text.skipToContent text.skipToNavigation
background-image

Mein Pickel und ich Mädchen-Ratgeber-Romane von Ilona Einwohlt von Einwohlt, Ilona (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 31.03.2014
  • Verlag: Arena Verlag
eBook (ePUB)
5,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar

Online verfügbar

Mein Pickel und ich

Als Sina eines Tages ihren ersten Pickel entdeckt, ahnt sie das Schlimmste: P wie Pubertät ist angesagt! Und es kommt bald noch übler. Nach den Pickeln tauchen auch die ersten Busenknubbel auf und die Periode kündigt sich an! P wie Panik? Keine Spur! Mit viel Witz erzählt Sina von ihrem hormonverwirbelten Leben und von den kleinen und großen Katastrophen in dieser spannenden Zeit. Ilona Einwohlt ist ihren Lehrern schon als Schülerin mit etwas anderen Aufsätzen aufgefallen. Sie schreibt mit viel Liebe, Witz und Leidenschaft - und fällt mittlerweile mit erfolgreichen Büchern auf, nicht zuletzt deshalb, weil sie mit ihrem locker-einfühlsamen Ton über Themen schreibt, die Mädchen wirklich interessieren. Dass sie sich gerade in 'Mädchensachen' bestens auskennt, hat sie unter anderem in ihren Ratgeberromanen bewiesen. Der Bestseller 'Mein Pickel und ich' sowie die Folgebände sind inzwischen zur Pflichtlektüre in Sachen Pubertät geworden. Ilona Einwohlt, 1968 geboren, hat Germanistik und Romanistik studiert, bevor sie das Schreiben für sich entdeckt hat. Sie lebt mit ihrer Familie in Darmstadt. Foto © privat

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 208
    Erscheinungsdatum: 31.03.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783401800431
    Verlag: Arena Verlag
    Serie: Sina Nr.1
    Größe: 3803 kBytes
Weiterlesen weniger lesen

Mein Pickel und ich

E RSTES KAPITEL,
IN DEM S INA PICKELFORSCHERIN WIRD

Im Pickel war der Anfang

Im Pickel war der Anfang. Rot, hügelig und eitrig leuchtete er plötzlich auf meiner Stirn und signalisierte allen, die es wissen wollten oder nicht: Sina ist in der Pubertät! Schreck, Kotz, Krise! Ehrlich gesagt und unter uns: Ich fühle mich mit elfeinhalb noch viel zu jung dazu! Ich weiß ja nicht, wie es dir so geht, aber Pickel sind doch was für Mädchen mit Busen, die über Jungs tuscheln und heimlich während des Unterrichts Briefchen schreiben. Klar schreibe ich auch Briefchen, aber höchstens mal mit meiner besten Freundin Kleo-Dorothea, weshalb uns unsere Klassenlehrerin Frau Tuszynski schon tausendmal ermahnt und seit Neuestem sogar auseinander gesetzt hat. Und so Makro-Knubbel habe ich auch, aber die zählen nicht, auch wenn ich wegen ihnen am Strand ein süßes Blümchenbikinioberteil trage (schließlich bin ich kein Baby mehr, das nur mit Höschen rumläuft). Aber Pickel habe ich noch nie gehabt! Und ich will auch keine haben! Denn als aufgeklärtes Mädchen des 21. Jahrhunderts weiß ich, dass es garantiert nicht bei dem einen bleibt.

Außer Briefchen an Kleo schreibe ich auch fleißig Tagebuch und ab sofort werde ich sehr ehrlich und ausführlich über jeden Pickel persönlich berichten. Denn eins ist so sicher wie Mamas Vorliebe für Leons Sabberküsschen: Mit Pickeln hat man zwar nicht die Pest, ist aber ähnlich gestraft, weil ab sofort alle klar die Zeichen deuten: DIESES Mädchen ist in der Pubertät!

Ich, ganz cool, tue so, als ob das alles nichts wäre, dabei bin ich seit gestern völlig durch den Wind. Ich, Sina Rosenmüller, die kleine, etwas pummelige, zahnspangentragende Sina mit den großen Füßen und der besonderen Vorliebe für Zahlen und Mathematik, habe einen Pickel! Meine Mutter hat beim Frühstück nichts gesagt, aber an ihrem mitleidigen Blick habe ich gemerkt, dass sie mir am liebsten ihr Camouflage-Make-up ausgeliehen hätte. Danke, Mama, so schlimm ist es nun auch wieder nicht! Zum Glück war sie sofort wieder abgelenkt, weil mein kleiner Bruder Leon einen rot blühenden Hautausschlag im Gesicht hatte. Ob ich ihr sagen soll, dass er heimlich ihre Anti-Age-Creme benutzt hat? Leon ist zwar erst vier, aber scheinbar will er forever young an Mamas Rockzipfel hängen. Schadenfroh grinsend habe ich mein Morgenmüsli in mich reingemampft, Leon ist immer für Überraschungen gut. Seit er auf der Welt ist, habe ich glücklicherweise meine Ruhe vor Mamas Behütungsanfällen, dafür werde ich ihm ewig dankbar sein und deshalb darf er auch als Einziger meine Gummibärchensammlung anschauen, natürlich ohne probieren, darauf steht Höchststrafe. Aber Leon ist ein Nervmonster der mutierten Art, und wie er jetzt lauthals rumkräht "Sina hat einen Pickel, Sina hat einen Pickel", wünsche ich ihm für die Zukunft eine Akne fiesus longus eiterus explosivus.

In der Schule war dann mein Pickel Gesprächsthema Nummer eins zwischen uns Mädchen, Kleo war sogar ein bisschen neidisch. Ich weiß nicht, was es da zu beneiden gibt, wenn einem mitten auf der Stirn so ein Dings prangt und leuchtet wie Rudolphs Rotnase. Aber Kleo ist sowieso ein bisschen weichgespült und in allem, was sie tut, äußerst langsam. Sicher hat sie Angst davor, dass ihre Pickel erst mit fünfundzwanzig sprießen, wo sie in diesem Alter doch als strahlende Braut vor dem Altar stehen will. Das wäre dann sehr unpassend. Meine andere Freundin Julia dagegen hat mir gleich lauter Pickel-Horror-Geschichten von ihrer großen Schwester Ashley erzählt. Milli, mit der ich auch in einer Basketballmannschaft spiele, meinte lapidar, das gehöre halt zur Pubertät dazu und würde irgendwann von selbst vorbeigehen. Und Jolina, die ein Jahr älter ist als wir alle und gerne mit ihren Erfahrungen angibt, hat mich mit schlauen Pflegetipps vollgesülzt, von denen ich nur Crème fraîche und Tütelü verstanden habe. Nichts also, was mir wirklich we

Weiterlesen weniger lesen

Kundenbewertungen