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Magnus Chase 3: Das Schiff der Toten von Riordan, Rick (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 31.05.2018
  • Verlag: Carlsen Verlag GmbH
eBook (ePUB)
13,99 €
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Magnus Chase 3: Das Schiff der Toten

Der fiese Gott Loki hat sich nach jahrtausendelanger Gefangenschaft von seinen Fesseln befreit und rüstet zum letzten Kampf! Er bemannt Naglfari, das legendäre Schiff der Toten, mit Zombies und Riesen, um den Weltuntergang Ragnarök einzuläuten. Klar, dass Magnus und seine Freunde das nicht zulassen können. Auf der Suche nach dem Schiff der Toten durchsegeln sie verschiedene Welten und müssen gegen wütende Meeresgötter, brutale Riesen und feuerspeiende Drachen antreten. Doch der gefährlichste Feind bleibt Loki selbst ... Alle Bände der Magnus-Chase-Serie: Magnus Chase? Das Schwert des Sommers Magnus Chase? Der Hammer des Thor Magnus Chase? Das Schiff der Toten Magnus Chase? Geschichten aus den neun Welten Rick Riordan war viele Jahre lang Lehrer für Englisch und Geschichte. Er lebt mit seiner Frau und seinen zwei Söhnen in Boston und widmet sich inzwischen ausschließlich dem Schreiben. Seine Percy-Jackson-Serie hat den Buchmarkt im Sturm erobert und ist in 40 Ländern erschienen. Auch seine nachfolgenden Serien, "Die Kane-Chroniken", "Helden des Olymp", "Percy Jackson erzählt", "Magnus Chase" und "Die Abenteuer des Apollo", schafften auf Anhieb den Sprung auf die internationalen Bestsellerlisten.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 512
    Erscheinungsdatum: 31.05.2018
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783646928389
    Verlag: Carlsen Verlag GmbH
    Serie: Magnus Chase 3
    Originaltitel: Magnus Chase and the Gods of Asgard: The Ship of the Dead
    Größe: 4027 kBytes
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Magnus Chase 3: Das Schiff der Toten

Percy Jackson gibt sich alle Mühe, mich umzubringen

1 "Mach noch einen Versuch", sagte Percy zu mir. "Und stirb diesmal nicht so oft."

Wir standen auf der Rahnock der USS Constitution und schauten auf den Hafen von Boston fünfundsechzig Meter unter uns. Ich wünschte mir die Verteidigungstricks eines Truthahngeiers. Dann könnte ich Kotze auf Percy Jackson abfeuern und ihn damit vertreiben.

Als er das letzte Mal versucht hatte, mich zu diesem Sprung zu überreden, vor erst einer Stunde, hatte ich mir jeden Knochen im ganzen Leib gebrochen. Mein Freund Alex Fierro hatte mich gerade noch rechtzeitig ins Hotel Walhalla schaffen können, damit ich in meinem Bett sterben konnte. Eine halbe Stunde später wachte ich auf und war so gut wie neu. Und nun stand ich wieder hier, bereit für neue Schmerzen. Hurra!

"Muss das unbedingt sein?", fragte ich.

Percy lehnte sich an die Takelage und der Wind wehte kleine Wellen in seine schwarzen Haare.

Er sah aus wie ein ganz normaler Junge - oranges T-Shirt, Jeans, abgenutzte weiße Reeboks aus Leder. Wenn er euch so auf der Straße entgegenkäme, würdet ihr bestimmt nicht denken: He, schau an, ein Halbgott und Sohn des Poseidon, es leben die Olympier! Er hatte keine Kiemen oder Schwimmhäute, aber seine Augen waren meergrün - ungefähr in dem Farbton, den jetzt wohl mein Gesicht aufwies. Das einzig Seltsame war das Tattoo auf der Innenseite seines Unterarms - ein Dreizack so dunkel wie angekokeltes Holz, einmal unterstrichen, dazu die Buchstaben SPQR.

Er hatte mir gesagt, diese Buchstaben stünden für Sono Pazzi Quelli Romani - Die spinnen, die Römer. Ich war nicht sicher, ob das ein Witz sein sollte.

"Hör mal, Magnus", sagte er. "Du wirst durch feindliches Territorium segeln. Eine Bande von Meeresungeheuern und Meeresgottheiten und was weiß ich wer sonst noch wird versuchen, dich umzubringen."

"Ja, stimmt schon."

Womit ich meinte: Bitte, erinnere mich nicht daran. Bitte, lass mich in Ruhe.

"Irgendwann", sagte Percy, "wirst du aus dem Boot geschleudert, vielleicht aus einer solchen Höhe. Dann musst du wissen, wie du den Aufprall überlebst, ohne zu ertrinken, und wie du kampfbereit wieder an die Wasseroberfläche kommst. Das ist nämlich ganz schön schwer, vor allem in kaltem Wasser."

Ich wusste, dass er recht hatte. Nach allem, was ich von meiner Cousine Annabeth gehört hatte, hatte Percy noch mehr gefährliche Abenteuer überlebt als ich. (Und dabei lebte ich in Walhalla. Ich starb mindestens ein Mal pro Tag.) Aber sosehr ich es zu schätzen wusste, dass er aus New York hergekommen war, um mich mit heroischen aquatischen Überlebenstipps zu versorgen - ich hatte mein dauerndes Versagen satt.

Am Vortag war ich von einem gewaltigen weißen Hai zerkaut, von einem Riesentintenfisch erwürgt und von tausend wütenden Ohrenquallen gestochen worden. Ich hatte etliche Liter Meerwasser geschluckt in dem Versuch, den Atem anzuhalten, und ich hatte erfahren müssen, dass ich zehn Meter unter Wasser im Einzelkampf auch nicht besser war als auf festem Land.

Am Morgen war Percy mit mir um das auch Old Ironsides genannte Schiff Constitution herumgewandert, um mich in die Kunst des Segelns und der Navigation einzuführen, aber ich konnte Besanmast und Achterdeck noch immer nicht auseinanderhalten.

Und nun stand ich hier: unfähig, von einer Stange zu fallen.

"Du schaffst das, Magnus!", rief mir Annabeth aufmunternd zu.

Alex Fierro hob beide Daumen. Glaubte ich jedenfalls. Aus dieser Entfernung war ich nicht ganz sicher.

Percy holte tief Luft. Er hatte bisher Geduld mit mir gehabt, aber ich merkte, dass dieses anstrengende Wochenende auch ihm zusetzte. Wenn er mich ansah, zuckte sein linkes Auge.

"Ist schon gut, Mann", versicherte er. "Ich zeig es dir noch mal, okay? Geh in

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