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Magisterium Der kupferne Handschuh von Black, Holly (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 08.10.2015
  • Verlag: Bastei Lübbe AG
eBook (ePUB)

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Magisterium

Band 2 der Magisterium-Serie von Cassandra Clare und Holly Black. Callum hat am Ende des ersten Schuljahrs die erste Pforte durchschritten: Nun kann ihm niemand mehr seine Zauberkräfte nehmen. Das zweite Schuljahr steht an, doch schon wieder liegt das größte Abenteuer für Call außerhalb des Magisteriums. Er muss herausfinden, welche Rolle sein Vater Alastair bei all dem gespielt hat, was kurz nach Calls Geburt beim Eismassaker passiert ist. Kann es sein, dass Alastair ein Verbündeter des Feindes ist? Was bedeutet das für Callum? Und wem kann er jetzt überhaupt noch vertrauen?

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 336
    Erscheinungsdatum: 08.10.2015
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783732511815
    Verlag: Bastei Lübbe AG
    Serie: Magisterium Bd.2
    Originaltitel: Magisterium - The Copper Gauntlet
    Größe: 714 kBytes
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Magisterium

ERSTES KAPITEL

C all pickte ein kleines Stück öliger Peperoni von seinem Pizzastück und steckte die Hand unter den Tisch. Sofort schnellte Mordos flinke Zunge hervor, und der chaosbesessene Wolf verschlang das Fressen mit einem Happs.

"Du sollst ihm nichts geben", sagte sein Vater barsch. "Das Ding beißt dir demnächst sauber die Hand ab."

Call tätschelte Mordos Kopf und zog es vor, nicht auf die Bemerkung zu reagieren. Er konnte es Alastair in letzter Zeit einfach nicht recht machen. Sein Vater wollte nichts über die Zeit im Magisterium hören, wahrscheinlich, weil er es immer noch nicht verkraftet hatte, dass Call von Alastairs früherem Lehrer Rufus zum Lehrling gewählt worden war. Und seit Call mit einem chaosbesessenen Wolf nach Hause gekommen war, war es endgültig vorbei.

Call war sein Leben lang mit seinem Vater allein gewesen, der ihm ständig schlimme Geschichten über seine ehemalige Schule erzählt hatte - die Schule, die nun auch Call besuchte, obwohl er alles dafür getan hatte, die Aufnahmeprüfung nicht zu bestehen. Als Call nach dem ersten Schuljahr vom Magisterium nach Hause gefahren war, hatte er damit gerechnet, dass sein Vater sauer auf ihn war. Doch er hatte sich nicht vorstellen können, wie sich diese permanente Wut anfühlen würde. Früher waren sie so gut klargekommen und jetzt war alles ... schrecklich anstrengend.

Call hoffte, dass es nur am Magisterium lag. Andernfalls müsste er davon ausgehen, dass Alastair wusste, wie böse Call insgeheim war.

Böse zu sein und das auch noch vor allen geheim zu halten machte Call ebenfalls fertig. Im Stillen führte er eine Liste - jede Andeutung, er könnte tatsächlich böse, ein Kriegstreiber sein, wurde in einer Spalte vermerkt, und jeder Gegenbeweis in einer anderen. Er hatte sich angewöhnt, sich jedes Mal, wenn eine Entscheidung anstand, an der Liste zu orientieren. Würde ein Kriegstreiber, jemand, der durch und durch böse war, den letzten Schluck Kaffee aus der Kanne trinken? Welches Buch würde so jemand aus der Bibliothek ausleihen? War es ausnahmslos eine Tat des Kriegstreibers, wenn Call sich von Kopf bis Fuß schwarz kleidete, oder war es an den Tagen erlaubt, an dem der Rest seiner Klamotten in der Wäsche war? Zu allem Überfluss glaubte er, sein Vater würde das gleiche Spiel spielen und jedes Mal, wenn er nur in Calls Richtung blickte, die Punkte zusammenrechnen und überprüfen.

Doch Alastair konnte nur Vermutungen anstellen. Sicher konnte er nicht sein, denn einiges wusste nur Call.

Call musste ständig daran denken, was Master Joseph ihm erklärt hatte: Er, Callum Hunt, hätte die Seele des Feindes des Todes übernommen. Ja, er wäre nun der Feind des Todes und somit für Das Böse bestimmt. Sogar in der gemütlichen gelb gestrichenen Küche, in der er mit seinem Vater unzählige Mahlzeiten eingenommen hatte, klingelte es ihm in den Ohren, wenn er an die Worte von Master Joseph dachte.

Callum Hunts Seele ist tot. Nachdem sie aus deinem Körper vertrieben wurde, ist diese Seele verkümmert und gestorben. Constantine Maddens Seele hat Wurzeln geschlagen und ist gewachsen, neu geboren und gesund. Seitdem haben seine Anhänger allen vorgespielt, er wäre noch am Leben, damit du in Sicherheit bist.

"Call?", fragte sein Vater mit einem sonderbaren Seitenblick.

Sieh mich nicht so an , hätte Call am liebsten gesagt. Gleichzeitig hätte er sich gern erkundigt: Was siehst du, wenn du mich anschaust?

Vater und Sohn teilten sich Calls Lieblingspizza mit Peperoni und Ananas und hätten sich normalerweise über Calls letzten Streich in der Stadt oder irgendein Reparaturprojekt von Alastair unterhalten, das in der Garage Gestalt annahm. Doch Alastair schwieg, und Call fiel nichts ein. Er vermisste seine Freunde Aaron und Tamara, doch darüber konnte er mit seinem Vater nicht reden, weil sie Teil

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