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Mein Date mit den Sternen - Rotes Leuchten von Belitz, Bettina (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 27.08.2018
  • Verlag: cbj Kinder- & Jugendbücher
eBook (ePUB)
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Mein Date mit den Sternen - Rotes Leuchten

Intergalaktischer Liebeskummer für Joss Kaum zurück aus England und "in Sicherheit" vor Sally, in die Maks sich rettungslos verliebt hat, steht Joss vor neuen Herausforderungen bei der Erfüllung ihres kosmischen Auftrags: Die Engländerin taucht prompt als Austauschschülerin bei ihrer großen Schwester auf, die rätselhaften Männer in Schwarz kommen Maks gefährlich nah und trotz all der Aufregung muss Joss dringend weitere Auserwählte finden ... Bettina Belitz wurde 1973 an einem sonnigen Spätsommertag in Heidelberg geboren. Schon als Kind fing sie damit an, eigene Geschichten zu schreiben. Nach ihrem Studium arbeitete Bettina Belitz zunächst als freie Journalistin und Texterin. Heute lebt sie umgeben von Pferden, Schafen, Katzen und Hühnern als freie Autorin in einem 400-Seelen-Dorf im Westerwald.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 288
    Erscheinungsdatum: 27.08.2018
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783641216153
    Verlag: cbj Kinder- & Jugendbücher
    Größe: 2428 kBytes
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Mein Date mit den Sternen - Rotes Leuchten

DOCH NICHT DU!

"Joss." Ein abgrundtiefer Seufzer erschütterte Frau Heinrichs Brust und sie schob die letzte verbliebene Dokumentenmappe auf ihrem Schreibtisch zur Seite, sodass nichts mehr zwischen uns lag - und doch kam sie mir meilenweit entfernt vor. "Wieso schützt du Maksymilian immer noch? Wir sind unter uns, du kannst mir die Wahrheit sagen!"

"Das habe ich doch." Zumindest, was diesen Part der Geschichte betraf - alles andere konnte ich sowieso niemandem weismachen. Keiner würde mir glauben, was auf der Belohnungsfahrt der Mittelstufe geschehen war, erst recht nicht Frau Heinrich. " Ich habe Maks zu diesem Feld geführt, und nicht er mich."

"Ich fürchte, du verstehst mich nicht." Frau Heinrichs Lächeln, das ohnehin schon starke Ermüdungserscheinungen gezeigt hatte, wich einem eindringlich-strengen Blick. "Wenn du bei dieser Version der Geschichte bleibst, hat das bestimmte - Maßnahmen zur Folge. Daran kommen wir nicht vorbei!"

"Dann ist das eben so", erwiderte ich mit leiser Bockigkeit. Ich hatte keine Ahnung, was mich an "Maßnahmen" erwartete - doch ich sprach die Wahrheit und ich würde auch in Zukunft dabei bleiben. Ich hatte auf unserer Belohnungsfahrt nachts das Bed & Breakfast in Avebury verlassen, um Maks zu jenem Feld zu führen, in dem vor unseren Augen ein Kornkreis entstanden war, bevor wir Sally, die Sternenabgesandte der Venus, gefunden und die Männer in Schwarz uns umzingelt hatten; alles Dinge, die im Verborgenen bleiben mussten, weil niemand außer mir davon wusste. Maks und ich, wir waren kosmische Auserwählte. Ich hatte das anfangs für einen schlechten Scherz gehalten, ach, für eine Halluzination, die mir wegen eines Erd-nuss-Allergieschocks widerfahren war. Doch dann attackierten mich Zeichen und Hinweise von allen Seiten, als schrie das Schicksal mich an, dem zu glauben, was ich gesehen und gehört hatte - sich drehende Lichter aus dem All und dazu eine mächtige Stimme, die mir mitgeteilt hatte, dass ich die Auserwählte Nummer 1 sei und die anderen Auserwählten finden müsse, denn wir hätten gemeinsam eine Mission zu erfüllen. Wie diese Mission aussah, hatte ich in dieser Nacht vor lauter Aufregung leider vergessen, doch in den Wochen danach suchten mich dafür etliche andere Geistesblitze heim. Irgendwann gab es für mich keine Zweifel mehr. Ich, die schon als Baby in die Sterne geguckt hatte, kam von den Plejaden und Maks vom Mars, der ihm eine feurige Blitz-Pubertät beschert und aus dem unscheinbaren Außenseiter einen Jungen mit wilden rotbraunen Locken und Flammenaugen gezaubert hatte, nach dem sich nun sämtliche Mädchen unserer Jahrgangsstufe umdrehten.

Für Maks und mich war die Sache irgendwann klar gewesen. Wir hatten uns schließlich nie richtig wie Erdlinge gefühlt und waren es herkunftstechnisch auch nicht. Punkt. Dummerweise gab es da eine bedrohliche Macht, mysteriöse Männer in Schwarz, die immer dann auftauchten, wenn wir ein Schrittchen vorankamen. Weder wussten wir, wer genau sie waren, noch warum sie gegen uns arbeiteten. Das machte die Angelegenheit reichlich kompliziert und gefährlich dazu. Aber konnte ich unserer Schul-Chefin von all diesen Dingen auch nur ein Sterbenswörtchen erzählen? Nein.

Für normale Menschen wie Frau Heinrich gab es weder Planetenabgesandte noch Männer in Schwarz noch Kornkreise, die wie von Geisterhand und in Sekundenschnelle von flirrenden Lichtkugeln ins Feld gezeichnet wurden. Selbst Maks würde nicht mehr davon berichten können, obwohl er leibhaftig dabei gewesen war. Denn die Männer in Schwarz hatten in sein Gedächtnis eingegriffen und den Rest der Erinnerungen hatte sein plötzlicher Liebeswahn gelöscht. Schon kurz danach hatte er sich nicht mehr an den Kornkreis erinnern können - und erst recht nicht daran, wie er entstanden war. Im schlimmsten Falle wusste er nicht einmal mehr, dass sein Heimatplanet der Mars war und ich von den Plejaden ka

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