text.skipToContent text.skipToNavigation
background-image

Ocean City - Im Versteck des Rebellen von Acron, R. T. (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 20.07.2018
  • Verlag: dtv Deutscher Taschenbuch Verlag
eBook (ePUB)

7,99 €1

4,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar

Online verfügbar

Ocean City - Im Versteck des Rebellen

Flucht aus Ocean City Ganz Ocean City jagt Jackson und Crockie! Aber als sich die schwimmende Megastadt dem Festland nähert, gelingt es den Freunden trotzdem, sich dorthin abzusetzen. Sie wollen auf dem Kontinent nach dem verbannten Rebellenführer suchen und ihn heimlich wieder in die Stadt einschleusen. Denn ohne seine Hilfe scheint ein organisierter Widerstand kaum möglich. Doch auf dem Festland gelten eigene Regeln und Gesetze – und Ocean Citys langer Arm reicht selbst bis hierhin. Um zu überleben, müssen sich die Freunde dubiosen Gestalten anvertrauen – und untertauchen. Dabei drängt die Zeit, denn die City wird sich schon in wenigen Tagen wieder vom Festland entfernen und dann gäbe es für Jackson und Crockie kein Zurück. R.T. Acron sind Christian Tielmann und Frank Maria Reifenberg, zwei renommierte Kinder- und Jugendbuchautoren. Christian Tielmann wurde 1971 in Wuppertal geboren. Er studierte Philosophie und Deutsch in Freiburg und Hamburg. Heute lebt er als freier Autor mit seiner Familie in Köln. Frank Maria Reifenberg, 1962 geboren, ist gelernter Buchhändler. Er ist heute freier Autor und verfasst vorwiegend Kinder- und Jugendbücher sowie Drehbücher für Film und Fernsehen.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 256
    Erscheinungsdatum: 20.07.2018
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783423434577
    Verlag: dtv Deutscher Taschenbuch Verlag
    Serie: Ocean City 2
    Größe: 1175 kBytes
Weiterlesen weniger lesen

Ocean City - Im Versteck des Rebellen

1

Zurück. Das war Jacksons einziger Gedanke. Ein Gedanke so groß, dass er ihm den kühlen Blick auf alles andere verstellte. Ein Gedanke, der ihm die Luft zum Atmen nahm. Das altersschwache Boot stampfte durch die graue See, der Dunkelheit entgegen, raus aus dem künstlichen Licht der City, weg von den Hafenanlagen. Fjodor steuerte die nach Fisch stinkende Kiste geradewegs in die Richtung, in der sie das Festland vermuteten.

"Wir müssen zurück!", keuchte Jackson.

Sein Freund Crockie stand neben ihm an der Reling. Er war sichtlich bemüht, seinen Magen und seine Nerven unter Kontrolle zu halten. Der Kahn schwankte in den Wellen des Ozeans. Crockie schüttelte den Kopf, auf dem die ersten Haarstoppeln wieder sprießten, nachdem die Abteilung Z ihm im Gefängnis den Schädel rasiert hatte. "Red keinen Mist, Jackson. Wir sind ihnen gerade noch entkommen. Es gibt kein Zurück. Entweder wir schaffen es bis zu der verdammten Küste oder ..." Das oder wollte er sich wohl lieber nicht ausmalen.

Crockie kramte in einer Box im Heck des Bootes. Sie stand neben unordentlich hingeworfenen Netzen und ein paar Hummerkörben, die sich dort stapelten. Schwimmwesten kamen zum Vorschein. Drei Stück. Für sieben Personen. Außerdem leuchteten die Westen in einem schreienden Orange, weithin sichtbar. Sichtbarkeit war im Augenblick das Letzte, was sie brauchten.

Crockie knallte den Deckel der Kiste zu. "Wenn ich jemals wieder ein normales Leben haben sollte, lerne ich schwimmen", knurrte er.

Die Mädchen und Jimmy hatten sich sofort unter Deck in die winzige Kajüte verzogen, um zu überprüfen, ob alles an Bord war, was sie für teure Minuten und Stunden bei dem Eigentümer des Schiffs gekauft hatten. Grischa stand in der Bugspitze und hielt Ausschau. Immer wenn eine hohe Welle heranrollte, gab er Fjodor ein Zeichen, der daraufhin den Motor drosselte.

Jackson packte Crockie an den Schultern. "Wir müssen zurück, Crockie", wiederholte er. "Zurück!"

Die Lichter der Hochhäuser von Ocean City, die gelbliche Beleuchtung der Hafenanlage der schwimmenden Millionenstadt, entfernten sich immer weiter. Der altersschwache Kahn legte ein beachtliches Tempo vor und schlingerte dabei bedenklich durch die Wellenkämme.

"Er hat sie, Crockie, verdammt noch mal, er hat sie!"

"Wer hat was?" Crockie wand sich aus Jacksons Griff. "Willst du mir die Schulter auskugeln?"

"Kilroy. Rufus. Er hat sie." Die Panik in Jackson wuchs. Sie überflutete ihn in Wellen, die schlimmer als dieses grauschwarze Wogen vorm Bug des Bootes waren. Es war ihm egal, wie wirr er sich anhörte. Beim Anblick seiner kleinen Schwester an der Hand dieses alten Mannes hatte sich sämtliche Vernunft von ihm verabschiedet.

Jackson hatte sie gesehen. Er hatte genau gesehen, wie der alte Mann Jacksons Schwester Celine festgehalten und zu ihm herübergegrinst hatte. Es bestand kein Zweifel: Es war Rufus Gainsbourgh gewesen. Der Mann, dem Jackson vertraut hatte. Der Mann, der Jackson und Crockie mal einen Hubackle zugesteckt, mal mit einer alten Speicherplatte und ziemlich oft mit einem guten Rat ausgeholfen hatte. Wie ein Großvater war er für Jackson gewesen, obwohl er das nie ausgesprochen hatte. Warum gab er sich als Clarence Kilroy, dem angeblich dieser Kutter gehörte, aus? Warum überließ er ihnen, den gesuchten Rebellen vom Kommando Matt Fuller, das Boot? Aber viel wichtiger als alle anderen Fragen war: Was machte seine kleine Schwester an der Hand dieses Mannes?

Jackson wusste nicht, was für ein Spiel Rufus Gainsbourgh trieb. Eines wusste er jedoch sicher: Celine sollte keine Figur in diesem Spiel sein. Sie mussten umkehren, Celine sofort befreien und dann mit ihr fliehen.

"Er hat Celine." Jackson raufte sich die Haare. "Wir müssen umdrehen."

Crockie starrte ihn entgeistert an. "Was redest du für ein Zeug? Bist du irre? Wieso Rufus?"

Das Boot sackte in ein Wellental. Croc

Weiterlesen weniger lesen

Kundenbewertungen