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Mein Freund Dewey, der berühmteste Kater der Welt von Myron, Vicki (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 30.08.2010
  • Verlag: Random House E-Books
eBook (ePUB)
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Mein Freund Dewey, der berühmteste Kater der Welt

Die rührende Geschichte um einen außergewöhnlichen Kater

Miau!, klang es kläglich an Vicki Myrons Ohr, als sie an einem kalten Januarmorgen die Stadtbücherei der kleinen Stadt Spencer aufschloss. In einer Kiste, in der normalerweise zurückgegebene Bücher landen, kauerte ein halb erfrorenes Katzenbaby mit struppigem rotem Fell! Vicki und ihre Kolleginnen adoptierten den kleinen Kater vom Fleck weg, päppelten ihn auf und tauften ihn auf den Namen Dewey. Schon bald erlebten Mitarbeiter und Besucher der Bibliothek, dass Dewey eine außergewöhnliche Wirkung auf Menschen hatte und alle um sich herum verzaubern konnte.
Die wahre Geschichte eines einfühlsamen Katers, der traurige Kinder zum Lachen brachte und verzweifelten Erwachsenen neuen Lebensmut schenkte - und daurch weltberühmt wurde.

Vicki Myron wurde auf einer Farm in der Nähe von Spencer, Iowa, geboren. Sie arbeitete 25 Jahre als Bibliothekarin in Spencer, davon 20 als Direktorin. Vicki Myron lebt nach wie vor in ihrem Heimatort.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 224
    Erscheinungsdatum: 30.08.2010
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783641048884
    Verlag: Random House E-Books
    Übersetzt von: Übersetzung: Panzacchi, Cornelia
    Originaltitel: Dewey the Library Cat - A true Story
    Größe: 659kBytes
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Mein Freund Dewey, der berühmteste Kater der Welt

" 13 Deweys große Schwester (S. 56-57)
Es gab noch einen Menschen, dem Dewey half. Ja, richtig geraten, das war ich. Ich hatte ein großartiges Leben, musste aber auch schwere Zeiten durchmachen. Nach der Schule konnte ich nicht aufs College gehen, sondern musste in einer Fabrik arbeiten. Ich hatte gesundheitliche Probleme. Im Alter von 30 Jahren kam meine Scheidung und damals konnte ich nicht einmal Auto fahren. Ob man es glaubt oder nicht: Das Schlimmste war für mich jedoch mitzuerleben, wie meine Tochter Jodi ein Teenager wurde. Als Jodi noch klein war, war sie meine beste Freundin. Wir gingen mit unserer Promenadenmischung Brandy spazieren. Wir machten im Einkaufszentrum Schaufensterbummel (weil wir für echte Einkaufsbummel kein Geld hatten). Wir veranstalteten sogar Pyjama-Partys im Wohnzimmer und schauten zusammen Der Zauberer von Oz an – aus dem Land hinter dem Regenbogen, wo man tun kann, was man schon immer tun wollte.
Der Film kam einmal im Jahr im Fernsehen. Damals gab es noch keine Video-Cassetten, DVDs oder Pay-TV-Kanäle, und deshalb war dies die einzige Möglichkeit, unseren Lieblingsfilm zu sehen. An dem Abend, an dem der Film ausgestrahlt wurde, veranstalteten wir vor dem Fernsehgerät ein Picknick und redeten hinterher die ganze Nacht darüber. Sogar die zweistündige Autofahrt zu meinen Eltern in Hartley, Iowa, war ein Vergnügen. Jodi und ich lachten und sangen bei den kitschigen 70er-Jahre-Schnulzen von John Denver und Barry Manilow mit. Und dann spielten wir immer unser ganz besonderes Spiel. Ich fragte: "Wer ist der größte Mann, den du kennst?"
Jodi antwortete, und dann fragte sie: "Wer ist die stärkste Frau, die du kennst?" Ich antwortete darauf und fragte: "Wer ist die lustigste Frau, die du kennst?" So gingen die Fragen immer hin und her, bis mir nur noch eine einfiel: "Wer ist die klügste Frau, die du kennst?" Jodi antwortete dann immer: "Du, Mami!" Sie ahnte nicht, wie gern ich das hörte. Dann wurde Jodi zehn Jahre alt und hörte auf, auf diese Fragen zu antworten. Als sie 13 war, zogen wir nach Spencer um. Danach durfte ich ihr keinen Gutenachtkuss mehr geben. "Dafür bin ich jetzt zu alt, Mommy", sagte sie eines Abends. "Ich weiß", erwiderte ich.
"Du bist jetzt ein großes Mädchen." Aber es brach mir das Herz. Als Jodi 16 Jahre alt war, kam es mir so vor, als lebten wir in unterschiedlichen Welten. Es war nicht ihre Schuld. Ich weiß, dass so etwas oft passiert. Aber dann kam Dewey. Dank Dewey hatte ich etwas zu erzählen, das Jodi interessierte. Ich erzählte ihr, was er angestellt hatte und wer in die Bücherei gekommen war, um ihn zu besuchen. Meine Kolleginnen und ich wechselten uns ab, um Dewey am Sonntagmorgen zu füttern, wenn die Bücherei geschlossen blieb. Zwar gelang es mir nie, Jodi rechtzeitig für einen Besuch am Sonntagmorgen aus dem Bett zu bekommen, aber wir fuhren oft am Sonntagabend, nach dem Abendessen bei meinen Eltern, in der Bücherei vorbei. Wenn Jodi Dewey besuchen kam, war er jedes Mal völlig aus dem Häuschen."

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