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Ostwind - Rückkehr nach Kaltenbach Band 2 von Schmidbauer, Lea (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 24.03.2014
  • Verlag: cbj Kinder- & Jugendbücher
eBook (ePUB)
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Ostwind - Rückkehr nach Kaltenbach

Das große Wiedersehen
Mit ihrer besten Freundin Fanny fährt Mika in den Sommerferien zum Gestüt ihrer Großmutter Maria Kaltenbach. Sie ist überglücklich, endlich wieder bei Ostwind zu sein. Doch dann stellt sich heraus, dass Gut Kaltenbach kurz vor der Pleite steht! Zudem entdeckt Mika unerklärliche Wunden an Ostwinds Bauch. Was haben der benachbarte Pferdehof und der Junge Milan damit zu tun?

Lea Schmidbauer wurde 1971 in Starnberg am Starnberger See geboren. Sie studierte ein paar Semester Amerikanische Kulturgeschichte, bevor sie sich an der Filmhochschule in München bewarb. Sie wohnt in München und als Teilzeitlandwirtin in einem kleinen Dorf in Mittelfranken. Seit 2007 schreibt sie zusammen mit Kristina Magdalena Henn Drehbücher, unter anderem die romantische Komödie 'Groupies bleiben nicht zum Frühstück' und zuletzt die Pferdeabenteuer 'Ostwind', 'Ostwind - Rückkehr nach Kaltenbach' und 'Ostwind - Aufbruch nach Ora'.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 224
    Erscheinungsdatum: 24.03.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783641137632
    Verlag: cbj Kinder- & Jugendbücher
    Serie: Ostwind Bd.2
    Größe: 866kBytes
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Ostwind - Rückkehr nach Kaltenbach

1. Kapitel

Schwarze Nacht umgab sie. Totenstille. Kein Windhauch war zu spüren.

Plötzlich packte sie etwas, hielt ihr Bein fest und eiserne Dornen bohrten sich tief in ihre Haut. Verzweifelt versuchte sie, sich zu befreien, doch mit jeder Bewegung verfing sie sich nur noch mehr. Unerbittlich schlang sich der Draht um ihre Beine.

Schemenhaft nahm sie ihre Umgebung war – eine Lichtung, riesige Bäume, die den Wald bewachten und ihn noch unheimlicher erscheinen ließen. Ein Uhu schrie sein Alarmsignal in die Dunkelheit,

Da hörte sie die Schritte im Unterholz.

Sie bäumte sich auf und schlug wild um sich, in einem verzweifelten Versuch, sich zu befreien. Sie musste hier weg. Schnell. Ihr Herz wollte ihr aus der Brust springen.

Doch die Schritte kamen unerbittlich näher. Jemand fasste ihre Schulter ...

"Neiiiiiinnnnn!" Mit einem gellenden Schrei schreckte Mika aus dem Schlaf. Sie riss die Augen auf – und sah eine dunkle Gestalt, die sich über sie beugte.

O nein! War das etwa einer dieser Träume, in denen man träumte aufzuwachen, nur um dann in einen noch schrecklicheren Traum zu geraten?

Doch die Gestalt zuckte erschrocken zurück und schrie mindestens ebenso laut auf. Irgendwie kam sie Mika jetzt seltsam bekannt vor. "F...anny?", krächzte sie heiser. Und endlich erkannte sie ihre Freundin, die mit einer seltsamen Baskenmütze und einem riesigen Rucksack auf dem Rücken auf das Fußende von Mikas Bett sank.

"Mann! Hast du mich erschreckt!", schimpfte Fanny und machte einige tiefe Atemzüge, um ihren Puls unter Kontrolle zu bringen.

Mika setzte sich schlaftrunken auf. "'tschuldige. Aber ich hatte schon wieder diesen Traum ..." Ihre Augen blickten sorgenvoll.

"Den, wo der Lessing dich ans Lehrerpult fesselt und du den Satz des Pythagoras pantomimisch darstellen sollst?", fragte Fanny mitfühlend, aber als Mika nur abwesend den Kopf schüttelte, plapperte sie munter weiter: "So was musst du jetzt auch nicht mehr träumen, denn ab heute sind hochoffiziell Sommerferien! Und wir fahren nach ...", Fanny trommelte einen kleinen Wirbel auf die Bettkante, "... MAGNIFIQUE PARIS !"

Mika schwang die Beine über die Bettkante und verkniff sich einen Seufzer. Paris. Zwei endlose Wochen lang hinter Fanny durch staubige Großstadtstraßen her schlurfen. Aber so war der Deal, den die Freundinnen gemacht hatten: zwei Wochen Paris und dann – Mikas Herz machte einen kleinen Satz bei dem Gedanken – zurück nach Kaltenbach! Zu Ostwind.

Eine gefühlte Ewigkeit war vergangen, seit sie ihn das letzte Mal gesehen hatte. Zwar telefonierte sie fast täglich mit Sam, der ihr geduldig berichtete, wie gut es dem schwarzen Hengst ging, aber seit ein paar Nächten hatte sie auch diesen Traum. Immer wieder. Irgendwas war los, doch Mika konnte dieses Gefühl einfach nicht in Worte fassen, und selbst wenn: Wer sollte das verstehen, wenn nicht einmal sie selbst es verstand?

Ein dunkler Ort, zu dem es sie hinzog, während gleichzeitig alles in ihr nach Flucht schrie. Das machte keinen Sinn. Und doch war sie sich sicher, dass es mit Ostwind zu tun haben musste. Irgendwie ...

"Arrrrgh!" Ein empörter Aufschrei brachte Mika unsanft zurück in die Gegenwart, wo Fanny durch das unordentliche Zimmer stapfte und gerade den leeren Rucksack entdeckt hatte. "Du hast noch nicht mal gepackt! Ich hab schon das Taxi bestellt, das kommt in 'ner Viertelstunde. Unser Zug geht um halb elf!" Fanny begann wahllos Kleidungsstücke, die auf dem Boden verstreu

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