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Magic Maila Verhext noch mal! von Arold, Marliese (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 07.02.2020
  • Verlag: Edel:Kids Books
eBook (ePUB)
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Magic Maila

Band 1 Mit einem riesigen Knall beginnt das Chaos in Mailas Leben. Als ihrer Oma Luna beim Brauen von Jungbrunnenlikör der Hexenkessel explodiert, können etliche magische Wesen und Gegenstände aus dem Zauberladen der Familie ausbüxen. Und zwar in die Menschenwelt! Die weitgereiste Tante Juna versucht ihr Bestes, um die Ausreißer zurückzubringen. Aber allein schafft sie es nicht. Jetzt muss die 13-jährige Maila helfen, die als Einzige der Familie ebenfalls in die Menschenwelt reisen kann. Zaubern ist dabei allerdings streng verboten. Genauso wie Verlieben. Eigentlich. Denn Herzensdinge haben - genau wie Zaubereien - den Hang, aus dem Ruder zu laufen ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 240
    Erscheinungsdatum: 07.02.2020
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783961291564
    Verlag: Edel:Kids Books
    Größe: 2312 kBytes
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Magic Maila

Punkt sechs flog das Türchen der Kuckucksuhr auf. Ein grellbunter Vogel stürzte so heftig heraus, dass er sich einmal überschlug. Mühsam kletterte er wieder auf die Stange und flötete mit silberheller Stimme:

"Werte Kundschaft, leider schließen wir gleich. Bitte gehen Sie zum Bezahlen an die Kasse. Wir wünschen Ihnen einen schönen Abend und hoffen, Sie bald wieder bei uns begrüßen zu dürfen."

Die 13-jährige Maila, die an der Ladentheke saß und Hausaufgaben machte, sah von ihrem Heft auf. "Danke, Wilbur! Aber es ist sowieso kein Kunde gekommen. Den ganzen Nachmittag nicht." Sie seufzte.

Wilbur blickte nach links und nach rechts. "Stimmt!", piepste er. Er stieß sich von der Stange ab und flatterte auf Mailas Schulter. "Schade. Warum kommen denn keine Leute mehr? Wir haben doch die allerschönsten Zaubersachen!"

"Ach, Wilbur!" Maila schlug ihr Heft zu. Mit Wilbur auf der Schulter konnte sie sich ohnehin nicht mehr konzentrieren. Der bunte Kuckuck hielt allzu gern ein Schwätzchen. "Das habe ich dir doch schon erzählt. In der Möchtegern-Straße hat dieses große Zauberei-Kaufhaus MacMagic aufgemacht. Die haben dort ein Riesenangebot und verkaufen die Sachen auch noch viel billiger als wir."

Wilbur plusterte sich auf. "Das ist ziemlich doof, oder?"

Maila nickte. Heute nach dem Unterricht war sie extra an dem Kaufhaus MacMagic vorbeigegangen und hatte beobachtet, wie etliche ihrer Stammkunden im Eingang verschwanden, während andere mit vielen Tüten in den Händen wieder herauskamen. Außerdem hatte Maila neben der Tür einen magischen Finger an der Wand entdeckt. Dieser lockte die Leute an wie ein Magnet. Das war unlautere Zauberei und eigentlich verboten. Eigentlich. Inzwischen hatte der Bürgermeister eine Verordnung erlassen, der zufolge die kleineren Läden keinen magischen Finger verwenden durften. Nur die kleinen.

Läden wie zum Beispiel der Zauberladen Wünsch dir was , der schon seit vier Jahrhunderten Mailas Familie gehörte. Opa Orpheus fürchtete, dass die Tage des kleinen Ladens gezählt waren und sie in einigen Wochen schließen mussten. Außer, sie hatten sehr, sehr bald eine wahnsinnig tolle Idee, wie sie ihren Laden aufpeppen konnten.

Für wahnsinnig tolle Ideen war normalerweise Maila zuständig, aber all ihre bisherigen Vorschläge waren vom Familienrat abgeschmettert worden.

"Einen Tag in der Woche könnten die Leute umsonst bei uns einkaufen", war eine von Mailas Ideen gewesen.

"Aber Maila, dann kommen die Leute an diesem Tag zu uns und räumen die Regale leer", hatte Damian Espenlaub, Mailas Vater, gemeint. "Und an den anderen Tagen kaufen sie wieder bei MacMagic. "

"Hm." Maila hatte überlegt. "Und wenn wir unseren besten Kunden einen Gutschein für eine Reitstunde auf einem Einhorn schenken?"

"Genau diese Idee hatte MacMagic auch schon", hatte Alma Espenlaub, Mailas Mutter, geantwortet. "Eine Gratis-Reitstunde für einen Einkauf ab zweihundert Hexengulden."

"Und wenn wir einen Gutschein ab hundert Hexengulden ausgeben?", hatte Maila vorgeschlagen.

"Liebes, eine Einhorn-Reitstunde kostet hundert Hexengulden", hatte Oma Luna gesagt. "Mindestens."

"Schade." Maila hatte ihr Gehirn so angestrengt, dass sie das Gefühl hatte, ihre Ohren würden gleich qualmen. "Wir könnten kostenlose Kekse mit einfachen Zaubersprüchen verteilen. So was wie Glückskekse."

"Das haben wir schon einmal vor drei Jahren gemacht", hatte sich Opa Orpheus erinnert. "Kekse mit Zaubersprüchen, die allerdings nur ein einziges Mal funktionieren. Leider bekam man von den Keksen blaue Zähne. Die Kunden haben sich massenweise beschwert."

"Dann weiß ich auch nicht weiter", hatte Maila geseufzt.

"Dass ich das noch erleben darf!", hatte ihr großer Bruder Robin gespottet und sie an ihren karottenroten Locken gezogen. "Meine Schwester weiß nicht weiter. Wo sie doch sonst immer alles besser weiß."

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