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Nur ein kleiner Sommerflirt Sommerflirt 1 von Elkeles, Simone (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 09.04.2013
  • Verlag: cbj Kinder- & Jugendbücher
eBook (ePUB)
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Nur ein kleiner Sommerflirt

Ein Mädchen, zwei Jungs und drei heiße Sommer - Die neue Trilogie von "Du oder das ganze Leben"-Autorin Simone Elkeles
Es ist so was von unfair! Amy kann nicht fassen, dass sie die Sommerferien mit ihrem biologischen Erzeuger am anderen Ende der Welt verbringen soll, um eine Großmutter kennenzulernen, von der sie noch nie was gehört hat. Dazu eine nervige Cousine und Schafe rund ums Haus. Was Amy aber wirklich zur Weißglut treibt, ist dieser Avi: Wie kann ein Junge so dermaßen unverschämt sein - und dabei so sexy!

Simone Elkeles wuchs in der Gegend von Chicago auf, hat dort Psychologie studiert und lebt dort auch heute mit ihrer Familie und ihren zwei Hunden. Ihre 'Du oder das ganze Leben'-Trilogie, für die sie zum 'Illinois Author of the Year' gewählt wurde, wurde zum weltweiten Bestseller.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 288
    Erscheinungsdatum: 09.04.2013
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783641094713
    Verlag: cbj Kinder- & Jugendbücher
    Serie: Sommerflirt Bd.1
    Originaltitel: How to Ruin a Summer Vacation
    Größe: 2066 kBytes
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Nur ein kleiner Sommerflirt

2

Zwölf-Stunden-Flüge gehören verboten.

Während ich den Gang entlanggehe, scrolle ich nach Jessicas Nummer im Telefonbuch und stelle die Verbindung her.

"Bitte sei da!", bete ich. Ich bleibe vor einer Scheibe stehen und sehe hinaus auf die Flugzeuge, die an den Terminals warten.

Eigentlich bete ich nie. Das ist nicht so meins. Aber Notfälle erfordern Notfallmaßnahmen und ich bin da äußerst flexibel. Zumindest manchmal.

"Amy?"

Beim Klang ihrer Stimme geht es mir gleich besser.

"Ja, ich bi n's. Mein Flug hat Verspätung."

"Drehst du immer noch am Rad?"

"Ja. Sag mir noch mal, warum ich mir keine Sorgen machen soll."

"So schlimm wird's schon nicht werden, Amy. Wenn ich irgendwas für dich tun kann ..."

Es ist Zeit, Jess in meinen Plan einzuweihen, den ich gerade eben erst geschmiedet habe.

"Es gäbe da wirklich etwas ..."

"Und was?"

"Komm mich am Flughafen abholen. Am internationalen Terminal. Ich verstecke mich in der ... ähm ... Air-Iberia-Ankunftshalle. Warte dort auf mich."

"Und dann?"

"Dann schaffe ich es irgendwie, ins Tennis-Camp zu kommen, und ... ach, keine Ahnung. Ron will, dass ich die perfekte Tochter spiele, dabei ist er der beschissenste Dad der Welt -"

Mein Handy wird mir aus der Hand gerissen, wodurch meine "Scheiß-Vater"-Rede ein jähes Ende findet. Der Handy-Wegreißer ist natürlich niemand anders als der beschissene Vater selbst.

"Hey, gib es zurück!", rufe ich.

"Hallo, wer spricht da? Who is dis? ", bellt Ron wie ein Heeresführer mit Sprachfehler in mein Telefon.

Ich kann Jessica nicht hören und hoffe nur, sie antwortet ihm nicht.

"Jessica, sie ruft dich zurück, wenn es besser passt", sagt er und beendet die Verbindung.

Jetzt konnte ich sie nicht mal bitten, Mitch Bescheid zu sagen, dass ich den Sommer über weg bin.

"Warum? Warum musst du mir die Ferien verpfuschen und mich unbedingt nach Israel mitschleppen?"

Er steckt mein Handy in seine Gesäßtasche.

"Weil ich möchte, dass du deine Grandmudder kennenlernst, bevor es zu spät ist. Darum."

Dann hat das alles also nichts damit zu tun, dass Ron mich besser kennenlernen und Zeit mit mir verbringen möchte. Kein von jetzt an will ich dir der Vater sein, der ich dir schon immer hätte sein sollen .

Ich sollte nicht enttäuscht sein, aber ich bin es trotzdem.

"Sehr geehrte Fluggäste, der El-Al-Flug Nummer 001 nach Tel Aviv mit Zwischenlandung in Newark ist nun zum Einstieg bereit", schallt eine Stimme mit israelischem Akzent aus dem Lautsprecher. "Passagiere der Reihen fünfunddreißig bis fünfundvierzig, bitte halten Sie Ihre Bordkarten und Pässe bereit."

"Vorschlag", sagt Ron. "Ich gebe dir das Telefon zurück, wenn du kooperierst und ins Flugzeug einsteigst. Abgemacht?"

Als ob ich eine andere Wahl hätte.

"Okay." Ich halte die Hand auf. Wenigstens bleibt mir damit ein kleiner Rest von Normalität und Unabhängigkeit erhalten.

Er gibt mir das Handy und ich folge ihm widerstrebend an Bord der Maschine.

Ron und ich sitzen ganz hinten, in Reihe sechzig. Ich bin irgendwie froh, dass keiner hinter mir sitzt, so kann ich es mir auf dem zwölfstündigen Flug nach Tel Aviv wenigstens gemütlich machen.

Außer

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