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Percy Pumpkin - Band 3 Fluch der Toteninsel von Loeffelbein, Christian (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 01.03.2013
  • Verlag: Coppenrath Verlag
eBook (ePUB)
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Percy Pumpkin - Band 3

Im letzten Band der Trilogie lüftet sich das Geheimnis um Percys Vergangenheit und seine Verbindung mit dem spurlos verschwundenen Familienoberhaupt Allan Darkmoor. Auch der Spion, der hinter dem Rezept von Aunt Annie's Worcestershire-Sauce her ist, tritt wieder in Aktion. Und Percy muss feststellen, was für einen teuflischen Plan Dr. Uide ausgeheckt hat ... Christian Loeffelbein, geboren 1968, hat in Kiel und Berlin Literaturwissenschaften, Kunstgeschichte und Anglistik studiert. Er ist ein echter Schreiberling. Denn er hat nicht nur als Journalist für verschiedene Zeitungen und Zeitschriften gearbeitet, sondern sogar schon ein Drehbuch für ein Spielfilmprojekt geschrieben. Außerdem denkt er sich liebend gern Abenteuergeschichten für Kinder aus. Percy Pumpkin war sein erster Roman.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 352
    Erscheinungsdatum: 01.03.2013
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783649612391
    Verlag: Coppenrath Verlag
    Serie: Percy Pumpkin Bd.3
    Größe: 3653 kBytes
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Percy Pumpkin - Band 3

Gerade eben hatte alles noch so leicht ausgesehen, aber jetzt kamen Percy die ersten Zweifel, ob ihr überstürzter Aufbruch zur Toteninsel eine gute Idee gewesen war. Das kleine Boot, in dem sie saßen, schaukelte bedenklich hin und her, und seit der Mond hinter einer Wolke verschwunden war, konnte man kaum noch etwas sehen. Percy schaltete die leuchtende Armbanduhr ein, die er von Onkel Adalbert zu Weihnachten bekommen hatte, aber selbst ihr starkes Licht wurde von der bedrohlichen Finsternis verschluckt. Nur der Strand mit den schroffen Felswänden der Steilküste war noch als dunkles Band zu erkennen.

"Iiiii", kreischte Claire und trat John gegen sein Bein.

"Ich denke, du kannst rudern", sagte Linda und spuckte ihrem Cousin einen Schwall Meerwasser entgegen.

"Kann ich ja auch! Letzten Sommer habe ich die Meisterschaften unserer Schule gewonnen. Aber da habe ich auch nicht gedacht, dass ich jede Sekunde erfriere."

John versuchte, das Ruder in den Griff zu bekommen, das ihm gerade entglitten war und für eine Flutwelle gesorgt hatte. Es rutschte allerdings erneut aus seiner Hand und wieder begann das Boot gefährlich zu schaukeln. Zum zweiten Mal klatschte eine Welle über die Bootswand, dicht gefolgt von einer weiteren, deren Gischt mitten in den Gesichtern der Zwillinge landete.

"Das reicht jetzt!", sagte Claire und schubste John von der Ruderbank. "Ich übernehme."

Sie versuchte, die Holzgriffe zu fassen zu bekommen, doch die Paddel polterten links und rechts an die Außenwände und das alte Fischerboot drehte sich im Kreis.

Jim begann zu heulen wie ein Wolf.

Percy streichelte seinem Hund über den Kopf. Auch ihn hatten die ins Boot schlagenden Wellen erwischt, und er spürte, wie sich die Feuchtigkeit durch seine Cordhose und seine Winterjacke fraß. Er begann zu zittern, allerdings nicht nur wegen der beißenden Kälte, die ihm in die Knochen kroch. Vor ihnen lag die Toteninsel, deren zerklüftete Klippen mit dem großen Leuchtturm schwarz vor dem nächtlichen Winterhimmel aufragten.

Die Toteninsel! Percy war sich zwar immer noch sicher, dass sie dort das Rätsel um Allan Darkmoors unheimliche Experimente aufklären würden, aber vielleicht hätten sie mit ihrem Aufbruch doch lieber bis zum Morgen warten sollen. Wenn ihnen jetzt etwas zustieß, gab es womöglich keine Hoffnung mehr für seine Eltern.

"Vorsicht!", schrie Claire und sorgte dafür, dass Percy aus seiner starren Haltung aufschreckte. Im letzten Moment klammerte er sich an der Bootswand fest, sonst wäre er über Bord gegangen.

"Von wegen du übernimmst." John schüttelte ärgerlich den Kopf und verlor dabei seine Mütze, die in den schwarzen Wellen verschwand. Er wollte seiner Cousine dafür lauthals die Schuld geben, aber Claire hielt auf einmal beide Ruder fest in den Händen, tauchte sie gleichmäßig ins Wasser und drückte sie kraftvoll nach hinten.

Das Fischerboot sprang so plötzlich nach vorn, dass John von der Bank fiel. Er stieß sich den Kopf an einer eisernen Kiste, die aus einer Klappe am Heck gerutscht war, und fluchte. Linda beugte sich über ihn, holte aus der Kiste einen Schiffszwieback hervor und stopfte John das trockene Brot zwischen die Zähne. Allein die Tatsache, dass er etwas Nahrhaftes im Mund hatte, beruhigte ihn augenblicklich.

"Mipf pfür ungut, aber dapf mupfte mal gepfagt werden", nuschelte er und angelte sich einen zweiten Zwieback aus der Truhe.

"Seid ihr sicher, dass wir an der Toteninsel anlegen können?", wechselte Percy das Thema.

"Bist du sicher, dass wir dort des Rätsels Lösung

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