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Percy Jackson - Der Fluch des Titanen Der Fluch des Titanen von Riordan, Rick (eBook)

  • Verlag: Carlsen Verlag GmbH
eBook (ePUB)
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Percy Jackson - Der Fluch des Titanen

Die Götter des Olymp befürchten das Schlimmste, denn die Titanen rüsten zum Krieg! Percy und seine Freunde müssen bis zur Wintersonnenwende die Göttin Artemis befreien, die in die Klauen der finsteren Mächte geraten ist. Dabei müssen sie gegen die gefährlichsten Monster der griechischen Mythologie antreten - und geraten selbst in tödliche Gefahr. Aber mit Percy haben die Titanen nicht gerechnet. Dabei weiß doch inzwischen jeder, dass er mit allen Wassern gewaschen ist - schließlich ist er der Sohn des Poseidon! Alle Bände der Percy-Jackson-Serie: Percy Jackson – Diebe im Olymp (Band 1) Percy Jackson – Im Bann des Zyklopen (Band 2) Percy Jackson – Der Fluch des Titanen (Band 3) Percy Jackson – Die Schlacht um das Labyrinth (Band 4) Percy Jackson – Die letzte Göttin (Band 5) Percy Jackson – Auf Monsterjagd mit den Geschwistern Kane (Sonderband) Percy Jackson erzählt: Griechische Göttersagen Percy Jackson erzählt: Griechische Heldensagen Und dann geht es weiter mit den "Helden des Olymp"! Rick Riordan war viele Jahre lang Lehrer für Englisch und Geschichte. Er lebt mit seiner Frau und seinen zwei Söhnen in Boston und widmet sich inzwischen ausschließlich dem Schreiben. Seine Percy-Jackson-Serie hat den Buchmarkt im Sturm erobert und ist in 40 Länder verkauft worden. Auch seine nachfolgenden Serien, "Die Kane-Chroniken", "Helden des Olymp", "Percy Jackson erzählt", "Magnus Chase" und "Die Abenteuer des Apollo", schafften auf Anhieb den Sprung auf die internationalen Bestsellerlisten.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 368
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783646920024
    Verlag: Carlsen Verlag GmbH
    Serie: Percy Jackson Bd.3
    Originaltitel: Percy Jackson and the Olympians 3
    Größe: 312 kBytes
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Percy Jackson - Der Fluch des Titanen

Meine Rettungsoperation schlägt gewaltig fehl

Am Freitag vor den Winterferien packte meine Mom mir eine Reisetasche und ein paar tödliche Waffen zusammen und fuhr mich zu einem neuen Internat. Auf dem Weg dahin holten wir meine Freundinnen Annabeth und Thalia ab.

Die Fahrt von New York nach Bar Harbor in Maine dauerte acht Stunden. Schneeregen prasselte auf die Autobahn. Annabeth, Thalia und ich hatten uns seit Monaten nicht gesehen, aber wegen des Blizzards und allem, was vor uns lag, waren wir zu nervös, um viel zu reden. Abgesehen von meiner Mom. Sie redet immer mehr, wenn sie nervös ist. Als wir endlich in Westover Hall ankamen, wurde es schon dunkel, und sie hatte Annabeth und Thalia jede peinliche Geschichte über mich als Baby erzählt, die es überhaupt gab.

Thalia wischte über das beschlagene Autofenster und linste hinaus. "Na, Mensch. Das wird ja lustig."

Westover Hall sah aus wie eine Ritterburg, in der es spukte. Es war ganz aus schwarzem Stein gebaut und hatte Türmchen und Schießscharten und eine große doppelflügelige Holztür. Das Haus stand auf einem verschneiten Felsen und schaute auf der einen Seite auf einen riesigen vereisten Wald und auf der anderen auf den grauen tosenden Ozean.

"Seid ihr sicher, dass ich nicht warten soll?", fragte meine Mutter.

"Nein, danke, Mom", sagte ich. "Wir wissen doch gar nicht, wie lange das dauert. Wir schaffen das schon."

"Aber wie wollt ihr zurückkommen? Ich mache mir Sorgen, Percy."

Ich hoffte, dass ich nicht rot wurde. Es war schlimm genug, dass meine Mom mich zu meinen Schlachten fahren musste.

"Schon gut, Ms Jackson." Annabeth lächelte beruhigend. Sie hatte ihre blonden Haare unter eine Skimütze gesteckt und ihre grauen Augen hatten die Farbe des Ozeans. "Wir werden schon dafür sorgen, dass er keinen Ärger kriegt."

Meine Mom schien sich ein wenig zu beruhigen. Sie hält Annabeth für die vernünftigste Halbgottheit, die es jemals bis zur neunten Klasse geschafft hat. Sie ist davon überzeugt, dass Annabeth mir ziemlich regelmäßig das Leben rettet. Sie hat recht, aber das heißt noch lange nicht, dass mir das gefällt.

"Okay, ihr Lieben", sagte meine Mom. "Habt ihr alles, was ihr braucht?"

"Ja, Ms Jackson", sagte Thalia. "Danke fürs Bringen."

"Reservepullover? Ihr habt meine Handynummer?"

"Mom ..."

"Deine Ambrosia und deinen Nektar, Percy? Und eine goldene Drachme, falls ihr Kontakt zum Camp aufnehmen müsst?"

"Mom, also echt! Wir schaffen das schon. Los, Leute."

Sie sah ein wenig verletzt aus und das tat mir leid, aber ich wollte jetzt dieses Auto verlassen. Wenn meine Mom noch eine einzige Geschichte darüber erzählte, wie niedlich ich mit drei Jahren in der Badewanne ausgesehen hatte, dann würde ich mich in den Schnee stürzen und dort erfrieren.

Annabeth und Thalia stiegen mit mir aus. Der Wind bohrte sich wie Eisdolche durch meinen Mantel.

Als der Wagen meiner Mutter nicht mehr zu sehen war, sagte Thalia: "Deine Mom ist einfach klasse, Percy."

"Die ist schon in Ordnung", gab ich zu. "Was ist mit dir? Hast du je Kontakt zu deiner Mom?"

Kaum hatte ich das gesagt, da hätte ich mir die Zunge abbeißen mögen. Thalia war groß im Böse-Blicke-Werfen und dazu kamen ihre übliche Punkkleidung - die zerfetzte Armeejacke, die schwarze Lederhose und die Ketten, die sie immer trug -, die schwarze Wimperntusche und die stechenden blauen Augen. Aber der Blick, den ich jetzt abkriegte, war die perfekte Drohgebärde. "Als ob dich das irgendwas anginge, Percy ..."

"Wir sollten reingehen", fiel Annabeth ihr ins Wort. "Grover wartet sicher schon."

Thalia sah die Burg an und zitterte. "Du hast recht. Ich wüsste ja gern, was ihn dazu gebracht hat, uns den Hilferuf zu schicken."

Ich starrte auf die düsteren Türme von Westover Hall. "Nichts Gutes", nahm ich an.

Die Eichentüren öffneten sich mit ei

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