verlag: arsEdition GmbH
    Serie: Magic Girls 5
    Größe: 2615 kBytes
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Magic Girls - Die große Prüfung

Und, denkst du noch immer an ihn?«

Miranda, die die ganze Zeit vor sich hin gestarrt hatte, wandte den Kopf. »Wen meinst du, Elena?«

»Na, Eusebius natürlich«, antwortete Elena und hob einen Stapel Blätter auf, die auf den Boden gerutscht waren. Auf dem Deckblatt stand:

Lektion 23: Schutzzauber und magische Amulette
und wie man ihre Macht bricht.

»Ich habe dir doch gesagt, dass ich versuche, ihn zu vergessen«, antwortete Miranda, ohne zu zögern. »Jedenfalls so lange, bis wir das Hexendiplom abgelegt haben. Ich kann mir nicht leisten, verliebt und abgelenkt zu sein. Schließlich will ich die Prüfung bestehen.«

»Ich bewundere dich«, sagte Elena anerkennend. »Wie du das nur schaffst! Wenn ich etwas vergessen will, dann muss ich erst recht daran denken.«

»Ich kontrolliere eben meine Gedanken«, sagte Miranda.

»Und wie machst du das?«, fragte Elena.

»Immer wenn ich an Eusebius denken will, konzentriere ich mich auf etwas anderes.« Miranda schluckte. »Ich stelle mir vor, ich sitze in meinem Zimmer. Eusebius klopft an die Tür. Ich will ihn aber nicht sehen. Ich stehe auf und verriegle das Schloss. Dann setze ich mich auf mein Bett, zaubere mir meine Lieblingsmusik und einen riesigen Eisbecher. Während ich das Eis auslöffle, sage ich das Hexeneinmaleins rückwärts auf. Eusebius wird es vor der Tür zu langweilig, er gibt auf und geht.« Sie blickte Elena an. »Diese Technik nennt man Visualisieren

»Visualisieren«, wiederholte Elena skeptisch. »Und das funktioniert?«

»Meistens.« Miranda holte tief Luft. »Ich gebe mir jedenfalls Mühe. Ich kann es mir jetzt einfach nicht erlauben, verliebt zu sein, obwohl obwohl Eusebius wirklich total nett ist.« Ihre Stimme schwankte. »Aber der Zeitpunkt passt einfach nicht. Du weißt ja, was mit uns Hexen passiert, wenn wir verliebt sind. Unsere Zauberei gerät völlig außer Kontrolle. Und dann ist ja auch noch die Sache mit der blöden Amormagie damit auch jeder im Haus merkt, was mit einem los ist.« Sie seufzte tief.

Elena nickte. Ihre Schwester Daphne war ständig verliebt und produzierte mindestens einmal pro Woche nachts Amormagie. Dann geisterten merkwürdige Gestalten durchs Haus und störten den Schlaf der anderen Bewohner. Gefährlich waren diese Geister nicht, sondern nur lästig. Sie bestanden ja aus reiner Fantasie, ausgelöst durch lebhafte Träume der verliebten Hexe, und platzten in der Regel, wenn man sie ansprach.

»Ich muss Abstand zu Eusebius halten, bis ich die Prüfung hinter mir habe«, murmelte Miranda. »Natürlich besteht die Gefahr, dass er dann vielleicht nichts mehr von mir wissen will.« Sie verzog schmerzhaft den Mund. »Das ist eben mein Risiko. Aber anders geht es nicht. Ich muss das Examen bestehen. Außerdem habe ich manchmal das Gefühl, dass es mir nicht richtig gut geht. Ich vermute, dass es noch immer mit dem Fluch zusammenhängt, den Mafaldus in meine Richtung geschleudert hat, als wir an der Versammlung der Schwarzen Zauberkutten teilgenommen haben.«

Visualisieren

Technik, um sein eigenes Verhaltung unter Kontrolle zu bringen und ungewollte Angewohnheiten abzulegen. Man stellt sich eine Szene vor und malt sich bildhaft aus, wie sie ablaufen soll. Unerwünschte Dinge oder Personen verschwinden aus dem Gesichtsfeld und somit aus dem Leben. Visualisieren ist eine Art von Selbsthypnose.

Miranda und Elena hatten Leon Bredov, Elenas Vater, geholfen, den mächtigen Zauberer Mafaldus

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