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Magic Girls - In geheimer Mission Magic Girls Bd. 7 von Arold, Marliese (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 06.09.2011
  • Verlag: arsEdition GmbH
eBook (ePUB)
5,99 €
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Magic Girls - In geheimer Mission

Die Lage der Magic Girls wird zunehmend brenzliger, nachdem der Schwarzmagier Mafaldus Horus in den Besitz eines wertvollen Buchs gelangt ist. Elenas Vater und der junge Hexer Eusebius begeben sich auf geheime Mission um dem bösen Zauberer endlich das Handwerk zu legen. Doch auch Elena und Miranda verlassen das 'Hexil' und machen sich auf die Jagd, denn Miranda bangt um ihre Liebe... Für alle Lesehungrigen ab 10 Jahren, die fantastisches lieben - jetzt als E-Book!

Marliese Arold wurde als jüngstes Kind von drei Geschwistern in Erlenbach am Main geboren. Das Nesthäkchen entdeckte sehr früh seine Liebe zu Geschichten und konnte von Büchern nicht genug bekommen, aber Bücher waren knapp. Um Abhilfe zu schaffen, beschloss Marliese Arold kurzerhand, selbst zu schreiben. Über hundert Geschichten hat die Autorin seither geschrieben.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 176
    Erscheinungsdatum: 06.09.2011
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783760786926
    Verlag: arsEdition GmbH
    Serie: Magic Girls 7
    Größe: 2837 kBytes
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Magic Girls - In geheimer Mission

Das sind aber schöne Besen«, sagte Jeremias Bredov zu dem Baumarkt-Verkäufer, der gerade neben dem Eingang die Einkaufswägen ineinanderschob. »Wo kann man die denn hier ausprobieren?«

Der junge Mann mit dem grünen Kittel deutete fahrig auf den asphaltierten Platz vor der Tür. »Na ja hier. Aber die Besen kehren alle gut.«

Über den Besen klebte ein schreiend gelbes Plakat mit der roten Aufschrift SONDERANGEBOT. Jeremias nahm einen der Besen in die Hand und klemmte den Stiel zwischen die Beine.

»Der fliegt ja gar nicht!«, sagte er dann enttäuscht und stellte den Besen wieder zurück.

Der Verkäufer hielt irritiert in seiner Arbeit inne. Auf seiner Miene spiegelte sich erst Verblüffung, dann erschien aber ein Lächeln.

»Kleiner Scherz, wie?«

»Nein, das ist kein Scherz«, wetterte Jeremias los. »Ich habe ein Recht auf anständige Ware, und dieser Besen ist einfach « Er hielt inne, weil ein kleiner Junge ungeduldig an seiner Hose zupfte. »Was ist denn, Rufus?«

Rufus hatte sich inzwischen einen der Kinderbesen geschnappt, die neben den großen Besen standen.

»Guck mal, Opa, ich weiß, wie es geht!« Er setzte sich rittlings auf den kleinen Besen, schnippte mit den Fingern und zog die Knie an. Seine Füße schwebten jetzt einige Zentimeter über dem Boden, ohne dass er sich irgendwo sonst festhielt.

Der Verkäufer starrte den Jungen ungläubig an. Schweißperlen bildeten sich auf seiner Stirn.

»Aber das ist äh äh He, Kleiner, wie machst du das?«

Rufus beachtete den Mann gar nicht. Ganz konzentriert saß er auf dem Besenstiel und balancierte das Gleichgewicht aus.

»Soll ich jetzt mal höher fliegen, Opa?« Seine klare Stimme war deutlich zu hören.

Auch von Elena, die sich ein Stück weiter in der Gartenabteilung des Baumarkts bei den Blumen umgesehen hatte. Als sie sich umwandte, konnte sie erkennen, wie ihr kleiner Bruder auf einem Kinderbesen etwa einen halben Meter in der Luft schwebte, nicht sehr hoch, aber doch genug, um aufzufallen. Der Besen schien sich nicht entscheiden zu können, ob er vorwärts oder rückwärts fliegen sollte, und verharrte deswegen auf der Stelle.

Elena sah, wie die Kinnlade des Verkäufers nach unten klappte. Jeremias dagegen betrachtete stolz seinen Enkel, der vor ihm in der Luft schwebte.

»Sehr gut, Rufus! Jetzt musst du ihn nur noch irgendwie vorwärtstreiben «

An dieser Stelle entschied Elena, dass es höchste Zeit war, einzugreifen und zu verhindern, dass noch mehr Leute das ungewöhnliche Schauspiel bemerkten. Schnell lief sie zu ihrem Bruder, packte ihn am Arm und zog ihn auf den Boden. Dann nahm sie ihm den Besen weg und stellte ihn wieder zu den anderen.

»Typisch!«, murmelte sie dann in Richtung des Verkäufers, der noch immer mit offenem Mund dastand. »Seit mein Bruder Leichtathletik macht, nützt er jede Gelegenheit, um zu üben. So ein Besen eignet sich sehr schlecht zum Stabhochsprung, Rufus! Außerdem ist ein Baumarkt kein Sportplatz!«

»Stabhochsprung?«, wiederholte Rufus verständnislos, aber Elena zwinkerte ihm heftig zu und er hielt daraufhin den Mund. »Aber aber « Der Verkäufer deutete auf die Stelle, an der Rufus zuvor in der Luft geschwebt war. »Er hat gar nicht den Boden berührt Das ist doch nicht möglich!«

»Natürlich nicht«, stimmte Elena dem Mann zu. »Es gibt ja schließlich die Schwerkraft!«

Der Verkäufer lächelte verkrampf

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